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Fotos: Bandgeschwindigkeit Bioindikator Hygiene optimale Spurbelegung Abklatsch keime SPÜLTECHNIK DER SUPERLATIVE WIRTSCHafTLICHER EffIzIENTER INTELLIgENTER INNovaTIvER www.hobart.de „SPÜLEN oHNE WaSSER“ Wir bleiben unserer vision treu. Spülpersonal keinen Einfluss hat, z. B. neues Geschirr, das spültechnisch nicht optimal ist. „Bei Tassen ohne Ablauffüße oder Clochen mit einem sehr steilen Rand kann das Wasser bis in die Trockenzone und in die Auslaufbahn ver-schleppt werden. Dann sind am Ende Alkali- Reste auf dem Geschirr“, verdeutlicht Siegfried Hilser von Stierlen. „Der Spüler müsste zusätz-lich Körbe mit Schrägstellung benutzen, was jedoch ein zusätzliches Handling bedeutet.“ Abklatsch und Bioindikator Bei Änderungen am bestehenden System empfiehlt Thorsten Steinhübel, Technischer Leiter des TÜV Süd Food Safety Institute, eine Bioindikator-Untersuchung: „Wird eine Ma-schine neu aufgestellt oder werden wichtige Parameter verändert, z. B. ein neuer Reiniger ausprobiert oder Teile ausgetauscht, sollte an-schließend die Desinfektionswirkung mittels Bioindikator untersucht werden.“ Dahinter verbirgt sich ein Edelstahlträger mit einer defi-nierten Anzahl Fäkalkeimen, von welchen nach dem Spülprozess nur noch bestimmte Mengen nachgewiesen werden dürfen. Grundsätzlich empfiehlt er zudem, halbjährlich unmittelbar nach dem Spülen einen Abklatsch zu machen, auch wenn das nur eine Stichprobe sei, die beim nächsten Spülgang anders ausfallen kön-ne. Seine Erfahrungen zeigen, dass die Kombi-nation beider Tests sinnvoll ist, weil beide ihre Berechtigung und eine spezifische Aussage haben: „Es gab den Fall, dass der Bioindikator in Ordnung war, jedoch der Abklatsch nicht“, verdeutlicht Thorsten Steinhübel. „Im ersten Moment vielleicht verwunderlich. Schuld an der Rekontamination des gespülten Geschirrs waren verstopfte Düsen im Klarspülbereich. Über den Bioindikator allein war das nicht nachweisbar.“ Heike Sievers g e - reinigt: Die blaue Farbe signalisiert dem Bediener, was er für die Reinigung tatsächlich in die Hand nehmen muss, seien es die blauen Griffe der Tür oder der Siebe oder die Kappen der Waschsysteme“, veranschau-licht Johann Wagner. Lediglich für die so ein-deutig markierten Teile gelte: herausnehmen, saubermachen und wieder einsetzen. Danach kann das Personal die Selbstreinigung star-ten. „Nach der auto-matischen Selbstreini-gung ist das dann gründlicher, bequemer und vor allem zuverlässiger und schneller als bisher erledigt“, resümiert Johann Wagner. Bei Winterhalter wird die Selbstreinigung über das Display angewiesen. Der Anwen-der erhält zunächst Arbeitsanweisungen wie: Siebe herausnehmen und reinigen, Spülar-me und -felder vorreinigen. Danach kann er die automatische Reinigung starten. Bei der MT-Serie von Winterhalter stehen zudem der glatte, fugenfreie Innenraum, tiefgezogene Hygiene-Tanks, ein Abluftsystem ohne Ecken und Kanten, 180° schwenkbare Hygienetüren, eine komplett geschlossene Bodenplatte und eine mögliche Sockelaufstellung für ein Plus an Hygiene. Hobart präsentiert mit dem Auto-Clean-System der Bandspül-maschinen Premax FTPi und Profi FTNi eine komplette Selbstreinigung. Durch spe-zielle Reinigungsdüsen wird der Innenraum per Knopfdruck vollständig gereinigt. Die Wascharme müssen zur Reinigung nicht entnommen werden. Palux erleichtert die Reinigung seiner Hauben-spülmaschine GSC 700 mittels dem nahtlos tiefgezogenen Tankinnenraum mit großen Ra-dien und dem herausnehmbaren Spülsystem. Die Wasch- und Nachspülarme sind aus un-empfindlichen Chrom-Nickel-Stahl gefertigt. Bei den Green & Clean-Haubenspülmaschinen von Electrolux Professional lässt sich der Innen-raum reinigen, ohne die Korbführungsschie-nen demontieren zu müssen. Der tiefgezoge-ne 24-l-Tank in der Front und eine werkzeug-los herausnehmbare Korbführung, Tankfilter, Spül- und Nachspülarme erleichtern die Reini-gung. Bei Aktivierung des Selbstreinigungszy-klus wird das Wasser aus dem Waschtank und der Waschpumpe abgelassen. Die Maschine führt sechs Nachspülzyklen aus, um die Spül-kammer zu reinigen. Abschließend wird das Wasser komplett abgepumpt. Neben den angeführten hygienischen Pa-rametern gibt es auch solche, auf die das  Moderne Spülmaschinen erkennen den Belade-zustand oder gar Lücken auf dem Transportband und steuern die Klarspülung entsprechend.


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