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GVmanager_12_2014

Fotos: Hercht Bereits seit 21 Jahren wird das Bezirkskran-kenhaus Landshut durch das nur wenige 100 m entfernte Klinikum Landshut mit Speisen versorgt. „Um die Einhaltung der Hy-gienerichtlinien und den Speisenstandard zu verbessern, hat sich das Bezirkskrankenhaus Ende 2013 dazu entschieden, eine Verände-rung vorzunehmen“, erklärt Carsten Fleuren, der Küchenleiter des Klinikums Landshut. „Mit dem bisherigen System war das nicht mehr ausreichend gegeben“, sodass es im Novem-ber 2014 zu einer Veränderung in der Klini-kumsküche kam. Statt wie bisher werden die Speisen für das Bezirkskrankenhaus nicht mehr mittels passi-vem, sondern aktivem Speisentransport von MenüMobil Food Service Systems verteilt. Zum Einsatz kommen dabei Heißluftwagen der AirLine DS-One, bei denen die Speisen an Andockstationen erhitzt bzw. gekühlt werden. Die Wagen selbst sind dadurch technikfrei und Auf den Weg gebracht 2.000 Essen bereitet die Küche des Klinikums Landshut täglich zu. Ein Teil davon geht an das benachbarte Bezirkskrankenhaus Landshut, das seit Kurzem auf ein aktives Speisenverteilsystem für eine verbesserte Speisenqualität setzt. – mit einem Gewicht von 150 kg – leichter zu bewegen und maschinell waschbar. Im Vorfeld der Umstellung sind Mitarbeiter aus allen Bereichen – Küche, Pflege sowie Hol- und Bringedienst – von MenüMobil im Handling mit den neuen Transportwagen geschult wor-den. „Bislang gab es, wenn überhaupt, nur kleinere Bedienfehler beim Andocken“, resü-miert Carsten Fleuren nach rund einmonatiger Nutzungsphase. Er denkt nun darüber nach, in Zukunft auch für das Klinikum ein Verteil- system dieser Art einzusetzen. Tablettiert serviert „Insgesamt haben wir bislang nur positive Rückmeldungen bekommen“, erzählt Chris-tian Mayer, Systemberater bei MenüMobil, der für die Umsetzung vor Ort zuständig war. „Es war definitiv die richtige Entscheidung“, bestä-tigt auch der Wirtschaftsleiter des Bezirkskran-kenhauses Wolfgang Dax. Ab 11.25 Uhr findet die Bandportionierung für das Bezirkskrankenhaus statt, in dieser Zeit stehen die Essen für die zwei dazugehörigen Kinderstationen bereits an der Andockstation, da diese weiterhin mit Gebinden beliefert wer-den. „Da unser Krankenhaus auf psychiatrische Erkrankungen spezialisiert ist, nimmt das Essen auch eine Form der Therapie ein“, erklärt Wolf-gang Dax. „Viele Kinder müssen erst wieder lernen, Mengen zu schätzen oder gemeinsam Mahlzeiten einzunehmen.“ Alle anderen Patienten erhalten ihr Essen tab-lettiert – auf den Stationen nehmen diese die Wagen eigenständig in Empfang und entneh-men die Tabletts. „Für die Patienten hat sich durch die Umstellung im Handling eigent-lich nichts verändert“, sagt Wolfgang Dax, räumt aber ein: „Vorher kam es schon mal vor, dass sich ein Patient beschwert hat, dass das Essen zu kalt sei – das kann heute aber nicht mehr passieren.“ 32 GVmanager 12/2014


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