Page 30

GVmanager_12_2014

Morgenstund hat Gold... zwei Mitarbeiterrestaurants am Standort so-wie im neuen Konzept #Esswerk@kantina (vgl. S. 37), wobei die meisten Artikel frisch vor Ort fertiggestellt werden. Fleischkäse z. B. wird be-darfsgerecht in der Ausgabe geschnitten. Die Top 3 sind Klassiker wie das Edamer-Brötchen à 1,20 €, das Fischbaguette à 2,50 € und das Brötchen mit Fleischkäse à 1,40 €. Darüber hi-naus gibt es Suppen, Frikadellen, Hamburger, Brat- und Bockwurst, Spießbraten, Welch hohen Stellenwert das Früh-stücksgeschäft einnehmen kann, zeigt das Beispiel der Bayer Gastro-nomie. So macht dieses im Chempark Uer-dingen nahezu 50 % des Gesamtumsatzes aus, was laut Dieter Berlingen, Leiter des Ge-schäftsbereichs Gemeinschaftsgastronomie, in erster Linie dem hohen Anteil an gewerblichen Mitarbeitern am Standort geschuldet ist. Hin-zu kommt eine große Nachfrage von Seiten weiterer Unternehmen, die im Chempark an-sässig und tätig sind. „Viele Mitarbeiter, die von ihrem Arbeitgeber für unser Mittagessen keinen Zuschuss bekommen, weichen dann auf das zuschlagsfreie Frühstück und die Zwischenverpflegung aus“, erläu-tert Dieter Berlingen. So sind ein Großteil der Frühstückskunden „Sammelbesteller“, die ihren Kollegen das Frühstück in die Werkstätten und Pausenräume mitbrin-gen. Das Angebot ist auf die eher männ-liche und gewerb-lich tätige Klientel „mit viel Hunger“ ausgerichtet, die kein großes Chi-chi braucht. „Die Warenpräsentation und die Qualität sind die Umsatz-treiber, keine Show-effekte wie man sie im Frontcooking hat“, erläutert Dieter Berlingen das schlich-te Erfolgsrezept für den Verkauf von rund 264.000 Frühstücksartikeln zwischen Januar und Oktober 2014. Angeboten wird das Frühstück zwischen 7.30 und 10 Uhr in den Molkereiprodukte usw. Kein Hexenwerk also, aber dennoch lukrativ. Den Deckungsbeitrag des zuschlagsfreien Geschäfts, das zudem ei-nen höheren Wareneinsatz, jedoch wenig bis keine Fachkräfte erfordert, bringt laut Dieter Berlingen die Menge. „Unser Frühstücksge-schäft hat definitiv noch weiteres Potenzi-al“, resümiert er abschließend. Das gilt auch für die anderen Standorte, wo das Frühstück … nicht nur im Mund, sondern vielleicht auch in der Kasse, wenn man das Frühstücksgeschäft richtig verkauft – wie bei der Bayer Gastronomie. Beispiele aus der Seniorenverpflegung zeigen zudem, wie das Frühstück mittels Frontcooking und Stammtisch ein glänzendes Highlight wird. Fotos: Bayer Gastronomie, KErn Frühstück 30 GVmanager 12/2014


GVmanager_12_2014
To see the actual publication please follow the link above