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Foto: BASF SE Verführen statt belehren Die BASF beweist seit Jahren soziale und gesundheitliche Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Ein Baustein dabei ist eine ganzheitliche Betriebsverpflegung, welche die Oecotrophologin Yvonne Häußer seit zehn Jahren mit Maßnahmen wie der Erhöhung des vegetarischen Anteils, Kochkursen und Ernährungsberatungen vorantreibt. Der Begriff Werksgelände ist im Zusam-menhang mit der BASF in Ludwigs-hafen fast eine Verniedlichung. Das Ge-lände ist im Grunde eine Stadt in der Stadt: 35.000 Mitarbeiter gehen auf den 10 km² Fläche, die rund 100 km Straße durchzie-hen, ein und aus. In der Gastronomie versor-gen über 200 Köche, Servicekräfte, Kaufleute und geschulte Mitarbeiter die Mitarbeiter, Gäste und Kunden. Für die Betriebsverpfle-gung bedeutet das rund 10.000 hungrige Gäste, die jeden Tag ein Mittagessen wollen, das schmecken und fit machen soll. Die Mit-arbeiter in den neun Betriebsgaststätten des Standorts Ludwigshafen – vier davon auf dem Werksgelände Ludwigshafen – kümmern sich von Montag bis Freitag um das leibliche Wohl von Kollegen und Gästen. Trotzdem ist es ein wahres Kunststück, die Vorlieben und Bedürfnisse möglichst vieler dieser Essensteil-nehmer zu erfüllen. Schließlich repräsentieren die Gäste der BASF-Betriebsgastronomie einen Querschnitt der Gesellschaft – vom Blue Collar Worker aus der Produktion bis zu den Mitglie-dern des Vorstands. In den Betriebsgaststätten finden sich täglich Mitarbeiter aus 80 Natio-nen ein – mit verschiedenen religiösen und kulturellen Hintergründen, die sich nicht selten auch auf ihre Ernährungsgewohnheiten auswirken. Hinzu kommen all die, die aus gesundheitlichen Gründen nicht alles essen können oder dürfen – angefangen von Dia-betikern bis hin zu Menschen mit Lebensmit-telunverträglichkeiten. Dem begegnet man Wenn beim BASF-Gesundheits-Check ein deutlich zu hoher BMI festgestellt wird, erhält der Mitarbeiter die Empfehlung zu einer Ernährungsberatung bei uns. Dort lernen sie dann u. a., ihr Essen bedarfsgerecht auszuwählen – auch beim Mittagessen im Betrieb. Yvonne Häußer zum einen mit größtmöglicher Transparenz im Speiseplan. So sind u. a. Hinweise auf Zusatzstoffe oder die Verwendung von Schweine-fleisch selbstverständlich. Für Gäste mit ver- breiteten Unverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz oder Zöliakie gibt es einen eigenen Wochenspeiseplan mit laktose- und gluten- freien Gerichten. Im November gab es acht Menüs zur Wahl, z. B. Lachsfilet in Dillsauce mit Bohnen und Kartoffeln oder Rindergulasch-topf „Ungarische Art“ mit Gemüse und Reis. Gesunde Ernährung ist in der BASF-Betriebs-gastronomie ein wesentlicher Aspekt bei der Zusammenstellung des Speiseplans. Ein Ange-bot, das stark unterstützt und gefördert wird – und das keinesfalls auf die Betriebsverpflegung reduziert ist, sondern aus der umfassenderen Perspektive des betrieblichen Gesundheits-managements gesehen wird. „Die Gesundheit der Mitarbeiter ist das wichtigste Potenzial des Unternehmens – vor allem auch mit Blick auf die bevorstehenden Entwicklungen im Rah-men des demografischen Wandels. Deswegen hat die BASF ein ausgefeiltes, umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement mit vielfältigen Angeboten für die Mitarbeiter. An- 28 GVmanager 12/2014


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