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Fotos: Hercht 8. Deutscher Kongress Schulverpflegung Bildungssystem braucht einen Ruck In einem waren sich die Referenten und Teilnehmer des 8. Deutschen Kongress Schulverpflegung, der Anfang November an der Universität Vechta stattfand, einig: Schulverpflegung und Ernährungsbildung müssen Hand in Hand gehen. 20 GVmanager 12/2014 Unter der Schirmherrschaft von Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirt-schaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg- Vorpommern und Vorsitzender der Verbraucherschutzministerkonferenz 2014, veranstaltete das Deutsche Netzwerk Schulver-pflegung (DNSV) gemeinsam mit dem Fachmagazin Schulverpflegung, der Universität Vechta und dem Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv) den 8. Deutschen Kongress Schulverpfle-gung. Über 160 Teilnehmer aus der Republik, Belgien und Italien waren nach Vechta gekom-men, um sich dem Thema „Ernährungs- & Verbraucherbildung für Kinder und Jugend- liche – Leitideen für eine moderne Schulver-pflegung“ zu widmen. Im Grußwort des Schirmherrn hieß es dazu: „Ich erwarte vom 8. Deutschen Kongress Schul-verpflegung eine breite Diskussion und viele praktische Ideen, damit es gelingen wird, Er-nährungsbildung und Schulverpflegung bei Wahrung von Qualität und Nachhaltigkeit bes-ser miteinander zu verbinden.“ Am Ende des Kongresses konnte Dr. Michael Polster, der Vor-sitzende des DNSV, feststellen, dass man diesen Erwartungen gerecht geworden war, obwohl noch viel Arbeit zu bewältigen sei. Dem Kongress vorausgegangen war ein Networkingabend. Zum Thema „Gesunde Ernährung trifft Praxis“ gab der Gastroethiker Dr. Harald Lemke Kongressteilnehmern, Ausstel-lern, Vertretern der Stadt und Region sowie der Universität Vechta eine philosophische Einstim-mung zum Thema Ernährung. Für die Schulver-pflegung stellte er dabei die Forderung, dass es für die Zukunft eine Offensive gastroethischer Bildung bedürfe, die u. a. in der gesellschaftlichen Würdigung der Esskultur bestünde. Ernährung lehren Diesen Gedanken nahmen die Referenten des Kongresses am nächsten Tag auf. „Essen ist ein Prozess, der gelernt werden muss. Der kommt nicht von selber. Wenn das nicht gelernt wird, hat das Kind ein Entscheidungsdefizit“, zitier-te der DNSV-Vorsitzende Dr. Michael Polster zu Beginn den Koch und DNSV-Botschafter Vincent Klink. Prof. Dr. Marianne Assenmacher, Präsidentin der Universität Vechta, betonte in B Symbolische Eröffnung des Kompetenzzentrums für Schulverpflegung an der Uni Vechta A Die Preisträger des Goldenen Tellers 2014


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