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um die Kosten gering zu halten, immer mehr Schritte auf den Endkunden, was bis zum Ausdrucken des Boardingpasses via Smartphone reicht. Befürworter in der Hotellerie argumentieren hingegen primär mit dem Serviceplus für den Gast sowie mit dem Nebeneffekt des Zeitgewinns für das Empfangspersonal statt mit den Kos-ten. „Die Warteschlangen werden kürzer, und das Hotelpersonal kann sich besser um die Gäste kümmern“, kommentiert die Accor- Projektmanagerin Christine Pouletty diesen Vorteil. Bei den B&B Hotels steht der Online- Check-in jenen Gästen zur Verfügung, die ihren Aufenthalt über die Website oder mittels iPhone- bzw. Android App gebucht haben. Zusammen mit Ariane und Micros realisiert, wird ihnen 48 Stunden vor An-reise eine Einladung zum Online-Check-in zugestellt. Nach Zahlungseingang erfolgt die Prüfung der hinterlegten Kontaktdaten, und am Anreisetag werden dann die Zimmernummern und der dazugehö-rige Code für die Zahlenschlösser wahl-weise per E-Mail oder SMS versendet. Die Nachfrage der Gäste nach dieser Self-Service-Lösung sei in den Mona-ten vor der Markteinführung konti-nuierlich gestiegen, so der Hinweis von Franco Sterl, E-Commerce Manager bei B&B Hotels. Etwa 20 % aller Gäste, die ihren Aufenthalt mit der B&B-App gebucht hätten, würden den Online-Check-in aktiv nut-zen: „Wir schenken unse-ren Gästen damit Zeit.“ In diesem Sinne ha-ben auch die Budget-Designmarken Ruby und Prizeotel den Online-Check-in zum Bestandteil ihrer Guest Journey gemacht. Bei Ruby etwa wird jeder Gast auf dem von Hetras betriebenen Buchungssystem automatisch voreingecheckt. Nach dem Unterschreiben des Meldescheins bei der Anreise kann er seine Schlüsselkarte in Empfang nehmen. Außerdem hat er die Möglichkeit, an einem Tablet-basierten Kiosk in der Lobby einzuchecken. Die Zwischenbilanz von Martin Egner, Vice President Marketing & Distribution, nach der Eröffnung des ersten Ruby Hotels in Wien: „Unser Online-Direktbuchungska-nal, der auch für Mobile User optimiert ist, wird gut angenommen. Im Moment inves-tieren wir gerade in eine weitere Optimie-rung der Usability.“ online-vertrieb Treueprogramm Check-in „Schnell und unkompliziert“ war die Maß-gabe von Prizeotel-CEO Marco Nussbaum bei der Entwicklung des hauseigenen On-line- Check-in-Systems, und zusammen mit Gubse und deren Software Sihot entstand ein spezieller VIP-Check-in, der vor allem auf „Wiederholungstäter“ setzt. Denn der Gast registriert sich zunächst online bei Prizeotel und beantragt eine VIP-Kunden-karte, die ihm eine eindeutige ID zuweist und damit zugleich als Zimmerschlüssel fungiert. Diese Karte bleibt beim Gast und kann auch bei allen künftigen Aufenthal-ten sowie in allen anderen Häusern der Kette wiederverwendet werden. Die Bu-chung wird dabei im Voraus bezahlt, wo-für eine Rechnung per E-Mail versendet wird. Spätestens am Morgen des Anrei-setags erfolgt die Zuordnung der Zimmer im PMS, wobei auch Sonderwünsche des Gastes berücksichtigt werden können. Im Anschluss findet der Pre-Check-in statt. Gäste, die eine Prizeotel-Kundenkarte besitzen, erhalten eine SMS mit der Zim-mernummer und einem Hinweis auf die Check-in-Zeit. Damit können sie die Re-zeption umgehen und die Zimmertür di-rekt mit ihrer Kundenkarte öffnen. Das Be-treten des Zimmers mit der Kundenkarte löst den Check-in im PMS aus. Zusammen mit einem Willkom-mensgruß des H o t e l s findet


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