Best Western Parkhotel Wittekindshof,Dortmund: Neue Individualität

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Fotos: Best Western Parkhotel Wittekindshof, Konzack food & beverage Neue Individualität Namen schreiben Geschichten. Im traditionsreichen Dortmunder Privathotel sind es vor allem die von Widu, Widukind und Wittekind, und meinen primär den Sachsenherzog Wittekind, zu dessen Ehren das Haus vor rund 100 Jahren gebaut worden war. Widu ist wiederum der Name eines Hundes, der laut einer Hermann- Löns-Geschichte in Not geraten war und wie sein Retter genannt werden sollte – also „Wie Du“. Im Wittekindshof steht Widu für das Restaurant des Privathotels, in das bereits in den 1920er Jahren die Dortmunder Gesellschaft nach den Pferderennen auf der benachbarten Rennbahn einkehrte. Schnell hatte sich damals das Haus inmitten der historischen Gartenstadt und am vielbefahrenen Westfalendamm zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg komplett zerstört, wurde der Wittekindshof im November 1953 wieder eröffnet. Doch die Betreiber stellten bald fest, dass er nicht mehr den Ansprüchen der Zeit entsprach und schlossen ihn im Jahr 1976. Im heutigen Landhausstil wurde der Wittekindshof 1980 neu errichtet. Zunächst entstanden 22 Zimmer, drei Jahre später waren es mit dem Anbau bereits 65. „Ich würde heute vielleicht noch ein paar Konferenzräume zu den bereits sechs bestehenden für bis zu 200 Gäste hinzufügen“, überlegt Michael Hövel (F. o. li.), der dem Haus bereits seit 20 Jahren als Direktor vorsteht. Andererseits wolle man klein bleiben – ein Spagat, den er immer wieder durchspielt und die Arbeit im Haus nie langweilig werden lässt. Reichlich Erfahrung dafür hatte er u. a. im Colombi Hotel in Freiburg sammeln können. Zudem hatte er nach vielen Jahren als „aktiver“ Hotelfachmann eine Kochlehre „nachgelegt“, „um die interessierten Fragen der Gäste nun selbst beantworten zu können“ – und um immer wieder die Perspektiven zu wechseln. „So kann ich im Wittekindshof bis heute zusammen mit den Eigentümern und dem langjährigen Team stets etwas Neues gestalten“, betont der 54-Jährige mit lächelndem Blick und leidenschaftlich schneller Stimme. 1997 vollzog er unter dieser Prämisse den Beitritt zur Hotelkooperation Best Western Hotels Deutschland, ohne dass sich der Privatbesitz änderte und damit entsprechend die 28 12/2014


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