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Fotos: Hotel Jagdschloss Kranichstein die auf Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt zurückgeht. 1580 fertiggestellt, erlebte sie Glanz und Gloria im 18. Jh. unter dem jagdbegeisterten Landgra-fen Ludwig VIII. Heute in Besitz der Stiftung Hessischer Hof und feste Institution der Darmstädter Seele, beherbergt es vor allem ein Museum für alte Jagdtechni-ken und ist Ort vieler Kulturver-anstaltungen. Bereits vor ein paar Jahren hatte seines Zeichens Konsul Bernd O. Ludwig mit seiner Familie dem Hotel seinen Stempel aufge-drückt, aber irgendwann lief die Pacht aus, die Anlage war stark renovierungsbedürftig und die Nachfolger standen nicht unbe-dingt Schlange. Als Bilfinger ein-stieg, sollte daraus ein zentraler Ort für eigene Veranstaltungen und Seminare entstehen. „30 % der Belegungen sollten über den Konzern laufen“, erklärt Stefan Stahl (F. o.), der auf 48 Zimmer und vier Veranstaltungsräume zugreifen kann. „Heute sind es nur 15 %, denn wir werden, ohne zu Trommeln, sehr gut nachge-fragt und können so auch höhere Raten erzielen.“ Die Gäste lassen sich klassisch während der Woche im Business- und am Wochenen-de im Freizeitbereich verorten. Hinzu kommen etliche Hoch-zeiten durch die eigene Schlosskapelle sowie viele Brunch- und Business-Lunch-Gäste aus der Umgebung. Bilfinger, die hier of-fen Eigentümer: Stiftung Hessischer Hof Pächter: Bilfinger Corporate Real Estate Management Innenarchitektin: Cornelia Markus-Diedenhofen Tagungseinrichtung: Neuland TV-System: Samsung Zimmerkommunikation: SuitePad Zimmersafes: Dometic (Auszug) die Fahne gehisst haben, unterstützen die Stiftung w i e d e r u m bei Kulturver-anstaltungen und der Parkpflege. 35 Mitarbei-ter beschäftigt das Vier-Sterne- Superior- Hotel. „Das sind dop-pelt so viele wie beim Konsul. Alle sind bei Bilfinger ange-stellt“, erläutert Stefan Stahl und zählt seit Herbst auch eine eige-ne Herzlichkeitsbeauftrage bzw. Trendscout dazu: „Sie hat viel zu tun, und man fragt sich, wie es zuvor ohne sie ging.“ Rund 6 Mio. E sind seit 2013 in die Kernsanierung geflossen, vor lehnung an die Jagd, wenn die Tiere „durch die Lappen gehen“ sollen. Für die Innenarchitektin Cornelia Markus-Diedenhofen ist dies eines von vielen „Zitaten der ehemaligen Nutzung, ohne zu historisieren“. In der Lobby (F. l.) wählte sie entsprechend eine weit nach oben geöffnete, umlaufende Galerie, Lehmwän-de, Karostoffe und vor allem Saftgrün. Über eine Treppe ist von hier aus auch das frühere Restaurant mit neuer Bar und Frühstücksbereich erreichbar. Großformatige Wandbilder vom benachbarten Jagdmuseum zei-gen z. B. die Jagdgöttin Diana, hinzu kommen Jagdtrophäen, Samt und Leder. Das neue, autark vermarktete Restaurant Ka-valiersbau anstelle des Café-Res-taurants hat sich wiederum indes zu einem eigenen Erfolgsobjekt entwickelt. Küchenchef Michael Alberti setzt hier auf Wild vom hessischen Forstamt, selbstge-machte Kinderfischstäbchen & Co. – und das kommt sowohl im A-la-Carte-Bereich als auch bei Hochzeiten und Tagungen an. Gern hätte Stefan Stahl noch ein Spa. „Aber wir wachsen ge-sund“, betont er. Vor ein paar Jahren hätte schon dieser Erfolg dem Haus keiner zugetraut. syk Frohe Weihnachten Erfolgreiches Neues Jahr Danke für die Zusammenarbeit Hotel Jagdschloss Kranichstein 64289 Darmstadt www.hotel-jagdschloss-kranichstein. de PROJEKTBETEILIGTE allem in die 15 Zimmer und Suiten des Schlossflügels und die 13 Zimmer im Zeughaus. Seit Sommer ist auch der Anbau des Parkflügels mit 20 weiteren Zimmern fertiggestellt – alles unter komplizierten Denkmal-schutzauflagen. Vor den Zim-mertüren hängen heute Lappen mit der Zimmernummer – in An- www.adelholzener.eu www.chefcollection.com www.ebinger.net www.fbf-bedandmore.de www.funworld.com www.kraftcom.de www.nuessler.net www.zwiesel-kristallglas.com


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