Handel - Selgros Cash & Carry - Unter einem Dach einkaufen

24_Stunden_Gastlichkeit_06_2014

Unter einem Dach einkaufen Aus Rewe-Foodservice wurde Anfang 2014 Transgourmet, seit Juni 2014 heißt Fegro/Selgros Selgros Cash & Carry. sprach darüber mit John Matthew und Frank Seipelt, Vorsitzende der Geschäftsführung Transgourmet Central & Eastern Europe (Transgourmet CEE). Herr Seipelt, Herr Matthew, was war der Grund für die Selgros-Umfirmierung, und was bedeutet sie für die Kunden? Matthew: Fegro/Selgros ist 1989 aus der Fusion der beiden Unternehmen Fegro und Selgros hervorgegangen. Das Jahr der „Silberhochzeit“, verbunden mit der Ent-scheidung für eine gemeinsame Bildmarke innerhalb der Transgourmet CEE, war der willkommene Anlass dafür, unter einer ein-heitlichen Vertriebsmarke zu firmieren – dies umso mehr, als die überwiegende Zahl der Märkte in Deutschland und alle 42 Aus-landsmärkte bereits den Namen Selgros tru-gen. Die Foodservice-Sparte hatte bereits im Januar 2014 von „Rewe–Foodservice“ auf „Transgourmet“ umgeflaggt. Mit dem neuen rot-weißen Transgourmet-Logo wird die Zusammengehörigkeit der beiden Vertriebsschienen auch für unsere Kunden deutlich und die Wiedererkenn-barkeit durch einen harmonisierten Mar-kenauftritt gesteigert. Im ersten Schritt wer-den 19 Selgros Cash & Carry-Märkte das neue Logo an den tra-ditionellen gelben Tür-men tragen, die übri-gen folgen sukzessive bis März 2015. Zudem werden unsere Abhol-märkte nach und nach einer umfangreichen Modernisierung unter-zogen. Dann können wir unseren Kunden noch mehr Auswahl, attraktivere Warenprä-sentationen und ver-besserte Serviceleis-tungen bieten. Nachhaltigkeit und Regionalität sind wichtige Trends – im Abholgroßhandel und Zustellung gleichermaßen. Hat das Folgen für die Sortimentsportfolios? Seipelt: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das nachhaltigste Unternehmen in der Branche zu werden. Dies erschließt sich an-hand der breit aufgestellten Wirkungsfel-der mit den drei Säulen „Verantwortungs-volle Produkte und Beschaffung“, „Res-sourceneffizienz und Klimaschutz“ sowie „Guter Arbeitgeber und gesellschaftliches Engagement“. Die Warenbe-schaffung ist gekennzeichnet von einer kontinuierlich forcierten Ein-listung nachhaltig hergestellter Produkte bzw. von Bio-Erzeugnissen. Das Waren-spektrum reicht u. a. von Fleisch- und Wurstwaren über Fisch und Seafood bis hin zu Molkereiprodukten sowie Obst/Ge-müse. Mit unserer neuen Regionalmarke „Ursprung“ haben wir zudem die erste na-tional verfügbare Marke im Foodservice- Markt positioniert, die konsequent, glaub-haft und nachvollziehbar Nachhaltigkeit und Herkunft aus Deutschland garantiert. „Ursprung“ symbolisiert die Rückbesin-nung auf Tradition, regionale Genussviel-falt, handwerkliche Herstellungsverfahren sowie eine weitreichend nachhaltige Er-zeugung der Produkte, was zugleich mit einem Mehr an Tierwohl in der Aufzucht einhergeht. Gut 200 Produkte von Fleisch, Geflügel über Wild, Fisch und Käse sind zurzeit erhält-lich. Außerdem bieten wir z. B. frisches Obst und Gemüse oder Mopro direkt aus den Regio-nen an, in denen unse-re Selgros-Abholmärkte positioniert sind. Welchen Stellenwert genießen Eigenmarken bei Selgros und Transgourmet? Seipelt: Im Zuge der Umfirmierung haben wir auch unser Eigen-marken- Portfolio verein-heitlicht. Für den Preiseinstiegsbereich mit überdurchschnittlicher Produktqualität steht die Marke „Economy“, die gastronomie-affine Marke „Quality“ für Pro- 18 24 Stunden Gastlichkeit 6/2014 Foto: Transgourmet


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