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GVmanager_11_2014

Foto: Unilever Food Solutions zu versäumen. Besonders stolz ist Wolfgang Raskob auf den Donnerstag, den er zum Män-nertag gemacht hat. So nennt er seine Idee, an einem Tag in der Woche etwas ganz Deftiges zu kochen: Eisbein, Steaks, Wirsingkohl, dicke Bohnen, Spießbraten oder Haxe. Natürlich sind auch Frauen donnerstags gerne Gast in seinem Betrieb. Mit den neuen Ideen konnte das Betrei-berpaar in Kürze so viele neue Gäste gewinnen, dass sie gut 100 Essen am Tag verkaufen – an den Schnitzeltagen sogar 150. Die Gästeschar ist gemischt – von Touristen über Polizisten und Straßenkehrern bis hin zu Richtern und Ärzten. Qualität statt Kampfpreis „Nachdenken und Ideen haben alleine bringt nichts. Das Ganze muss in die Tat umgesetzt werden. Was läuft, bleibt, was nicht läuft, schafft Platz für neue Ideen“, betont Wolf-gang Raskob. Dabei achtet er stets auf hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit. Einen guten Beitrag dazu leisten u. a. die Basis-Zutaten von Unilever Food Solutions. Fonds macht er nicht mehr selbst, sondern greift auf Knorr Professional Bouillons zurück, die den Grundstock für seine Saucen bilden. „Sie schmecken wie haus-gemacht und sichern die täglich gleichbleiben-de Qualität“, berichtet er und kann sein Perso-nal somit anderweitig Öffentliche Betriebsgastronomie Basis-Convenience wie Bouillons helfen der Küche, weiterhin kreativ, aber wirtschaftlich zu wirken. Kostenschraube weniger Gerichte mehr Aktionen einsetzen und sich selbst mehr auf die eigene Handschrift der Küche konzentrieren, die sehr regional und saisonal geprägt ist. Gemäß dem Motto „Qualität ist wichtiger als der Kampf-preis“ konnte Wolfgang Raskob den Preis für seine Speisen erhöhen, ohne Gäste zu verlie-ren, da diese den Mehrwert erkannten. Mit den höheren Verkaufspreisen kann er wiederum in besserer Qualität einkaufen – und der Kreis schließt sich. „Mit den Produkten von Knorr Professional gelingt es uns perfekt, unsere Kunden kulinarisch und finanziell zufriedenzustellen“, resümiert er. Das Geld liegt auf der Straße Aus seiner Zeit in der Gastronomie weiß der Koch, dass der Verkauf das Einzige ist, was neue Gäste und damit Umsatz bringt. Seine Bekannt-heit in den alten Wirkungsstätten half sicherlich auch, als er für seinen Betrieb warb. Dabei schaffte er bei seinen ehemaligen Arbeitgebern sogar den Spagat, dort Gäste für sich zu ge-winnen, ohne die von den Restaurants abzuzie-hen. Für ihn können Kantinen und Restaurants in Eintracht nebeneinander leben, weil sie kei-ne Konkurrenten sind. Er selbst kann auf zwei Standorte für Feiern bis zu 200 Personen zu-rückgreifen, die er aber nur gegen eine Raum-pauschale öffnet: So möchte er verhindern, dass die Gastronomie unter den niedrigen Preisen leidet, die er durch seine Betriebsform anbieten kann. Das Wohlwollen der Gastrono-men ist ihm sehr wichtig. Die Idee zu einem Partyservice drängte sich zudem regelrecht auf, da Kochen für die Polizei auch immer wieder Jubiläen und Beförderungen be-deutet, die es zu feiern gilt. Dabei war seine erste Amtshandlung, die Karten mit den Menüvorschlägen zu zerreißen. Er sucht seitdem aus-schließlich das Gespräch mit dem Gast. Nur so merke er, was ihm gefällt und was nicht oder welche Rücksicht auf die Altersstruktur der Gäste bei Feiern genommen werden muss. Zu-dem ergeben sich so viele weitere Details, was mit einem vorgeschriebenen Angebot nicht der Fall ist. Zusätzlich bekocht er bis zu 150 Men-schen auf dienstlichen und privaten Betriebs-ausflügen im Umfeld des Polizeipräsidiums. Schulessen nebenher Ein weiteres Standbein haben dem Ehepaar die schulpflichtigen Kinder verschafft. Die Unzu-friedenheit der Eltern mit der Schulmensa war so groß, dass die Schulleitung förmlich gezwungen wurde, ihn für die Bewirtung der Schüler zu gewinnen. „Der Wolli macht das“, so hätten die Eltern ge-sagt. Mittlerweile verlassen zwischen 120 und 140 Essen täglich seinen Herd und werden an zwei Schulen und zwei Kindergärten geliefert. Der Betrieb im neuen Polizeipräsidium steht nun vor der Fertigstellung. Dann ist sein Sonnenaufgangsplatz zwar weg, dafür kann Wolfgang Raskob aber doppelt so viele Gäste bewirten – auch eine schöne Aussicht. catering 39 E * Gewusst wie Catering und Partyservice Sie wollen im Sommer Ihre Kassen mit professionellen Caterings und Partyservice-Angeboten klingeln lassen? Dann holen Sie sich Anregungen und Ideen für die umsatzstärkste Zeit des Jahres in unserem neuen Buch. 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