Food - Suppen: Wer löffelt was?

GVmanager_11_2014

Fotos: © VRD – Fotolia.com, © sveta – Fotolia.com, Hügli Foodservice, Bürger Wer was? löffelt So verschieden die Gästeklientel in der Gemeinschaftsverpflegung ist, so ver-schieden ist auch die Range an ange-botenen Suppen im Jahresverlauf. Von Spar-gelcremesuppen im Frühling über klassische Varianten wie Kartoffel- oder Gulaschsuppe bis hin zum deftigen Erbsen- oder Linseneintopf im Winter – jede Suppe hat ihre charakteris- tische Note, die die Beschaffenheit und den Geschmack ausmachen. Wie sieht aber der Gast aus, der sich eine dieser Suppen aussucht? Gibt es überhaupt den typischen Gulaschsuppen-Löffler oder den typischen Eintopf-Esser? Spielt die Geschlechterfrage hierbei eine Rolle und gibt es einen Markt für Suppen für Frauen bzw. für Männer? „Nein, die gibt es bisher noch nicht“, erklärt Carsten Esser, küchenfachlicher Berater und Küchenmeister bei Nestlé Professional. „Mo-mentan ist es nicht angedacht, geschlechts-spezifische Rezepturen zu entwickeln.“ Auch das Suppensortiment von Hügli Foodservice hat keine geschlechtsspezifische Ausrichtung: „Unsere Kundengruppen haben in der Regel ein gemischtes Gästeklientel“, begründet Brigitte Jauch, Senior Produkt Managerin für das Sup-pensortiment des Unternehmens. Guido Klüh, Bereichsleiter bei Dr. Oetker Food-Service, tut sich mit einer Unterscheidung schwer. „Es ist naheliegend zu sagen, dass die einen eher leichte und die anderen eher kräftige Sup-pen mit Fleischeinlage bevorzugen. Aber zum Glück ist es heute nicht mehr so einfach.“ Bri-gitte Jauch von Hügli Foodservice verweist auf ein weiteres Problem, nämlich, dass sie nicht sagen könne, ob nun Mann oder Frau die Gu-laschsuppe gegessen hat, da ihr Kunde letzt-endlich nicht der Tischgast ist. Die Suppe entpuppt sich also als „Unisex-Ge-richt“, ohne dass eine typische Frauen- oder Männersuppe auszumachen ist. Es gibt Sup-pen, die bei allen Gästen beliebt sind. Beson-ders stark nachgefragt werden bei Unilever Food Solutions z. B. klare Suppen mit Einlage, Gulasch-, Tomaten- oder Pilzcremesuppe. „Die Nachfrage ändert sich natürlich je nach Jah-reszeit“, betont Christine Weiser und ergänzt: „Der Frühling ist quasi undenkbar ohne Spar-gelcremesuppe.“ Bei Hügli Foodservice stehen vor allem diejenigen Suppen in der Gunst der Küchenleiter, die leicht sind, aus natürlichen Zutaten bestehen und ohne Zusatzstoffe aus-kommen. Eine deutliche Nachfrage nach Sup-pen generell erfährt auch Moguntia Food Ser-vice, vor allem seit dem Suppenrelaunch, der Anfang 2013 stattgefunden hat. „Hier werden besonders hefefreie Produkte sowie Suppen mit einem geringen Allergenpotenzial nach-gefragt“, erklärt der Produktmanager Dietmar Dressel. Generell ist es wichtig, „dass sich die Küchenverantwortlichen mit ihrer jeweiligen Zielgruppe intensiv beschäftigen“, erläutert Guido Klüh von Dr. Oetker Food-Service. „Sie Consommé, leichte Portion versus Suppenwahl große fällt die Gibt es Eintopf Gemüseeinlage,Männern? löffelt Deftiger versus welche Unterschied Süppchen? oder bzw.Fleisch-geschlechtsspezifischen – auf Frauen gleiche versus Entscheidung kleine von jeder das einen Suppen


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