Marketing-Tipp - Tue Gutes und rede darüber

GVmanager_11_2014

Illustration: Lopez-Ruiz Marketing-Tipp Tue Gutes… …und rede darüber. Warum Eigen- Marketing auch für Klinik-, Heim- und Betriebsküchen unverzichtbar ist. Wer das eigene Licht unter den Schef-fel stellt, wird nicht bemerkt – das gilt auch für die Gemeinschaftsver-pflegung. Profillos zu sein, kann fatale Wirkung haben, denn Qualität allein bindet keine Gäste im Betriebsrestaurant. Auch Klinikküchen müs-sen in die Offensive gehen, um trotz aller Güte auf dem Tablett nicht nur als Kostenverursa-cher gesehen zu werden. Die Konkurrenz der Caterer ist allgegenwärtig, und der Druck, als ausgegliederte Profitcenter schwarze Zahlen schreiben zu müssen, lastet auf vielen Cafete-rien. Um sich in einem umkämpften Markt zu positionieren, gilt es mehr denn je, Leistung, Engagement und Qualität wirkungsvoll in Sze-ne zu setzen. Küchenteams, die sich gut ver-kaufen und Aufmerksamkeit erhalten, haben mehr Erfolg als ihre Berufskollegen, die hinter geschlossenen Türen agieren. Das Schlüssel-wort heißt Eigen-Marketing. Mut zu mehr Profil Werbung in eigener Sache beginnt mit der Herausarbeitung eines unverwechselbaren Profils. Nur wer etwas Besonderes bie-tet, bleibt im Gedächtnis und schafft emotionale Bindung. Um sich von der Menge der Mitbewerber ab-zuheben, ist manchmal Mut gefragt. Oft heißt es, ausgetre-tene Pfade zu verlassen, Neues zu wagen. Gerald Wüchner, Küchendirektor des Klinikver-bundes ANregiomed, ging diesen Schritt. Als er im April 2000 die Mediterrane Küche in der Klinik Rothenburg o. d. T. einführte, war das ein Novum. So etwas hatte es in Deutschland bisher noch nicht gegeben. Zwar


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