Die Stulle, Berlin: Läuft wie geschmiert

24_Stunden_Gastlichkeit_02_2014

ab 8.00 Läuft wie geschmiert „Wir möchten das Brot restaurantfähig machen“, formuliert Marlene Richter ihr Ziel und Am Anfang konnten sich die Leute kaum etwas unter ‚Die Stulle’ vor-stellen“, gibt Marlene Richter zu. Aber inzwischen sei weniger Erklärungs-bedarf nötig. Dabei haben ihre Kreatio-nen mit einer üblichen Graubrotstulle mit Käse und Salat nichts gemein: Das Früh-stück wird auf Etageren serviert, Wurst und Käse werden immer frisch aufgeschnitten, die Aufstriche selbst gemacht, die Butter eigenhändig als Rolle geformt und verfei-nert, z. B. mit Balsamico oder Kräutern, die Brotauswahl überrascht (z. B. „Mol-kerei- Frühstück: Bauernbrote, Käse-, Aufstrich-, Buttersor-ten, Obst; 8,90 €). Selbst auf der Mittagskarte findet die Stulle ihren Platz und nennt sich dann „French Toast mit Erdnusshuhn und Koriander- Wokgemüse“ (7,50 €) oder „Warmer Honig-Rosmarin- Ziegenkäse mit frischen Fei-gen auf warmem Bauern-brot“ (8,10 €). Am Nachmit-tag gibt es selbstgebackene Kuchen und Torten. Fri-sche und Qualität der Pro-dukte seien ihr sehr wich-tig. Auch deshalb wählte Marlene Richter einen Brotlieferanten, der sein Brot auf traditionelle Art mit langen Gärzeiten und regionalen Zutaten herstellt. „Convenience kommt für uns nicht in Frage“, erklärt sie. „Einzige Ausnahme sind die TK-Croissants. Aber Dres-sings, diverse Aufstri-che, Apfelmus, Tor-ten – alle diese Dinge machen wir selbst.“ Der Wareneinsatz liege „mit 24 bis 25 % im gesunden Bereich.“ Der Durchschnitts-bon betrage 5 bis 8 €, das sei von der Ta-geszeit abhängig. Bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag kommen 5 bis 6 € auf den Bon. Das günstigste warme Essen kostet 4,90 € eröffnete im März 2013 in Berlin „Die Stulle – Lecker Essen Manufaktur“. 32 24 Stunden Gastlichkeit 2/2014 Fotos: Die Stulle, Sievers 9.00


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