Fischerstüberl, Wasserburg am Inn: Nomen est Omen

24_Stunden_Gastlichkeit_02_2014

ab 8.00 Nomen est Omen Das Fischerstüberl Attel bei Wasserburg ist ein gelungener Mix aus gehobenem Speiselokal mit Schwerpunkt Fisch, das regionale Küche zu fairem Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Das orientalische Bistro „Wunderlampe“ beweist, dass Petra und Robert Fischer einen Riecher für Trends haben. Anwesens vorbeifließt. So ist es der Fisch geblieben, weshalb viele Gäste aus einem Einzugsgebiet bis hinter München und Landshut, aus bis zu 70 km Entfernung, zum Essen kommen. Neben den eigenen Forel-len und Karpfen bekommt der Gastronom Renken und anderen Fisch vom Chiemsee. Daneben bietet er seinen 90 % Stamm-gästen ganzjährig Aktionswochen, z. B. im Januar den norwegischen Win-terkabeljau Skrei, der nur mit kleinen Kuttern und teilwei-se mit Handangelleinen gefischt wird. „Wer oft kommt, dem möchten wir Abwechslung bieten. Daher gibt es auch mal See-teufel“, erzählt Petra Fischer, die sich um Restau-rant und Pensi-on, Service und Management kümmert. Atlan-tikfisch bildet aber die Ausnahme ihrer Regel, heimische Produkte anzubieten und somit auch die lokale Wirtschaft zu unter-stützen. Tafelfreuden für alle Die 13 Betten der Pension sind oft ausge-bucht, vor allem anlässlich von Familienfei-ern. Die Pension macht aber lediglich 6 % vom Gesamtumsatz aus. „Schon aufgrund unserer Größe können wir hier gar kein eli-täres Spitzenrestaurant führen und wollen dies auch nicht“, erklärt Robert Fischer. Zu Mittag gibt es Landhausküche mit Salat und Brot für 6,10 €. Abends liegen die Preise zwi-schen 9,90 und 19,90 €. Der Durchschnitts-bon beträgt 14,90 €. Die Gästestruktur ist buntgemischt. „Wir wollen ein schmackhaf-tes, qualitativ hochwertiges Mahl zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis bieten“, er-klärt seine Frau. Das Bistro im ersten Stock macht 10 % vom Gesamtumsatz aus. Während es morgens Pensionsgästen als Frühstücksraum dient, bietet es abends marokkanisches Flair mit Shishas und Couscous-Gerichten, wie dem Salat al Sharqu in Erdnussdressing mit ge-bratener Entenbrust, Apfelspalten und Kar- Die Fische schwimmen heute in acht Fischweihern, in 3 km Entfernung des Gasthofes. Die Fischers gingen schon immer zum Fischen. Seit Generationen be-sitzt die Familie das Fischrecht auf der Attel, einem idyllischen Fluss nahe Wasserburg, der unmittelbar an den Pferdekoppeln des Fotos: König 24 Stunden Gastlichkeit 2/2014 9.30


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