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24_Stunden_Gastlichkeit_02_2014

IM PROFIL JUNICK´S RESTAURANT GMBH l Gründungsjahr: 1993 l Anzahl der Betriebe: 7 (davon 3 unterverpachtet) l Anzahl der Mitarbeiter: 63 l davon Auszubildende: 6 Profil: ISO coated V2 OHG Transgourmet GmbH & Co. | Zentrale: Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 18 | 55130 Mainz Tel.: 06131 502-0 | Fax: 06131 592-393 | E-Mail: kontakt@transgourmet.de Telefon-Hotline: 0800 1 722 722 | www.transgourmet.de Leckere Leistung Wenn es um das Besondere geht, finden wir echte Perlen. Und liefern sie frisch auf dem kürzesten Weg. Erlebbar durch „Transgourmet Premium“. Die edle Eigenmarke unseres Hauses. weggekommen, dass ein normaler Arbeits-tag eben 8 ¾ Stunden dauern sollte. Und ich habe gelernt, mit sehr unterschiedlichen Menschen zu arbeiten – und nicht nur zu-sammenzuarbeiten, sondern auch gut zu-sammenzuarbeiten. Hat jemand ohne gastronomische Erfahrungen eine Chance, sich als Gastronom erfolgreich selbstständig zu machen? Prinzipiell gilt natürlich das Gleiche für alle: Wenn jemand Liebe zu dem, was er tut, ent-wickelt, hat er sicher eine Chance. Aber der Quereinsteiger, der es einfach cool findet, ein Restaurant zu haben, kein finanzielles Polster hat und über die Brauerei oder die Bank finanzieren muss, hat es schwerer als einer, der mit einem Beruf schon die erste Million verdient hat. Was denken Sie über die Finanzierung? Wenn man zur Bank geht, kostet das extrem viel Geld. Das sollte man bedenken. Eine Finanzierung, egal welche – wenn sie nicht aus privaten Mitteln ist – ist immer schwie-rig. Das ist ein schwerer Rucksack, den man aufgesetzt bekommt. Was halten Sie für unerlässlich, um ein erfolgreicher Jungunternehmer zu werden? Die Finanzen hatten wir ja schon ange-sprochen, das ist ein wichtiger Punkt. Das Kostenmanagement gehört natürlich auch dazu. Außerdem glaube ich, dass Unternehmer heute nur erfolgreich beste-hen können, wenn sie in der Lage sind, die Angestellten zu motivieren, über das Normale hinaus arbeiten zu wollen. Ge-rade für Jungunternehmer ist es wichtig, nah an den Angestellten dran zu sein, mitzumachen und vorzuleben, was man erwartet. Wer nur mit einem großen Auto vorfährt und Champagner trinkt, der wird keinen Angestellten mitreißen und dort wird keiner bereit sein, etwas mehr zu machen. Ein anderer wichtiger Punkt ist es, sich buchhalterische und steuerliche Kenntnisse anzueignen. Wenn man nicht weiß, wie man eine monatliche Betriebs-auswertung und einen Jahresabschluss liest oder nicht weiß, welche Folgen es hat, ob man eine bilanzierte Buchhaltung oder eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung macht, kostet einen das viel Geld. Danke für das Interview! Heike Sievers Foto: Sievers


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