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GVmanager_01_02_2014

gestellt wird. Rational hat dafür ein Sys-tem entwickelt, mit dem z. B. Caterer auch Tischgeräte mühelos und sicher transportie-ren können. Daneben führt diese Mobilität zu Kosteneinsparungen für „Teilzeit-Cate-rer“, da nicht in zusätzliche oder Leihgeräte investiert werden muss. Mitnahme leicht gemacht „Am einfachsten gestaltet sich der Trans-port von Tischgeräten“, weiß Janine Kühn, Marketing Managerin Deutschland bei Retigo, zu berichten. Der Transport von Tischgeräten ist dank eines Untergestells auf Rollen oder Hubwagen einfach. Selbst die Geräte zu tragen geht hier noch. Für Turmsets bietet Retigo ein niedriges Spezi-aluntergestell auf Rollen – so können z. B. Sets bestehend aus zwei Kombidämpfern einfach und sicher bewegt werden. Dank einer Spezialbefestigung sind die Geräte rutschsicher auf dem Untergestell fixiert. Catering-Kit heißt das Untergestell von Rational, das die schweren Kombidämpfer in Bewegung versetzt. Dieses wird anstel-le der Füße unterhalb des Geräts montiert und besteht aus einem robusten Tragrah-men mit Edelstahlfüßen. Tragbügel an den Seiten dienen zudem zum Schutz und sor-gen dafür, dass der Koch sein Gerät auch zu schwer zugänglichen Orten, wie oberen Stockwerken, selbst transportieren kann. Erst bei Standgeräten wird der Transport schwieriger. „Wegen des hohen Gewichts empfiehlt sich der Transport mit Hilfe eines Hubwagens“, rät Janine Kühn von Retigo. Eine Einfahrrampe für Hordenstellwägen bei Retigo-Geräten ab Größe 1011 sichere ein leichtes Einfahren des Hordenwagens auch bei unebenem Boden. Bei Rational „Auch für her-kömmliche Kü- chen ist die fahrbare Ausführung von gro-ßem Vorteil.“ Sabine Zimmerer SPÜLTECHNIK DER SUPERLATIVE Küchentechnik WIRTSCHafTLICHER EffIzIENTER INTELLIgENTER INNovaTIvER www.hobart.de „SPÜLEN oHNE WaSSER“ Wir bleiben unserer vision treu. werden fahrbare Standgeräte 20 x 1/1 GN oder 20 x 2/1 GN mit einem speziellen Paletten-System mit Auffahrrampe gelie-fert. Ist der Veranstaltungsort nah gelegen, empfiehlt Janine Kühn von Retigo dage-gen, auf den Transport der Geräte zu ver-zichten und stattdessen die fertigen Speisen auf die Reise zu schicken – der bewährte Klassiker also. Beim Transport der Speisen zum Veranstaltungsort wür-den Thermohauben dafür sorgen, dass das Essen in den Bankettwägen entspre-chend heiß bleibt und nicht verunreinigt wird. Reine Küche Um die Küche außer Haus auf Zeit aufzubauen, ist nur gegebenenfalls ein Wasseranschluss nötig. Beim Modell 6.06 mini mobil von Convotherm z. B. sind statt-dessen Wasser-/Brauchwasserschubladen in das Gerät integriert. Wird nur im Heiß-luftmodus gebacken, ist Wasser dagegen gar nicht nötig. Selbst Starkstrom braucht nicht jedes Gerät. Manche Kombidämpfer wie die Modelle Vision von Retigo lassen sich mit 230-V-Anschluss ausrüsten. Das hygienische Arbeiten erleichtern zu-dem integrierte technische Details der mobilen Geräte. „Ein HACCP-sicheres Arbeiten ist mit dem Rational SelfCooking- Center jederzeit gegeben“, erklärt Sabine Zimmerer. Alle relevanten Daten, von der eigentlichen Garung bis hin zur hygieni-schen Reinigung mit CareControl, werden automatisch aufgezeichnet. Die HACCP-Aufzeichnung ist auch bei den mobilen Geräten von Retigo stets aktiv. Eine Ab-tropfrinne in der Tür fängt zudem Kondens-wasser auf, damit der Boden trocken und rutschfest bleibt. Das wiederum sorgt für ein geringeres Unfallrisiko, auch außerhalb der stationären Küche. Als einen wichtigen Aspekt sieht Janine Kühn die Verwendung von Reini-gungspulver. „Anders als bei z. B. Flüssigreiniger müssen hier keine offenen Kanister mit transportiert und neu angeschlossen werden“, erläutert sie. Das Reini-gungsmittel ist vordosiert in verschlossenen „Tüt-chen“ verpackt, sodass le-diglich die benötigte Menge mitgenommen werden kann. „Das beugt der Tatsache vor, dass am Veranstaltungsort häufig aus ,Bequem-lichkeitsgründen‘ auf den Einsatz der auto-matischen Reinigung verzichtet wird.“ Das Reinigungssystem WaveClean® von MKN arbeitet ebenfalls nicht mit herkömmlichen Flüssigreiniger-Systemen, sondern setzt auf patentierte two-in-one-Kartuschen. Mobile Geräte sind aber nicht nur für ei-nen Auswärtseinsatz in Form eines Event-caterings von Vorteil, sondern auch in der herkömmlichen Küche. „Durch die hohe Beweglichkeit ist eine einfache Grundrei-nigung der Küche möglich“, weiß Sabine Zimmerer von Rational. Darüber hinaus seien Abstände zwischen den Geräten für Servicearbeiten nicht mehr erforderlich, so-dass der Platzbedarf in der Küche deutlich reduziert wird. Egal, ob nun in der Küche selbst oder ausgelagert auf einer Veranstal-tung – die Technik auf Rollen beweist, dass sie für ein Doppelleben gerüstet ist. sar


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