Studentenverpflegung - Mensa Süd, HU Berlin: Denkmalgeschützt auf zwei Etagen

GVmanager_01_02_2014

Fotos: Polster Denkmalgeschützt auf zwei Etagen Vom einstigen Erfrischungsraum bis zur heutigen Mensa sind beinahe 100 Jahre verstrichen. Seit Herbst 2013 ist die Mensa Süd im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin denkmalgerecht renoviert wieder in Betrieb und dank moderner Technik für das nächste Jahrhundert gerüstet. Als Erfrischungsraum und Lesehalle nahm die Geschichte der „mensa academica“ der heutigen Humboldt- Universität zu Berlin – der ältesten und nach der Studentenzahl zweitgrößten der Hochschulen und Forschungseinrichtun-gen in Berlin – im Jahr 1920 ihren Anfang. Zuletzt 1950 neu eingerichtet und seitdem durchgehend betrieben, entsprachen weder Technik noch Hygiene dem aktuellen Stand. 2009 kam es schließlich so weit, dass das Gesundheitsamt den Betrieb der alten DDR-Mensa nicht mehr genehmigte und die Küche „vorübergehend“ umziehen musste. Ein zweistöckiges Großraumzelt im Innenhof des Universitätsgebäudes wurde das neue „Zuhause“ einer Interimsküche, -ausgabe und von Speiseräumen. Doch das ist nach vier Jahren endlich Geschichte – sehr zur Freude von Grit Müller, die seit 2001 die Mensa Süd leitet. So sei es ge-gen Ende eine große Herausforderung gewesen, unter den beengten räumlichen Verhältnissen der Interimsküche 2.700 Es-sen zu servieren. Zum Wintersemester 2013/2014 wurde die denkmalgerecht sanierte Mensa Süd im Hauptgebäude der Universität wiedereröff-net. Studierende, Mitarbeiter und Hungrige speisen auf zwei Etagen mit 540 Plätzen. Das Studentenwerk Berlin, welches in der Hauptstadt 55 Mensen, Cafeterien und Cof-feebars verwaltet, betreibt auch diese Ein-richtung, wobei die Speisenausgabe weit-gehend auf Selbstbedienung ausgelegt ist.  Die denkmalgeschützten Räume wurden mit LED-Technik und neuen Möbeln aufgepeppt.


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