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GVmanager_01_02_2014

Claudia Kirchner Chefredakteurin Vorsätzlich geplant Fast ist es ein wenig aus der Mode ge-kommen, mit guten Vorsätzen ins neue Jahr zu starten. Der „Schlankheitswahn“ – der Klassiker schlechthin – scheint nicht mehr so ausgeprägt wie viele Jahre zu-vor. Was das mit unserer Branche zu tun hat? Auch dem Wahn sich personell und finanziell immer weiter zu verschlanken, scheint Einhalt geboten worden zu sein. Diesen Schluss lässt zumindest das GV-Barometer zu, das jüngst die Investitions-stimmung der GV-Verantwortlichen für 2014 eingefangen hat: 60 % der befragten Entscheidungsträger wollen 2014 größere Investitionen tätigen. Das ist der höchste Prozentwert seit zehn Jahren. Ob das die Pensionierung des ältesten Küchenmit-glieds, des „liebgewonnenen“ Kippkoch-kessels bedeutet? Oder gar den endgülti-gen Todesstoß für manchen 1970er-Jahre Schick in Speiseräumen und -ausgaben? Manch einer wird angesichts solcher Aus-sichten ins Träumen geraten. Doch warum es beim Tagträumen belassen? Die Früh-jahrsmessen bieten die beste Gelegenheit das Ganze in die Tat umzusetzen. Anfang Februar geht's los mit der Intergastra in Stuttgart, für die wir Ihnen im Heft noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Wenn Ihnen angesichts all der Neuheiten der Abschied von den nostalgischen alten Zeiten zumindest ein bisschen schwer-fällt, haben wir für Sie in diesem Jahr ein kleines „Schmankerl“, wie man hier in München sagt: Unser Vorsatz für 2014 ist es, den 65. Geburtstag des GVmanager gebührend zu feiern. Dabei werden wir einen Rückblick auf 65 Jahre GVmanager und damit auf 65 Jahre Gemeinschafts-verpflegung, 65 Jahre Innovationen und Eintagsfliegen werfen sowie eine Vision der kommenden 65+ Jahre zeichnen. Sie begehen in diesem Jahr ebenfalls ein Betriebs- oder Berufsjubiläum? Ihr Ver- Editorial pflegungsbetrieb hat eine besonders lange Historie oder ist ein revolutionärer Newcomer? Dann melden Sie sich bei uns! Darüber hinaus steht anlässlich des 65-Jährigen eine „Limited Edition“ unseres „Branchen-Oscars“, des GV-Manager des Jahres, an. Was das bedeutet, lesen Sie in der nächsten Ausgabe. Um nochmals auf die guten Vorsätze zu-rückzukommen: Falls noch nicht getan, sollten Sie in diesem Jahr mindestens eine Sache vorsätzlich planen – und idealerweise auch bis Dezember um-setzen: die Allergenkennzeichnung Ihrer Speisen. Diese wird im Dezember auch für gastronomische Betriebe Pflicht, auch wenn noch immer unklar ist, wie sie kon-kret auszusehen hat. Abschließend wünsche ich Ihnen gutes Gelingen, viel Durchsetzungsstärke und natürlich die nötigen finanziellen Mittel für Ihre guten Vorsätze und Pläne! BEST of Market Stimmen Sie online ab! Der renommierte Branchenleserpreis geht in die vierte Runde. Beurteilen Sie die Leistung Ihrer Industriepartner 2014 und gewinnen Sie einen von über 20 Preisen! NEU: Jetzt als übersichtliche und vereinfachte Online-Umfrage: www.gastroinfoportal.de/bom


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