Kaffee als Arbeitselixier

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Fotos: Schaerer, Spiegel Kaffee als Arbeitselixier Bis zum Umzug ins neue Spiegel-Gebäude wurde den Verlagsmitarbeitern ihr Koffeinschock großteils direkt am Arbeitsplatz serviert. Eine attraktive Alternative dazu zu entwickeln war nicht leicht. Doch die heutige Lösung punktet durch hochwertige Kaffee-Vollautomaten, die rund um die Uhr, teils sogar kostenlos, ein qualitatives Arbeitselixier liefern. Die Nachfrage von 300.000 Tassen Kaffee und Kaffeespezialitäten im Jahr lässt keinen Zweifel daran, dass sich koffeinhaltige Heißgetränke auf den Etagen des Spiegel-Verlags besonderer Beliebtheit erfreuen. „Ohne Kaffee geht es in den Redaktionen nicht und daran wird sich auch nichts ändern“, weiß Alfred Freeman, der seit 20 Jahren den gastronomischen Service beim Spie-gel- Verlag verantwortet. Die Menge des konsumierten Kaffees ist deutlich gestiegen, seitdem sich die rund 1.100 Mitarbeiter im neuen Ver-lagshaus an der Ericusspitze auf allen 13 Stockwerken über vollautomatische Kaffeemaschinen selbst bedienen können. Diese Entwicklung führt Al-fred Freeman – neben der ständigen Verfüg-barkeit und preislichen Gestaltung – auf die hohe Qualität der Ge-tränke zurück. „Kaffee und Milchkaffee bie-ten wir jetzt gratis an. Diese Produkte sind da-her am stärksten nach-gefragt. Aber auch die hohe Anzahl an Espres-so, Cappuccino und Lat-te Macchiato, für die ein Selbstkostenbeitrag fällig wird, spricht für sich.“ SB als Win-win-Situation Vor dem Umzug im September 2011 er-folgte die Kaffeeversorgung direkt am Arbeitsplatz. Hierfür zogen bis zu acht Service-Mitarbeiter dreimal am Tag über alle Etagen der beiden alten Verlagsge-bäude. Der Kaffee wurde aus Thermobehältern gegen Wertmarken bzw. später über Abbuchung via Handheld ausgegeben. So war für die Kaffeeversorgung ein sehr personalintensives Zwei-Schicht-System nötig – einer der An-satzpunkte, warum das Konzept überdacht wurde. „In der zentralen Küche gebrüht, hat der Kaffee auf dem Weg in die Büros zudem Aroma verloren“, schildert Alfred Freeman weiteres Verbesserungspotenzial. Der Umstieg auf Selbstbedienung konnte seiner Ansicht nach nur über den Preis und die Qualität gelingen. Bestärkt wurde er durch die Tatsache, dass viele Mitarbeiter bereits zu dieser Zeit – trotz des längeren Wegs und eines geringfügig höheren Prei- 42 GVmanager 1-2/2014


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