WEINVERKAUF - Flüssige Umsatzpotenziale

TRINKtime_01_2014

Anders als in vielen europäischen Ländern ist der Weinkonsum in Deutschland mit etwa 20 Mio. hl seit Jahren vergleichsweise stabil. Dabei behaup-tet sich Wein auch gegen den großen Konkur-renten im Getränkemarkt: „Noch nie wurde so viel Wein und so wenig Bier getrunken“, sagt Alexander Kohnen, Geschäftsführer des International Wine Institute in Bad Neuenahr- Ahrweiler. Aber nur ein vergleichsweise kleiner Teil des Weines wird außer Haus konsumiert. Die Datenlage hierzu ist leider dünn, denn – so die Forschungsanstalt Geisenheim – eine exakte Definition des Außer-Haus-Marktan-teils für Deutschland ist „aufgrund fehlender differenzierterer Erhebungen in den Distribu-tionsstrukturen kaum möglich“. So viel erge-ben die Untersuchungen der Geisenheimer: Jenseits der heimischen vier Wände werden in Deutschland nicht mehr als 15 % des Ge-samtvolumens konsumiert. Der Umsatz im Außer-Haus-Konsum ist für das Jahr 2012 mit 1,1 Mrd. € vermerkt. Auch wenn damit im Vergleich zu den Jahren 2009 bis 2011 (je-weils 1 Mrd.) ein leichtes Plus zu verzeichnen ist, werten selbst Optimisten dies nicht als Paradigmenwechsel. Flüssige Umsatzpotenziale Mit Weinen und Bränden Geld zu verdienen, kann funktionieren, wenn Wirte und Sommeliers bereit sind, neue Wege einzuschlagen und den Kunden an die Hand zu nehmen. 10 1/2014 Foto: Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann


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