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GVmanager_12_2013

Foto: Meiko Maschinenbau pagiert, sondern schwarz auf weiß nachgewiesen wird. Eine optionale Software informiert den Nutzer über die gemesse-nen Verbräuche der Maschine und protokolliert alle hygiene-relevanten Daten. Viele Pra-xisbeispiele zeigen, dass selbst die zugesagten geringen Ver-brauchswerte noch deutlich un-terschritten werden. Zu den Reformbausteinen der VDI 2052 „Raumlufttechnische Anlagen für Küchen“ gehört u. a., dass der Spülbereich ein eigenes Kapitel bekommt. Wa-rum ist dieser Schritt nötig und was erhoffen Sie sich davon? Die Überarbeitung der VDI 2052 begrüßen wir sehr, da Spülmaschinen anderen Be-dingungen unterliegen als z. B. thermische Geräte. Sie befin-den sich meist in einem eigenen Raum und sollten daher separat betrachtet werden. Bisher gibt lediglich die Tabelle A4 der VDI 2052 Hinweise auf die lüf-tungstechnische Auslegung von Spülräumen. Diese ist aber ein-fach gesagt veraltet. Die M-iQ z. B. ist den Werten weit voraus. Selbst die europäische Norm EN 16282 „Großküchengeräte – Einrichtungen zur Be- und Entlüftung von gewerblichen Küchen“ hilft nicht weiter. Für die Überarbeitung der VDI 2052 wünsche ich mir, dass zeitge-mäße Spültechnik Berücksichti-gung findet. Damit würden die Spülräume exakter am wirkli-chen Lüftungsbedarf ausgelegt werden. Sollte dies realisierbar sein, würde ein wichtiger Vor-stoß nicht nur national sondern auch darüber hinaus gelingen. Dies wäre ökologisch und öko-nomisch ein großer Schritt. Inwiefern ist die M-iQ den alten Vorgaben der VDI 2052 voraus? Die M-iQ hat deutlich geringere Emissionswerte als die Maschi-nen, welche ursprünglich die Angaben für die Tabelle A4 der VDI 2052 lieferten. Ein Beispiel macht das deutlich: Betrachten wir eine Bandspülmaschine mit einer Normtellerleistung von 4.000 Tellern pro Stunde und eine beispielhafte Raum- Grundfläche von 44 m². Nach der VDI 2052 würde sich ein Spülen & Reinigen Jährliches Einsparpotenzial, wenn alle Spülmaschinen der Studie durch eine M-iQ ersetzt würden. Prüfung bestanden Eine zeitgemäße Geschirrreinigung vereint tadellose Hygiene mit effizienten Arbeitsprozessen und Umweltfreundlichkeit. etolit green Compact Reiniger ist der erste Kompaktreiniger mit EU-Gütesiegel für besonders umweltfreundliche Produkte. etolit green Compact Reiniger mit Dosiersystem. Das spart Platz, schont den Rücken und die Umwelt. Fragen Sie Ihren Fachhändler nach der Produktlinie etolit green. www.etolit-green.de Bilder: fotolia etol Hygiene • Allerheiligenstraße 12 • 77728 Oppenau T. 07804 41-127 • F. 07804 41-168 • www.etol.de • hygiene@etol.de 71-facher Luftwechsel ergeben. Der Fachmann weiß, dass dieser Wert zu hoch ist – selbst wenn noch keine weiteren Wärme- und Feuchtigkeitsquellen be-rücksichtigt sind. Bei der M-iQ könnte man den Wert auf einen 33-fachen Luftwechsel reduzie-ren, was sich auch erheblich auf die Investitions- und Betriebs-kosten der Lüftungsanlage aus-wirkt. Konkret bedeutet das, dass die M-iQ nicht nur für sich betrachtet Betriebskosten spart, sondern auch die Gebäudekos-ten deutlich senkt. Welche konkreten Einsparun-gen ergeben sich durch eine M-iQ, z. B. ökonomisch? Beim Thema Einsparung denkt man in erster Linie an den Ver-brauch und die Emissionen. Für mich ist aber auch der Anschaf-fungspreis ein Argument. So bieten wir die M-iQ preisgleich zu den vergleichbaren Vorgän-germodellen an. Bei den soge-nannten überbreiten Maschi-nen, die eine höhere Geschirr-aufnahmekapazität bei gleicher Länge aufweisen, konnten wir die Preise im Vergleich zu den Vorgängermodellen sogar sen-ken. Wir argumentieren folglich keine höheren Anschaffungs-kosten mit Einsparungen im Verbrauch, sondern glänzen in beiden Disziplinen. Und durch welche Einsparun-gen glänzt die M-iQ da genau? Als wir die M-iQ vorstellten gab es vereinzelt Skepsis. Wir brachten eine völlig neue Ma-schine auf den Markt und ver-sprachen u. a. über 80 % we-niger Abluftmenge. Aber alles was wir versprochen haben, wurde eingehalten. Da ein wirtschaftlicher Vergleich mit einem bestehenden, einem Vor-gänger- oder auch einem Wett-bewerbsmodell sehr individuell ist und große Spannen mit sich bringt, möchte ich stattdessen eine Studie anführen. Erstellt im Auftrag der europäischen Kom-mission durch das Freiburger Öko-Institut e.V. – Institut für angewandte Ökologie mit dem Unternehmen Bio Intelligence Service aus Frankreich, kata-logisiert die Studie die in der EU betriebenen Spülmaschinen und dokumentiert u. a. den je-weiligen Ressourcenbedarf. Im Vergleich zu den dort aufge-führten Maschinen verbraucht die M-iQ bis zu 57 % weniger Wasser, 87 % weniger Che-mie und bis zu 54 % weniger Elektroenergie. Bei der Abluft-menge wurde die Reduzierung um 80 % bestätigt. Welche „Visionen“ hat Meiko für die Zukunft? Die Visionen werden uns nicht ausgehen und einige liegen auch schon real in der sprich-wörtlichen Schublade. Letzt-endlich entscheidet der Kun-de, aus welcher Vision Realität wird. Wir hören genau hin, um die Bedürfnisse zu erfassen. So zeigt unser jüngstes Mitglied der Meiko-Produktfamilie, die M-iClean, auf eindrucksvolle Weise das Ergebnis. Bei einer Innovation betrachten wir auch immer den Lebens-zyklus. Meiko-Entwicklungen haben die Eigenschaft, dass sie sich sehr lange im Markt be-haupten und ihn sogar prägen. Unser Ehrgeiz ist, heute Pro-dukte in den Markt zu bringen, an die andere erst morgen den-ken. Unser Handeln ist langfris-tig ausgelegt und mit unserer „Mission M“ beschrieben. Mit unserem generationsübergrei-fenden Bewusstsein wollen wir die Welt sauberer, hygienischer und lebenswerter machen. Danke für das Gespräch! 12/2013 GVmanager 39


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