Umfrage: Wunsch und Wirklichkeit

GVmanager_11_2013

Wunsch und Wirklichkeit Speisen zubereiten, verteilen und Geschirrspülen: Wohin die Reise bei den Investitionen, Kommunikationstechniken und Prozessen in Küchen von Care-Einrichtungen geht, zeigt die Online-Umfrage des Netzwerks Culinaria bei VKK-Mitgliedern. In zwei Drittel aller Fälle sammelt der Küchenleiter Informationen und gibt diese als Entscheidungshilfe an den Einkauf weiter. Knapp ein Drittel aller Entscheidungen treffen die Küchenleiter selbst. zukunftsfähige Technologie. Wir nur das wirklich Notwendige zu erfassen. Unmengen an Datenmüll auf Zentralrech-nern Finanzierung Das Finanzierungsverhalten ist für uns eine sehr plädieren aber dafür, helfen nicht weiter.“ Günter Schröder, Hupfer ist eher konservativ. Darlehen spielen kaum eine Rolle, wohl „Die Über-tragung per Smart-phone auch deshalb, weil die überwiegende Mehrheit Investitionen in Küchentechnik frühzeitig budgetiert und kaum spontan entscheidet. Werner Sowa, Präsident des VKK, verweist auf die große Bedeutung des Mitspracherechts bei den Investitionsentscheidungen: „Preisgünstige Techniken mögen zwar kurzfristig betrachtet eine gute Investitionsalternative sein“, erläutert er. Foto: © SergeyNivens – Fotolia.com Die Luft ist noch lange nicht raus im Klinikmarkt. Der Rationalisierungsdruck auf die verbliebenen gut 2.000 Kliniken mit rund 500.000 Betten hält an – so schätzen die Berater von Ernst & Young, dass jede vierte Klinik ihre Pforten schließen muss, sofern sie ihre Prozesse und Kosten nicht optimiert. Doch das kostet auch: Momentan schätzt man den Investitionsstau in Kliniken auf 50 Mrd. €. Um die Klinikgastronomie dabei zu unterstützen, ihre Prozesse wirtschaftlicher zu machen und bereits in der Geräteentwicklung darauf eingehen zu können, lancierten daher die drei Mitglieder des Netzwerks Culinaria, Meiko, Hupfer und MKN, eine Umfrage: Diese nahm in 18 Fragen Wunsch und Wirklichkeit in Care-Küchen ins Visier und fragte u. a., wer bei Investitionen mitreden darf und was sich bei der digitalen Vernetzung und Auswertung von Daten in Sachen HACCP und Sicherheit tut. Von den befragten Teilnehmern aus dem Kreis des VKK arbeiten 73 % als Küchenleiter im Krankenhaus und 27 % in einer Senioreneinrichtung. „Auf lange Sicht sehen wir als Nutzer, dass Qualitätstechnik wirtschaftlich vernünftiger ist.“ Dieses Stück Überzeugungsarbeit gegenüber den Einkäufern lohne sich am Ende finanziell. „So entfällt stets ein hoher Anteil unserer Arbeitszeit auf das Reinigen und HACCP- Arbeiten. Clevere Technik erspart uns dabei schon mal täglich einige Stunden“, sagt er.   Portionsgrößen Die Portionen bei Suppen und Hauptspeisen werden aus Sicht der Küchenleiter künftig kleiner, zum Teil in erheblichem Umfang, wie zwei Beispiele der Umfrage zeigen: Nahezu 50 % aller Befragten wollen die Suppe mit maximal 150 ml anbieten. Bei den Hauptspeisen sind Teller mit 56 GVmanager 11/2013


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