Page 48

GVmanager_11_2013

EXTRA Klinik & Heim 46 GVmanager 11/2013 Fotos: Iseco, Rieber grundsätzlich sehr energieeffizient sind“, erläutert Armin Westendorf von temp-rite. „So ist das Cook-Chill-System Temp- Futura äußerst sparsam im Verbrauch, da u. a. nicht belegte Ebenen nicht beheizt werden.“ Bei belegten Ebenen erfühlt die Kontaktwärmebeheizung die ein-zelnen Komponenten und regelt den jeweiligen Energiebedarf. Auch bei den Umluftsystemen von Stierlen sorgt nicht die Temperaturdokumentation, sondern ein zusätzliches Element namens Smart- Temp-Steuerung für gezielte Energieeinsparungen. „So können unsere Tablett-transport- und Speisenregeneriersysteme RTS, RTS CT und Novaflex mit punktgenau erhitzter Standwärme ohne weitere Ener-giezufuhr arbeiten“, betont Edwin Stäsche, Key Account Manager Speisenverteilung bei Stierlen. Und das große Ganze? Abgesehen vom Speisentransport gibt es auch in anderen Bereichen der Großküche bereits vernetzende, überwachende und steuernde Elemente. Im Bereich der Gartechnik ist z. B. Rational als Her-steller zu nennen, der ein KitchenManage- ment System anbietet. Per Netzwerk bindet diese Software alle Rational-Geräte an einen Computer an, wodurch eigene Garprogramme verwaltet und aufgespielt werden, aber auch die HACCP-Daten erfasst, dokumentiert und grafisch ausgewertet werden können. Zudem er-möglicht das System ein Gerätesoftware- Update, ohne dass ein Servicetechniker vor-beikommen müsste. Selbst eine Fernsteue-rung der SelfCookingCenter ist möglich. Im Bereich der Spültechnik generiert das System Dokutronic von Hobart automatisch – täglich, wöchentlich oder auf Wunsch monatlich – einen Maschinenbericht und verschickt diesen per E- Mail. Dieser dient zum einen dazu, klassisch die notwendigen und geforderten Maschinendaten wie Tem-peraturen und Betriebszeiten zu dokumen-tieren. Zum anderen ist er so aufgebaut, dass Ablauf und Organisation rund um die Spülmaschine optimiert werden können, was final Betriebszeiten und Ressourcen einsparen kann. Alles in einem Werden all diese Systeme vom Küchenlei-ter gut gebündelt und organisiert, entsteht bereits ein etwas transparenteres Abbild des großen Ganzen. „Unsere Daten sind kompatibel für weitere Anwendungen, da sie üblicherweise im Excel-Format oder als Datenbank zur Verfügung gestellt werden, erläutert Armin Westendorf von temp-rite einen Vorteil seiner Speisenverteilsysteme. Das RMoni-System von MenüMobil könn-te man sogar als Basis für die Integration weiterer prozessübergreifender Systeme nutzen. Eine übergreifende Überwachung und char- genweise Dokumentation HACCP-rele-vanter Prozesse von thermischen Geräten, Kühlhäusern, Schockkühlern, Rückkühl-kochkesseln und auch Speisenverteiltech-nik leistet zudem die Küchenleittechnik von innos. Das Basissystem beinhaltet da-bei die Grundfunktionen der Küchenleit-technik, eine Datenbank, die automatische Temperatur- und Chargendokumentation bzw. -verwaltung und das Alarmmanage-ment. Dazu passende Module spiegeln die gewünschten Überwachungsbereiche, z. B. Produktion oder Kühlung, wieder und kön-nen je nach Bedarf „angedockt“ werden. Darüber hinaus gibt es als Zusatzmodule Features, die über die Dokumentation hi-nausgehen, z. B. Füllstandsmeldungen von Dosieranlagen oder die Weitergabe einer Störungsmeldung außerhalb der Betriebs-zeiten, z. B. per SMS-Versand. Folglich lässt sich das System individuell an-passen und bietet dank einer einzigen Be-nutzeroberfläche einen besseren Überblick über Geräte verschiedener Hersteller. Das summiert sich auch zeitlich: „Wir haben ein Rechenbeispiel mit 49 Geräten aufgestellt, Viele Speisenausgabe- und -regeneriersysteme haben Programme zur Erfassung von Temperaturen integriert, die sich direkt am Gerät einsehen oder auf den zentralen Küchenleiter-PC übertragen lassen. Mit „mobile-Check“ von Rieber lassen sich per Smartphone, App, QR-Code und Temperaturfühler Daten in Echtzeit erfassen, die auch extern einsehbar sind.


GVmanager_11_2013
To see the actual publication please follow the link above