HELM AG, Hamburg: Fortschritt durch Wandel

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Seit Peter Weise die Leitung des Betriebsrestaurants der HELM AG in Hamburg übernommen hat, stehen frisch zubereitete und saisonale Gerichte im Mittelpunkt. Für den richtigen Geschmack verarbeitet das Küchenteam frische Lebensmittel oder vertraut hochwertigen Convenience- Produkten. Fotos: Nubert Fortschritt durch Wandel Stillstand ist ein Fremdwort für die HELM AG in Hamburg – hier ist viel-mehr eine stetige Weiterentwicklung angesagt. 1900 als Im- und Exportfirma Karl O. Helm gegründet, konzentrierte sich das Unternehmen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf den Chemiehandel, wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und entwickelte sich zum weltweiten Marketingspezialisten, der die verarbeiten-de Industrie mit Logistik, Distribution und anderen Zusatzdienstleistungen unterstützt. Heute zählt die Helm AG zu den 30 größten Familienunternehmen Deutschlands. Veränderung ist auch das Stichwort für das Betriebsrestaurant, denn seit September letzten Jahres hat Peter Weise die Leitung inne, und jetzt weht ein frischer Wind. „Zu-erst mussten wir uns alle aneinander gewöh-nen“, erzählt er offen und lacht. „Aber in-zwischen sind wir ein eingespieltes Team.“ Dabei ging es ihm vor allem darum, die bestmögliche Qualität für die Gäste in der mit 64 m2 relativ kleinen Küche zu produ-zieren. „Wir geben im Schnitt 400 Essen täglich raus – bei rund 600 Mitarbeitern, die hier vor Ort arbeiten“, sagt er und fügt nicht ohne Stolz hinzu: „Viele nutzen das Ange-bot, hier eine vollwertige warme Mahlzeit zu erhalten und essen mittags gar nicht mehr außer Haus.“ Peter Weises Konzept lautet: frisch, regional, saisonal, nachhaltig und Bio. Täglich stehen zwei Menüs zur Auswahl, dazu gibt es einen Salat plus Dessert sowie frisches Obst und Gemüse – im Sommer zu-sätzlich Eis. Außerdem kann sich jeder gra-tis ein Glas Wasser an den Tisch mitnehmen. Durch einen großen Subventionsanteil von Helm bezahlen die Mitarbeiter für das ge-samte Mittagsangebot nur 2,50 €. Entwicklung dank Engagement Personell hat sich in der Küche nicht viel verändert – dafür aber die Prozesse. Die sechs Mitarbeiter, darunter zwei Köche, müssen jetzt „richtig Gas geben“, da vie-les von Hand geputzt, geschnitten und ge-kocht wird. „Ich greife auch beim Gemüse zu Frischware“, sagt Peter Weise. Eine Phi-losophie, die bei den Gästen gut ankommt. Trotzdem gibt es auch mal Klassiker: „Ohne Currywurst und Schnitzel geht es nicht“, weiß er aus Erfahrung. „Ich achte aber darauf, dass es hochwertiges Fleisch ist.“ Generell ist sein Kontakt zu den Lieferan-ten sehr intensiv, und das kommuniziert Peter Weise an die Gäste. Natürlich greift er auch auf Convenience-Produkte zurück, z. B. bei Teiglingen, Pasta oder gelegentlich bei Gemüse. „Man muss immer sehen, ob sich der Aufwand rechnet“, sagt er. Pasta 34 GVmanager 11/2013


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