40 Jahre VDOe

GVmanager_10_2013

Foto: Kirchner 1. Mitteldeutsche Warenbörse Leipzig 2013 Die Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt laden gemeinsam ein zur 1. Mitteldeutschen Warenbörse am Mittwoch, dem 13. November 2013, von 10 – 17 Uhr ins GLOBANA Trade Center Leipzig / Halle Münchner Ring 2, 04435 Schkeuditz / Leipzig Ein neuer Marktplatz für Lebensmittel und Spezialitäten aus Mitteldeutschland Über 150 Unternehmen der Ernährungswirtschaft aus den Bundes ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt präsentieren erstmalig gemeinsam über 1.000 Produkte und Spezialitäten einem breiten Fachpublikum. Nutzen Sie die Mitteldeutsche Warenbörse, um neue Produkte kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen. Informationen zu Ausstellern sowie Anmeldeunterlagen: www.agrarmarketing.thueringen.de (Rubrik: Mitteldeutsche Warenbörse) Anfragen: Christine Gallasch Telefon: 0351 564-2325 E-Mail: christine.gallasch@smul.sachsen.de Als ein Thema, das Oecotrophologen seit Jahren pro-fessionell begleiten, sei es wis-senschaftlich, praktisch oder kommunikativ, wählte sich der Verband der Oecotropholo-gen VDOE Nachhaltigkeit als zentrales Thema für die Jah-restagung und Jubiläumsver-anstaltung. So waren von den sechs Referenten, die den The-menkomplex „Nachhaltiger Teller – Strategien für gesun-de Ernährung und verantwor-tungsvolles Handeln bündeln“ gestalteten, drei Oecotropho-logen bzw Ernährungswissen-schaftler. Rainer Roehl, Ge-schäftsführer von a‘verdis und Lehrbeauftragter für Nachhal-tige Verpflegungsdienstleistun-gen, beleuchtete in diesem Zu-sammenhang die Außer-Haus- Verpflegung. Er betonte, dass es nicht „den einen Weg oder die eine nachhaltige Küche“ gebe, sondern nur einen individuellen Weg mit vielen Optionen. Dabei stellte er anhand eines schema-tischen Hauses dar, wie sich das Selbstverständnis der Gastrono-mie mit den Dimensionen der Nachhaltigkeit vereinen lässt. Dieses Haus besteht aus einem wirtschaftlichen Fundament, Attraktivität und Gesundheit als tragenden Wänden sowie Ökologie und sozialer Gerech-tigkeit als Dach. Auch die folgende Diskussions-runde bestätigte, dass Nachhal-tigkeit sich nicht verallgemei-nern lässt. So bedeute gesund nicht zwingend nachhaltig, bedenke man den Verzehr von Erdbeeren im Winter. Auch ein rein regionaler Lebensmitteleinkauf habe seine Grenzen, z. B. hinsichtlich Fisch. Die Frage ist zudem, ob das ökono-misch sinnvoll wäre. Folglich sei eine realistische und wirtschaft-liche Gratwanderung nötig. Weitere Impulse gaben an-schließende Workshops sowie weitere am zweiten Veranstal-tungstag. Impulse für die GV im übertragenen Sinne könnten zudem zwei der fünf Oecotrophica- Preisträgerinnen liefern: So untersuchte Dr. Mareike Banka die Rolle von nährwert- sowie gesundheitsbezogenen Angaben für die Lebensmittel-auswahl von Verbrauchern 60+, und Greta Schregle untersuchte, warum wir Dinge essen, die uns nicht schmecken. kir Nachhaltiges Bestehen gefeiert Anfang September feierte der VDOE sein 40-jähriges Bestehen in Bonn. Zwei Tage lang stand dabei Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Zudem wurde der Oecotrophica-Preis verliehen. 10/2013 GVmanager 11


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