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24_Stunden_Gastlichkeit_05_2013

Kostbare Energie Die Energiepreise steigen auch in Zukunft weiter. Um dem entgegenzutreten ist z. B. der Einsatz eines Energie-Controllings ein guter Ansatz. Aber auch andere Energiesparmaßnahmen können wirkungsvoll sein. Auch in den kommenden Jahren ist mit steigenden Energiekosten zu rechnen. Um die Wettbewerbsfähig-keit langfristig zu sichern, sind Maßnah-men zur Energieeffizienz unabdingbar. In kleinen und mittelgroßen Unternehmen werden Energieverbrauchsdaten oft nicht gesondert ermittelt, warnt der Bundesver-band der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC). Doch nur wenn Energiever-brauch und -kosten laufend erfasst und überwacht werden, lassen sich die Kos-ten gezielt und nachhaltig senken. Schon durch ein manuelles Energie-Controlling können ohne größere Investitionen bis zu 20 % der Energiekosten eingespart werden. „Einzelne Energiefallen wie unwirtschaftliche Leuchtmit-tel oder falsche Heizparameter aufzudecken, reicht nicht aus“, betont der BVBC-Vizepräsident Prof. Axel Uhrmacher. Bei einem manuellen Energie-Controlling werden zuerst alle Energieverbräuche an zentraler Stelle erfasst, z. B. mit einem Ta-bellenkalkulationsprogramm. Dafür sollten die Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre herangezogen werden, um Schwankungen, z. B. durch extreme Witterungsbedingun-gen, zu erkennen und ggfs. herausrechnen zu können. Danach sind die Verbrauchsda-ten fortlaufend zu ergänzen, auf Basis der Abrechnungen der Energieversorger oder durch unterjähriges Ablesen der Zähler-stände. Im Rahmen eines Energie-Control-lings werden die Daten in Relation gesetzt und Energiekennzahlen für das Unternehmen errech- 44 Foto: © fotoknips – Fotolia.com BETRIEBSFÜHRUNG


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