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Das ganze Interview und weitere Glückwunsch-Statements unter www.gastroinfoportal.de/tifa Wir gratulieren! Köstliche Jubiläums- stücke Herzlichen Glückwunsch! Danke für die gute Partner- schaft 40 Jahre TIFA! Pfalzgraf Konditorei GmbH www.pfalzgraf.de RZ_AZ43x120.indd 1 15.08.13 11:57 40 Jahre TIFA Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg! Ihr erlenbacher Team eb_AZ_40Jahre_TIFA.indd 1 15.08.13 16:04 sind unsere Mitglieder mindestens dreimal pro Woche da, teilweise bei Saisonzeiten auch am Wochenende. Wie hat sich das Sortiment entwickelt – und wie die Eigenmarken? Eigenmarken bilden seit Tifa-Beginn einen zentralen Baustein, mit dem wir uns positiv von anderen Marktteilnehmern abgegrenzt haben. Über die Jahre haben sie sich – wie die „Tifa Quality“ – mit deklarationsfreien Produkten und eigenem Marketingkonzept sehr gut entwickelt, sodass sie gemessen an allen unseren Produkten zu den Top 10 der gefragtesten Artikel zählen. Rund 50 Lieferanten agieren dabei für uns als Eigenmarkenhersteller. Insgesamt besteht unser Sortiment heute zu 70 % aus TK-Produkten und zu 30 % aus Frischprodukten sowie Nährmitteln und Konserven. Tendenziell gehen wir stark in Richtung Lebensmittelvollsortimenter. NonFood spielt noch eine untergeordnete Rolle, aber auch hier registrieren wir eine steigende Nachfrage. Wie sieht heute die Kundenstruktur aus? Diese hat sich in den letzten Jahren gewandelt. War die Tifa stark im Bereich der klassischen Individualgastronomie beheimatet, so sind wir indes auch deutlich im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung (GV) und Systemgastronomie präsent. Unter Systemgastronomie verstehen wir gastronomische Betriebe mit eigenen Konzepten – vom strukturierten Einkauf bis hin zum perfekt organisierten Vermarktungssystem. Denn der einzelne Gastronom hat das gleiche Problem wie der große: Ohne System im Hintergrund bleibt er schwer wettbewerbsfähig, sodass er sich z. B. einem Einkaufssystem anschließt, das wir bedienen. Den GV-Bereich haben wir bewusst erschlossen, da die klassische Gastronomie seit längerem etwas an Bedeutung verliert. Zudem zeigte sich in den letzten Jahren ein starker Trend zum Zentraleinkauf, der heute bei fast allen GV-Kunden Standard ist. Hier lenkten wir ein und gründeten 2005 die Tifa Service GmbH. Mit ihr gewannen wir die erste Ausschreibung und zeigten, wie wir mit den Regionalpartnern auch national distribuieren können. Um den Unterschied zur neuen GmbH zu verdeutlichen: Die Tifa eG bündelt den Bedarf der Tifa-Regionalpartner im Zentraleinkauf, d. h. wir verhandeln Preise und Rahmenbedingungen mit der Industrie und stellen sie den Mitgliedern zur Verfügung. Die Tifa Service GmbH wiederum dreht das System um, indem wir zentraler Ansprechpartner für überregionale Kunden sind und unsere Fachgroßhändler regional verteilt ausliefern. Für uns haben sich so völlig neue Geschäftsfelder erschlossen. Pro Frisch gehört seit 2013 zur Tifa. Warum? Die Pro Frisch Lebensmittelgroßverbraucherservice GmbH, unser jüngstes Kind, war bisher das Gegenstück zur Tifa Service GmbH, indem sie als reine Vertriebsgesellschaft im Bereich der Frischprodukte national an Kunden herantrat. Im Rahmen von Kooperationsgesprächen kamen wir relativ schnell zu dem Schluss, beide zusammenzulegen. Rückwirkend zum 1. Januar 2013 wurde die Tochter Tifa Pro Frisch mit Sitz in Wiesbaden ins Leben gerufen, die aus der alten Pro Frisch mit der inzwischen aufgelösten Zentrale in Köln und der Tifa Service GmbH besteht – ein wesentlicher Einschnitt für die Tifa, denn damit haben wir einen großen Schritt in das Frische-Sortiment getan. Seit 2007 forcieren Sie bewusst die Stärkung der Marke Tifa nach außen. Wie verlief der Weg? Hatten wir ursprünglich „nur“ vor, unser Marketingkonzept stärker zu positionieren, so haben wir mit unserer Agentur Maxpartner relativ schnell erkannt, dass hierbei etwas Übergeordnetes fehlt. So haben wir mit unseren Fachgroßhändlern ein Leitbild erarbeitet, dass klarmachte, was genau uns zusammenhält. Auf dieser Basis entstand wiederum ein Marketingkonzept, das sowohl den einzelnen Händler als auch die Tifa als Gesamtmarke stärkte. Ein wichtiges Instrument ist hier z. B. das Kombilogo, das das Logo des einzelnen Händlers mit dem der Tifa verbindet. Damit soll er als starke Marke vor Ort weiter wahrgenommen werden, indem er zugleich demonstriert, dass er zu einer starken Gemeinschaft gehört – viele haben schnell mitgemacht. Inwiefern wollen Sie noch wachsen? Wir müssen wachsen, um ein interessanter Partner zu bleiben – aber weniger über die Mitgliederzahl, sondern über das Sortiment. So bleiben wir im Rahmen des demografischen Wandels und der veränderten Ernährungsgewohnheiten am Puls der Zeit. Was bedeutet 40 Jahre Tifa für die Branche? Es zeigt, wie erfolgreich ein gut organisierter Mittelstand sein kann. Ich bin davon überzeugt, dass es weg vom reinen Thema Einkauf und hin zur umfassenden Service- und Produktqualität künftig noch mehr um eine sinnvolle Aufgabenbündelung gehen wird. Hier sind wir sehr gut aufgestellt. Vielen Dank für das Gespräch. syk ➘ 40 24 Stunden Gastlichkeit 5/2013


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