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24_Stunden_Gastlichkeit_05_2013

ERFOLGSFAKTOREN: ➙➙ Ausgefallene Füllungen der Brötchen ➙➙ Konzept trifft genau die Bedürfnisse der Großstadt ➙➙ Stringenz in der Speisenauswahl (erste Priorität) ➙➙ Kombination von Home Delivery und Take-away mit Niveau und Qualität klärt der Betriebswissenschaftler und Ex-DJ. Im Rione Monti, einem gefragten Viertel, liegt das Zia Rosetta in der Via Urbana, ei-ner typisch römischen Gasse nördlich des Kolosseums. Das Gastronomiekonzept, das am besten als Home Delivery und Take-away mit gehobenem Anspruch und Au-genmerk auf qualitative Lebensmittel be-schrieben werden kann, dreht sich rund um die Zustellung der „Rosetta“ im Viertel und in der näheren Umgebung. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 21 Uhr. Der Löwenanteil des Umsatzes macht das Home Delivery aus – ein im Vergleich mit der Ent-wicklung in deutschen Großstädten für die Hauptstadt Italiens relativ neues Konzept. Mit einem Mindestbestellwert von 15 E kommt „Zia (Tante) Rosetta“ in umliegen-de Büros, aber auch überall sonsthin, z. B. in die näheren Parks mit dem nostalgischen Fahrrad. Bei Caterings für Events, private Feste etc. liefert der Betrieb in ganz Rom aus. „Das Internetbestellsystem wird noch nicht so angenommen. Die meisten Kunden schauen auf der Homepage nach, was sie essen wollen, und bestellen telefonisch“, bemerkt Alessandro Verderosa. 90 % der Kunden seien Römer, 10 % Touristen. Mit-telfristig strebt der Inhaber die Vervielfältigung des Konzeptes mit Filialen in weite-ren Stadtteilen an. Das tägliche Brot Die Rosetta, die Hauptkomponente des An-gebots ist ein traditionsreiches, aber selten gewordenes italienisches Brötchen, ziemlich groß, aus Weißbrotteig mit fester Kruste, in-nen ein wenig hohl und von oben wie eine Blume anzusehen. Seit Oktober 2012 füllen Alessandro Verderosa und sein bisher fünf-köpfiges Team die Semmeln mit italienischen Delikatessen, aber auch mit Hausmannskost – entscheidend aber ist vor allem die Quali-tät. Die Brötchen bäckt eine römische Bä-ckerei, die ein paar Straßen weiter neben lokalen Brotsorten auch Pizza, Kuchen und süße Teilchen verkauft. Mit dem Bäcker-meister des Antico Forno dei Serpenti hat der Gastronom die Produktion der Brötchen für seine Füllungen optimiert. Alle 24 Vari-anten – darunter zwei süße mit Nutella oder KONZEPT ZIA ROSETTA – ROM Delivery- und Take-away-Konzept mit gehobenem Anspruch und einem großen Augenmerk auf qualitativ hochwertige Lebensmittel. l Inhaber: Alessandro Verderosa l Mitarbeiter: 6 Marmelade – für 4,50 bzw. 6 E sind auch als Minis für 2 bis 3 E erhältlich. Specials sind die Frühstücksbox mit sechs Rosetten für 25 E oder das „Kit Aperitivo“ für 20 E mit sechs Mini-Rosetten und einer Flasche Wein. Gesund und schnell „Zia Rosetta ist ein junges Unternehmen, das aus der Begeisterung für Enogastro-nomie und für all‘ die wundervollen Nah-rungsmittel, die die Erde uns schenkt, ent-standen ist“, sagt der Gastronom. Seine Mission: Eine gesunde Mahlzeit anzubie-ten, die jeden Tag schmeckt – ohne Ab-striche auf eine ausgewogene Ernährung. „Wir wollen leicht verdauliche, saisonale, nachhaltige und authentische Lebensmit-tel“, fährt er fort. Der Grundgedanke hin-ter dem Konzept ist folgender: Angesichts unserer schnellebigen Welt, in der so man-cher unter Zeitdruck sich mittags wieder nur beim nächsten Imbiss ein Panino oder eine Pizza kauft, entstand die Idee, ein Bröt-chen durch seine Füllung zur vollständigen Mahlzeit zu machen. Das gelingt Alessandro Verderosa, der vor diesem Konzept bereits ein Restaurant und eine American Bar führte, mit Ideenreichtum: ob Spanferkel (tradit. Rö-mische Porchetta) gewürzt mit einer Senf-sauce oder Zucchini-Omelette mit Brie. Da-neben gibt es nahrhafte Salate für 4,50 E, z. B. aus Kartoffeln mit Gurken und Joghurt oder mit grünen Bohnen, Walnusspesto und Basilikum. Ausgefallener ist eine Variante mit Spinat, Mandeln, Oliven und knusp-rigem Speck. Zu trinken gibt es neben Weinen des Weingutes Feudi di San Gre-gorio aus Avellino, als Spezialität Shakes (à 3,50 E) aus frischem Gemüse und Obst, manche verfeinert mit exotischen Gewürzen. „Big Food in Small Box“ nennt man den Trend, auf kleinstem Raum hochwertige Küche zu offerieren. Die Ausstattung des 55-m²-Lokals stammt von der Innenarchi-tektin Gioia di Paolo. Weiße Fließen, helle Vitrinen im Vintage-Stil und Spiegel lassen den Gast vergessen, wie klein der Raum ist. Zudem rückt die elegante, aber minimalis-tische Ausstattung die Vitrine mit den Bröt-chen in den Mittelpunkt. F. König www.ziarosetta.com Das neue SefCookngCenteƒ whteffcencyƒ Effzenz tfft Genuss Das patent e te H Dens tyCont o – Ga qua tät neu e funden % % % mehr Kapazität* weniger Energieverbrauch* schneller* b s zu b s zu b s zu * m Veech zum Voanemode. Ds neue, ptentete HDenstyConto sot fü heusende Gqutat und -estun und ds be mnmem Ressoucenvebuch. Zusatzch spen Se duch kue ­schbeschckunen ehebch n Zet. De Bedenun st evo- utona enfch. Se psst sch n und ent stand dzu. Ds st whteffcency! Besuchen Se unse RATONAL GaenLve. Anmedung unte www.atona-onne.de ode Te.   . 24 Stunden Gastlichkeit 5/2013 29


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