Management - Weiterbildung: Einen Schritt voraus

GVmanager_08_2013

Weiterbildung HOTELMANAGEMENT-AKADEMIE fachspezifische Weiterbildungen 06.09.2013 - 17.10.2014 Start 04.11.2013 Start 16.10.2013 08.10. - 09.10.2013 Studiengang zum Verpflegungsbetriebswirt (HMA) Controller (IHK)* Housekeeping Manager (IHK)* Produktkalkulation Speisen * IHK-Zertifikatslehrgang Starke Wirtschaft. Starke Region. Hotelmanagement-Akademie Hohenfelder Straße 12 ▪ 56068 Koblenz 0261 304 89-30 ▪ www.hma-koblenz.de Küchenteams der Gemein-schaftsverpflegung ste-hen heutzutage einem hart umkämpften Markt in der Außer-Haus-Verpflegung ge-genüber: Ein wachsender Kos-tendruck, steigende gesetzliche Vorgaben und hohe Qualitäts-ansprüche der Kunden machen jeden Tag zu einer Herausfor-derung. Um langfristig erfolg-reich zu sein und am Puls der Zeit zu bleiben, sind regelmä-ßige Weiterbildungen wichtig. Wir stellen eine Auswahl an Weiterbildungen vor: Diätetisches Fachwissen Immer mehr Menschen leiden unter Allergien und Lebensmit-telunverträglichkeiten. Dank der speziellen Ausbildung zum Diätkoch müssen auch diese Gäste nicht auf Geschmack und Abwechslung verzichten. Dabei ist der Diätkoch nicht mehr ausschließlich für die Versorgung von Diätpatienten verantwortlich, sondern auch für die Küchenorganisation so-wie die Mitarbeiterschulung. „Die Weiterbildung hilft mir im praktischen Alltag dabei, den Patienten fachlich richtig beraten und auch auf spezielle krankheitsbedingte Fragen die richtige Antwort geben zu kön-nen. Natürlich hilft sie mir auch, die Mahlzeiten fachlich richtig zuzubereiten“, berichtet Karl- Heinz Wolf, Stv. Küchenleiter der Reha-Klinik Wetterau, aus der Praxis, der die Weiterbil-dung zum diätetisch geschulten Koch (IHK) im Forum Diätetik & Ernährung des Gastronomi-schen Bildungszentrums Ko-blenz (GBZ) absolvierte. Den Anstoß für die Weiterbildung gab bei Karl-Heinz Wolf sein Arbeitgeber, der den diätetisch geschulten Koch zur unabding-baren Voraussetzung für seine Führungsposition in der Reha- Klinik für Herz- und Gefäß-krankheiten gemacht hatte. Zu den Schwerpunkten der Fortbildung IHK Diätkoch ge-hören u. a. die Themen Inter-disziplinär arbeiten, Ernäh-rungsbildung, Abläufe organi-sieren, Speisepläne erstellen und Speisen zubereiten. „Die Lehrgangsinhalte sind der mo-dernen Diätküche angepasst und in Lernfelder gegliedert, die sich am Aufgabengebiet eines Diätkochs orientieren“, erklärt Ester Pauly, Leiterin Fo-rum Diätetik & Ernährung des Gastronomischen Bildungszen-trums Koblenz. Erst kürzlich wurde der Rahmenplan der Fortbildung IHK Diätkoch bun-deseinheitlich überarbeitet (vgl. Interview, s. Link, S. 48). Von ihrer Weiterbildung zur Di-ätköchin (IHK) profitiert Simone Ganzmann, Verpflegungs- und Küchenleitung der Barmherzi-gen Brüder gemeinnützigen Be-hindertenhilfe GmbH in Grems-dorf, noch heute: „Ein Drittel unserer Klientel bekommt Diätkost, ich bin jetzt in der Lage sie fachlich fundiert zu beraten und die Speisen zuzubereiten“, sagt sie. Auch zu ihren Kurs-teilnehmern steht sie noch in regem Kontakt und schätzt die Möglichkeit sich mit Kollegen auszutauschen. Ihr Fachwissen gibt sie in regelmäßigen Fort-bildungen an ihre Küchenmit-arbeiter und auch die Bewohner weiter. „Ich habe ein interdiszi-plinäres Team gebildet und bin jetzt Ansprechpartner für alle zum Thema Ernährung – ob Pflege, Bewohner oder Gäste“, sagt sie (vgl. Interview, s. Link, S. 48). Vor ihrer Weiterbildung zur Diätkochin hatte sie bereits die Fortbildung zum Diätver-pflegungshelfer (IHK) besucht – eine Weiterbildung, die un-abhängig von speziellen Vor- Einen Schritt voraus Ob diätetisches Wissen oder betriebswirtschaftliches Denken – um langfristig erfolgreich zu sein, sind regelmäßige Fortbildungen wichtig. Es lohnt sich auch ein Blick über den Tellerrand, z. B. als Catering Manager, Qualitätsbeauftragter oder Logistiker. Interview „Optimal organisiert“ Bei juwitality, der 100%igen Catering-Tochter von juwi in Wörr-stadt, ist ein Logistiker beschäf-tigt. Wir haben bei Frank Branitzki, Cateringleiter der juwitality, nach-gefragt, welche Aufgaben dieser übernimmt. Wie kam es zu der Entscheidung einen Logistiker einzusetzen? Tatsächlich ist es so, dass wir unsere Waren zum überwiegenden Teil aus der Region (Umkreis von 50 km) und zu einem großen Teil in Bio-Qualität beziehen. Für dieses Konzept ist die Position des Logis-tikers sehr wichtig, da wir durch unsere Art der Warenbeschaffung viele Kleinstlieferanten haben und somit der zeitliche Aufwand deut-lich höher ist als in den meisten Cateringbetrieben. In anderen Restaurants oder Kantinen ist es häufig so, dass die Warenannahme Fotos: © psdesign1 – Fotolia.com, Carina Jahn 46 GVmanager 8/2013


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