Gesundheitsmanagement - Arbeitsgemeinschaft moderne Ernährung: Gemeinsam zu besserem Essen

GVmanager_08_2013

Foto: fotomek – Fotolia.com Mit dem Ziel, das Speisenangebot in GV-Einrichtungen ausgewogener und attraktiver zu gestalten, wurde in Niederösterreich das Projekt „Gemeinsam besser essen“ lanciert. Wie das ohne viel Mehraufwand für die Küche gehen soll, zeigt der Blick über die Grenze durch die Dipl. oec. troph. Britta Macho. Gemeinsam zu besserem Essen 44 GVmanager 8/2013 Als Kooperationspartner des GVmanager vermittelt der Verband der Oecotrophologen e.V. (VDOE) Experten für redaktionelle Beiträge, um das ernährungs- und haushaltswissenschaftliche Fach-wissen seiner Mitglieder in die GV zu tragen. Für die Richtigkeit der Beiträge übernimmt der VDOE keinerlei Gewähr. Der Verband vertritt die berufspolitischen Interessen seiner rund 4.200 Mitglieder aus allen Fachbereichen der Oecotrophologie, Haushalts- und Ernährungswissenschaft. Er arbeitet unabhängig und ohne Verfolgung wirtschaftlicher Zwecke. Weitere Informationen: www.vdoe.de. Was will ich? Wo stehe ich? Wo will ich hin? Mit diesen Fragen setzte das Projekt „Gemeinsam besser es-sen“ an, das von der österreichischen Bun-desgesundheitsagentur finanziert und von der Arbeitsgemeinschaft moderne Ernäh-rung (AGmE, www.agme.at) in 39 niederös-terreichischen GV-Einrichtungen durchge-führt wurde. Auch wenn das Ziel generell das gleiche war, war der Weg dahin sehr in-dividuell. Denn das Spektrum der Betriebe war breit: von den Niederösterreichischen (NÖ) Landeskliniken über NÖ Landespfle-geheime bis hin zu Schulen, Kindergärten und Justizanstalten. Die Umsetzung wurde allerdings durch die heterogene Zusam-mensetzung der AGmE-Mitglieder erleich-tert. Von den Ernährungswissenschaftlern, Psychotherapeuten und Unternehmensbe-ratern konnte ein einmaliges und thema-tisch sehr breites Workshop- und Betreu-ungsangebot erstellt werden. „Durch die Durchmischung der Zielgruppen waren unterschiedliche Bedürfnisse vorprogram-miert. Manche standen am Anfang, wenige brauchten nur einen Feinschliff“, erläutert Britta Macho vom AGmE-Mitglied „ernäh-rung e3“ die Anforderungen, die in der ers-ten Projektphase ausgelotet wurden, um die individuellen Ziele festzulegen. Um alle Be-teiligten einzubinden, gab es verschiedene Workshops für Küche, Pflege und Direktion oder Gruppen davon. Der Bogen spannte sich vom allgemeinen Diagnoseworkshop über Menükomponentenanalysen bis hin zu thematischen Workshops, z. B. zu krea-tivem Anrichten, zur Kommunikation, zur psychosozialen Komponente der Verpfle-gung, zum Qualitätsmanagement und vie-lem mehr. Auch danach ging es individuell weiter, z. B. mit Zufriedenheitsbefragungen und Einzelcoachings. Im Mittelpunkt stand immer ein interdisziplinärer Ansatz, sodass gemeinsam eine Lösung gefunden wird, mit der alle zufrieden sind. Das verbesserte auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf allen Ebenen wesentlich. „Das Span-nende ist, dass jeder etwas anderes auf dem Management


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