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Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski Muenchen_Schwarzreiter Restaurant

Schwarzreiter in neuem Gewand

Datum: 17.10.2019Quelle: Kempinski Hotels | Ort: München

Das Vier Jahreszeiten in München ist mit seinen 305 Zimmern und Suiten seit 1970 fester Bestandteil der Kempinski Hotels. Einst vom Bayerischen König Maximilian II. erbaut, befindet es sich als einziges Hotel der Gruppe in ihrem Besitz. Für rund 20 Millionen Euro wurde jüngst der Hotel- und Barbereich des 5-Sternehauses umfassend renoviert und zeigt vor allem das Wittelsbacherische Erbe inklusive der Nähe zur Porzellan Manufaktur Nymphenburg.

Das lichtdurchflutete Interieur gestaltete der britische Designer Colin Finnegan, FG Stijl. Beim Design orientierte er sich an der traditionsreichen Geschichte des Hauses und seiner Lage in der Maximilianstraße. So öffnete er den Blick der Räumlichkeiten mit vergrößerten Fenstern auf die Luxusmeile hinaus. Den können Gäste der Schwarzreiter Tagesbar genießen. Das Schwarzreiter Restaurant und die Schwarzreiter Tagesbar bereichern die gastronomische Szene Münchens seit 2015. Die Bar bietet 70 Sitzplätze auf 120 Quadratmetern und erinnert an ein französisches Bistro. Zwei Vitrinen präsentieren das täglich frische Kaviar- und Austernangebot.

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München_Biedermeier Zimmer
Biedermeier Zimmer. Foto: Kempinski Hotels

Im Biedermeier Zimmer  sind die Wände mit restaurierten Rosenintarsien verziert, die nun durch eine schwarze Einfassung stärker betont werden als zuvor. Ein extra angefertigter Kronleuchter erhellt den Raum. Dessen Licht wird von dem darunter liegenden weißen Quarzboden zusätzlich in den Raum geworfen. Ein besonderes Highlight für Designliebhaber bilden die eigens reproduzierten Sitzgelegenheiten der Tagesbar. Hierbei handelt es sich um dreistufige Thonet-Stühle, die in dieser Form das erste Mal seit 40 Jahren wieder hergestellt wurden. „Das Unternehmen musste für diese Stühle seine Produktionstechniken wieder an diesen Entwurf anpassen. Das war sehr aufregend“, erzählte Colin Finnegan auf der Eröffnungsfeier.

Porzellankunst

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski Muenchen_Ceiling Nymphenburg Porzellan
Ein Apfelbaum aus Porzellan. Foto: Kempinski Hotels

Von der Tagesbar aus gelangt der Gast in die Schwarzreiter Showküche. Den besonderen Reiz des Raumes macht die Decke aus: Rund 100 Teller der Serie Perl aus der Manufaktur Nymphenburg ergeben das handgemalte Bild eines Apfelzweiges, der sich gemäß dem Laufe der vier Jahrezeiten in vier unterschiedlichen Stadien zeigt. Zwei Wochen lang arbeitete ein sechsköpfiges Team am Dekor.

Im Anschluss an die Showküche folgt das Schwarzreiter Restaurant. Hier begrüßt der gastronomische Leiter Marco Stevanato die Gäste, denen abends 60 Sitzplätze auf 100 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Das Küchenteam um Deutschlands jüngste Sterneköchin Maike Menzel serviert Young Bavarian Cuisine und setzt auf saisonale Zutaten von regionalen Anbietern und heimischen Herstellern. Die verwendeten Produkte sollen in ihrer ultimativen Einfachheit aber mit kulinarischer Raffinesse zubereitet überzeugen.

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München_Schwarzreiter Restaurant_Shrimp
Shrimp-Gericht im Schwarzreiter Restaurant. Foto: Kempinski Hotels

Der Restaurant- und Barnamensgeber Schwarzreiter, eine in Alpenseen vorkommende Zwergrasse des Saiblings und Lieblingsdelikatesse von Ludwig II., steht nicht nur auf der Karte, sondern schlägt als exklusives Porzellan-Messerbänkchen die Brücke vom Restaurant zur Porzellan Manufaktur Nymphenburg, die ebenfalls tief mit dem Vier Jahreszeiten verbunden ist. Diese zeigt sich auch beim Essen, denn in den Tischen eingelassene Dioramen verwahren Bronzezweige mit Hornveilchen, japanische Kirschblüten, Sternmagnolien und Hibiskus aus Biskuitporzellan.

Tradition trifft Zukunft

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski Muenchen_Jahreszeiten Bar_Clubsandwich Deluxe
Das Club Sandwich Deluxe gibt es für 111 Euro in der Jahreszeiten Bar. Foto: Kempinski Hotels

Auch in der Jahreszeiten Bar fließen Vergangenheit und Zukunft gekonnt ineinander. Die Barkarte wirbt mit den besten Drinks des letzten Jahrhunderts. Das Team um Barmanager Rocco Tolomeo serviert exklusive Jahrgänge und limitierte Editionen von Champagner und Co.. Neu im Angebot sind saisonal wechselnde Martinis und Mixology Cocktails aus heimischen Ingredienzien wie ein Birnen Martini mit Parmesan Espuma. Das Barmenü verantwortet Executive Chef Christopher Engel. Er möchte anlässlich der Wiedereröffnung das Entrecôte Strindberg mit Bohnen, Kartoffelgratin und Portweinjus wiederbeleben. Ein weiteres Highlight verspricht das Club Sandwich Deluxe zu werden, das stets dem saisonalen Angebot angepasst sein wird. Im Herbst wird es mit Hummer, Räucherlachs, Kaviar und Trüffel serviert und ist für 111 Euro zu erwerben.

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski Muenchen_Jahreszeiten Bar
Jahreszeiten Bar. Foto: Kempinski Hotels

Im Zentrum steht der tiefergelegte Bartresen, der mit vergoldetem Leder verkleidet ist. Manche Einrichtungsgegenstände wie auch drei goldene Leuchten über der Bar kehrten nach der Renovierung auch wieder in die Bar zurück. Holzvertäfelte Wände und Sitznischen schaffen Gemütlichkeit. Als Inspirationsquelle diente Colin Finnegan die Münchner Residenz, der ehemalige Wohnsitz von Bayerns Herzögen und Kurfürsten. Davon zeugt auch ein Strahlenmotiv im hinteren Teil der Bar, das an der Decke sowie im Bodenbelag verläuft. Von dort aus gelangt der Gast auch in das Nymphenburg Zimmer.

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski Muenchen_Nymphenburg Zimme
Nymphenburg Zimmer. Foto: Kempinski Hotels

Im Nymphenburg Zimmer speiste bereits Barack Obama. Der Raum eignet sich gut für geschlossene Gesellschaften. Hier singt das Interieur buchstäblich eine Ode an die Handwerkskunst. Ein antiker versilberter Kronleuchter bildet das Herzstück des denkmalgeschützten Zimmers. Nymphenburger Porzellan ist hier allgegenwärtig. Restaurierte handbemalte Fliesen aus den 1950er-Jahren rahmen Türen und Nischen ein, Figuren aus der Commedia dell’Arte Couture Edition, deren Bemalung von Designern wie Christian Lacroix, Elie Saab und Vivienne Westwood entworfen wurden, schmücken die Nischen als Reminiszenz an die Nähe zur Luxus-Shoppingmeile Maximilianstraße.

Nina Schinharl / Gastroinfoportal

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