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Optimismus in der Hotellerie

Datum: 14.04.2016Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA) Ort: Berlin

Die Zahl der Übernachtungen in den Hotels, Gasthöfen und Pensionen erreichte 2015 mit 272,0 Millionen einen neuen Spitzenwert. Das entspricht einem Plus von 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettoumsatz stieg nominal um 4,2 % auf 24,1 Mrd. €. Wie der Hotelverband Deutschland (IHA) am Mittwoch den 13. April auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin mitteilte, verzeichnet die Branche damit bereits das sechste Rekordjahr in Folge. „Die Hotellerie profitiert von der weiterhin robusten Konjunktur und Konsumfreude im Land sowie vom anhaltenden Boom des Deutschlandtourismus“, erklärte der Vorsitzende des Hotelverbandes Fritz G. Dreesen. Angesichts der guten gesamtwirtschaftlichen Lage rechnet der Verband für das laufende Jahr erneut mit einem Übernachtungs- und Umsatzplus von rund zwei Prozent. Der Hotelverband verwies zugleich auf eine Vielzahl ungelöster Probleme. Steigende Kosten, mehr Bürokratie, unfaire Marktpraktiken im Online-Vertrieb und Wettbewerbsverzerrungen drückten auf die Stimmung der Hoteliers.

Anhaltender Aufwärtstrend
Der Aufwärtstrend im deutschen Beherbergungsgewerbe hält an. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste in Hotels, Hotels garnis, Gasthöfen und Pensionen 2015 um 2,6 % auf 207,1 Millionen. Darüber hinaus zieht Deutschland immer mehr internationale Gäste an. Mit 23,9 % (Vorjahr: 23,3 %) wird mittlerweile fast jede vierte Übernachtung von ausländischen Gästen getätigt. Mit insgesamt 64,9 Millionen Übernachtungen und einer Steigerung von 5,8 % trugen die Übernachtungen internationaler Besucher erheblich zum positiven Gesamtergebnis bei. „Die heimische Hotellerie ist bestens aufgestellt und befindet sich weiter auf solidem Wachstumskurs. Der Deutschlandurlaub liegt voll im Trend. Auch als Tagungs- und Kongressstandort ist Deutschland angesagt“, berichtete der Verbandsvorsitzende Dreesen. „Unsere Hotels gehören bei Produktqualität, Serviceangebot und Preis-Leistungs-Verhältnis zur Weltspitze.“ Im Trend liegen auch weiterhin Kulturreisen und Städtetrips sowie Wellness- und Gesundheitsangebote.


v.l. Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer Hotelverband Deutschland (IHA) / Tobias Warnecke,
Referent Hotelverband Deutschland (IHA) / Fritz G. Dreesen, Vorsitzender Hotelverband
Deutschland (IHA) Deutschland.

Als Ergebnis der steigenden Nachfrage haben sich 2015 alle Kennzahlen des Hotelmarktes positiv entwickelt. Laut aktuellem Branchenreport des Hotelverbandes betrug die durchschnittliche Zimmerauslastung 70,4 %, ein Plus von 1,7 % im Vorjahresvergleich. Die Netto-Zimmerpreise (ohne Frühstück, ohne Mehrwertsteuer) erhöhten sich um 2,7 % auf 90 €. Zum Vergleich: In Europa stiegen die Zimmerpreise insgesamt um 3,2 % auf 94 Euro. Die deutschen Hotelpreise liegen damit sowohl bei der Steigerungsrate als auch beim absoluten Wert weiterhin unter dem europäischen Durchschnitt. Der Zimmerertrag (RevPAR) der deutschen Hotels erreichte 63 € (Vorjahr: 61 €). Dies entspricht einem Anstieg von 4,4 %.

www.hotellerie.de

 

 

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