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„Ohne Nachwuchs sind wir nicht zukunftsfähig“

Datum: 21.08.2017Quelle: Gut Sonnenhausen; Fotos: Gut Sonnenhausen/© Vivi D'Angelo Ort: Glonn
Georg Schweisfurth ist im Gastgewerbe kein Unbekannter. Mit seinen 57 Jahren weiß er, woher der Erfolg kommt. Seine Ausbildung zum Metzger und das anschließende BWL-Studium waren sicher eine gute Basis. Und doch braucht es noch ein bisschen mehr…

Bio bestimmt ihr Leben. Warum ist das ihrer Meinung die Zukunft des Gastgewerbes?
Bio ist ja erst mal “nur” eine von vielen Möglichkeiten, um sich zu differenzieren. Ich habe ja erläutert, dass man das tun muss, wenn man nicht in Beliebigkeit sterben will. Für mich ist Bio eine Lebensüberzeugung, ohne die es gar nicht geht. Es wird oft nur beschwichtigt und mit Arbeitsplätzen argumentiert, aber in Wahrheit geht es nur um das schnelle Geld. Der Preis dafür ist hoch und wir sind fast dabei, unseren Planeten kaputt zu machen. Deswegen bin ich für eine menschen- und tiergerechte Landwirtschaft. Und das wollen immer mehr Menschen haben. Also macht es Sinn, das Konzept auf Bio, Nähe, handwerkliche Qualität und Tiergerechtigkeit auszurichten. Dann erschaffen wir nicht nur eine kulinarische Qualität, sondern auch einen sozialen Wert.

Lohnt es sich nach wie vor, Betriebe mit einem Bio-Konzept zu eröffnen?
Lohnen ist vor diesem Hintergrund der falsche Ausdruck. Es ist doch eher eine Frage der Verantwortung und des guten Stils. Wie hoch man den Aspekt Bio aufhängen will, ist natürlich die Frage. In einer Zeit, wo Bio fast überall zu kaufen ist und manche an der Qualität zweifeln, sollte man vielleicht sein Marketing stärker auf andere Dinge ausrichten und bio “by the way” einfach machen. Wer Qualität versteht und liebt, wird auf gute Bio-Qualität nicht verzichten.

Das ganze Interview lesen Sie in der kommenden Ausgabe der 24 Stunden Gastlichkeit (ET: 26.09.2017).

Gastroinfoportal

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