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Küchen Designs: Diese Küchenstile sind Trend

Datum: 08.04.2021Quelle: Jonas Seiferth | Pixabay.com: StockSnap, Pexels | Ort: Freiburg im Breisgau

Vor allem im professionellen Bereich müssen Küchen hohen Ansprüchen genügen. Funktionalität, Langlebigkeit und hochwertige Materialien sind notwendig, damit eine Restaurant- oder Hotelküche die Küchenchefs optimal bei ihrer Arbeit unterstützt. Gleichzeitig gibt es immer häufiger die Möglichkeit, dass Gäste die Küche sehen oder sogar betreten können. „Showkochen“ ist nur ein Trend, der dazu beiträgt. Umso wichtiger ist es also, dass moderne Küchen stilvoll aussehen. Nicht zuletzt erhöht das außerdem das Wohlbefinden der Mitarbeiter.

Trend Nr. 1: Modernes Design schafft zeitlose Eleganz

Natürlich kommt es beim Stil der Küche immer auf den Stil des Unternehmens, Restaurants oder Hotels an. Handelt es sich um einen zum Hotel umgebauten Bauernhof, passt eine klassische Landhausküche gut. In modernen Etablissements hingegen darf eine Design-Küche heute nicht mehr fehlen. Diese Form der Küchen wirkt zeitlos elegant und ist für die Arbeit und das Auge eine gute Wahl. Eine Designer-Küche zeichnet sich durch gerade Linien, hohe Funktionalität und perfekt abgestimmte Farben und Materialien aus. Gleichzeitig haben Küchenchefs viele Möglichkeiten, ihre Designer Küche individuell zu gestalten, beispielsweise bei der Form der Küche oder den Farben der Fronten. Klare Formen sind bei Design-Küchen besonders beliebt, da sie die Eleganz unterstreichen. Hier trifft Modernität auf zeitloses Design.

Trend Nr. 2: Dunkle Möbel sind besonders edel

Bei den Küchenfarben herrschen Grau, Schwarz und dunkles Braun vor. Vorbei sind die Zeiten, in denen alles in einer Großküche aus Edelstahl sein musste. Der Vorteil: Farbliche Trends lassen sich leicht umsetzen. Mit neuen Türen an bestehenden Schränken oder einfachen Folien auf den Möbeln lassen sich neue Farben schnell und kostengünstig umsetzen. Wichtig ist hier, auf Qualität zu achten. Gerade in einer professionell genutzten Küche ist es problematisch, wenn sich eine Folie ablöst. Hier droht ein Hygiene-Verstoß.

Ein weiterer Vorzug des Farbtrends: Er lässt sich mit vielen Designs kombinieren. Ob edle Designer-Küche oder moderne Industrie-Küche, dunkle Schränke und Co. passen immer. Gleichzeitig dürfen die verwendeten Geräte in der Küche weiterhin aus Edelstahl sein oder bunte Farbtupfer bilden. Wie wäre es mit farbigen Elektrogeräten zur schwarzen Front? Auch Wasserhähne sind heute gern aus Kupfer, Gold oder verchromtem Silber.

Nachhaltige Geräte, Möbel und Utensilien in der Küche sind nicht nur selbst aus umweltschonenden Ressourcen hergestellt, sie sind außerdem langlebig und gut verarbeitet.

Trend Nr. 3: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind Trumpf

Neben Design und Farbe kommt es gerade in Großküchen immer auch auf die Funktionalität an. Gerade in den vergangenen Jahren hat sich der Wunsch nach Nachhaltigkeit in der Küche immer mehr durchgesetzt. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gehören zu einem gut durchdachten Produkt einfach dazu. Nachhaltigkeit betrifft dabei alle Bereiche der Küche. Sowohl die Möbel als auch Elektrogeräte, Zubehör und Materialien sollten nachhaltig hergestellt und besonders langlebig sein. Das ist auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, da es langfristig die Ausgaben senkt. Nicht umsonst gilt: Wer günstig kauft, kauft doppelt.

Was das Thema Energieeffizienz angeht, lohnt es sich, in hochwertige und somit teurere Küchengeräte zu investieren. Einerseits warten sie oft mit spannenden Zusatzfunktionen auf (s. unten). Andererseits schonen sie dank besserer Energiebilanz die Umwelt und den Geldbeutel. Sie benötigen weniger Strom, um die gleiche Leistung zu erbringen, was sich in der Abrechnung niederschlägt und langfristig der Natur guttut. Nicht nur Betreiber von Großküchen achten deshalb auf eine gute Energiebilanz, wenn sie neue Geräte anschaffen.

Wichtig: Seit März 2021 gibt es eine Neuerung bei der Energieverbrauchskennzeichnung von Elektrogeräten. Aus den Klassen „A+++“ bis „D“ wird „A“ bis „G“. Beim Neukauf von Geräten ist darauf unbedingt zu achten.

Trend Nr. 4: Smart Home auch für Großküchen

Neben Energieeffizienz ist Smart Home ein Thema, das aus dem 21. Jahrhundert nicht wegzudenken ist. Dabei trifft es der Begriff eigentlich nicht richtig. Denn smarte Küchengeräte gehören auch in Industrie- und Restaurantküchen. Die Elektrogeräte können viel und nehmen den Köchen einen guten Teil der Arbeit ab. Beispiele für smarte Küchengeräte sind:

  • Kühlschränke, die die Kühltemperatur auf die gelagerten Lebensmittel einstellen
  • Backöfen, die registrieren, welche Lebensmittel in welcher Menge enthalten sind und die Temperatur und Garzeit darauf einstellen
  • Backöfen und Herde, deren Temperatur sich gradgenau einstellen lässt – ohne Schwankungen
  • miteinander kommunizierende Geräte, beispielsweise Kochfeld und Dunstabzugshaube
  • Spülmaschinen, die eine Notification ans Smartphone senden, wenn sie fertig sind oder Salz bzw. Reiniger nachzufüllen ist

Dabei ist es natürlich sinnvoll, mehrere Geräte des gleichen Unternehmens zu erwerben. Die Zusatzfunktionen sind dann perfekt aufeinander abgestimmt und die Arbeit wird umso leichter. Gleichzeitig ist es natürlich immer noch möglich, alles von Hand zu erledigen. Bei manchen Gerichten ist es sogar notwendig.

Edelstahl ist out, Stein ist in. Ob Marmor, Granit oder sogar Holz – Naturmaterialien sind der Trend in industriell genutzten Küchen.

Trend Nr. 5: Robuste Naturmaterialien passen in jede Küche

Der letzte Küchentrend geht wieder zurück zu den verwendeten Materialien. Nicht nur bei den Lebensmitteln selbst legen viele Köche Wert auf Regionalität, Natürlichkeit und Bio-Siegel. Naturmaterialien wie Holz, Granit oder Marmor werten jede Küche optisch auf. Gleichzeitig sind sie sehr robust und halten viel aus, was gerade in einer Großküche von Vorteil ist. Wichtig ist, auch hier auf hochwertige Produkte zu setzen. Diese sind langlebig und zerkratzen nicht so schnell. Außerdem gilt es, Naturmaterialien gut zu pflegen. Passende Pflegeprodukte und weiche Putzlappen sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Gerade Naturstein muss regelmäßig neu versiegelt werden, damit keine Schmutzpartikel eindringen können. Dann können Köche die Naturmaterialien prima für sich nutzen. Auf Naturstein lassen sich beispielsweise problemlos heiße Pfannen oder Auflaufformen abstellen. Auch zum Schneiden eignet sich Naturstein als Untergrund. Holz hingegen ist besonders für Schränke und Fronten geeignet. Es ist stabil und hält auch hohes Gewicht aus.

Beim Design der Küche können Küchenchefs sich dann austoben. Alle Materialien lassen sich mit zahlreichen Küchenstilen kombinieren, von Design-Küche über Landhausstil bis Mediterran. So macht es Spaß, in der Großküche zu arbeiten.

Redaktion GastroInfoPortal

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