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Induktion und Sensorkochen sind zukunftsweisend

Datum: 20.04.2001Quelle: Ort: Wien (KS)

Wien (KS). Zu aktuellen Fragen aus den Bereichen Geschirr, Besteck und Küchentechnik in der Gemeinschaftsverpflegung sprach die AGö mit dem Geschäftsführer der WMF Österreich GmbH in Innsbruck, Herrn Rudolf Leitner.

Frage: Ihr Unternehmen gilt als renommierter Produzent von Edelstahl-Besteck. Welche Art von Besteck eignet sich am besten für die Ansprüche der GV?

LEITNER: Der Maßstab für die Entwicklung der WMF-Bestecke ist der harte gastronomische Alltag, der an Material und Verarbeitung die höchsten Anforderungen stellt. Funktionalität ist für uns eine Selbstverständlichkeit. So sind zum Beispiel unsere hochwertigen Messerklingen aus Chrom-Molybdänstahl geschmiedet und gehärtet, was eine gute Schneidfähigkeit und Stabilität für lange Zeit garantiert. Die Klingen für unsere Hohlheftmesser sind mit Kunstharz-Zementfüllung in das Heft fest eingegossen, sie sind damit besonders haltbar und robust auch in der Spülmaschine. Unsere Chromstahlbestecke sind zugleich robust, zweckmäßig, preiswert und funktionell. Damit entsprechen sie allen Anforderungen der Gemeinschaftsverpflegung. Kein anderer Anbieter hat eine solche Vielfalt an Besteckmodellen in allen Stilrichtungen und Materialarten.

Frage: Inwieweit ist Ihr Unternehmen auf dem Markt auch mit der neuen Küchentechnik vertreten und wie wird sich Ihrer Einschätzung nach die moderne Küchentechnologie in Hinblick auf die eingesetzten Kochgeschirre weiterentwickeln?

LEITNER: Selbstverständlich ist WMF auch bei sämtlichen neuen Küchentechniken voll leistungsfähig. Unsere Kochgeschirre sind pflegeleicht und stabil; die Topfkörper werden nahtlos aus einem Stück gefertigt. Das bedeutet optimale Stabilität, besonders im oberen Randbereich. Die Griffe liegen gut und sicher in der Hand, sind wärmeisoliert und hitzebeständig. Ein besonderes Merkmal ist der breite Schüttrand, der zielsicheres, dosiertes und tropffreies Ausgießen ermöglicht. Wir verwenden Edelstahl in höchster Qualität. Die Töpfe sind energiesparend und für alle Herdarten – Gas-, Elektro- und natürlich auch Induktionsherde – geeignet. Diese neue Technologie wird sich aufgrund der günstigen Energiefaktoren und des weit besseren Handlings in der harten Arbeitswelt der Küche immer stärker durchsetzen. Gleiches gilt für die neue Technologie des „Sensorkochens“. Die dabei verwendeten Kochgeschirre verfügen über einen Energiesparboden, der die Hitze schnell aufnimmt, gleichmäßig verteilt und lange speichert. Die Oberfläche Silargan ist unverwüstlich, nahezu porenlos. Sie ist härter als Stahl, extrem langlebig, schneid- und abriebfest. Induktion und Sensorkochen sind Technologien der zukunftsorientierten Küche!

Frage: Wie stark hat sich Systemgeschirr in der GV bereits etabliert und wie sehen Sie hier die zukünftige Entwicklung?

LEITNER: Wo Porzellan stark beansprucht wird, sind gewisse Grundeigenschaften wie Strapazierfähigkeit, Kantenfestigkeit, Haltbarkeit, Stapelbarkeit und insbesonders Systemfähigkeit unerlässlich. Genauso wichtig wie die Funktionalität sind auch hier Design und Aussehen. Dieser ästhetische Aspekt spiegelt sich in den Formen, Farben und Dekoren wider. Gerade der Anteil der Gemeinschaftsverpflegung ist in diesem Segment stark wachsend: Heute entfallen schon fast 50 Prozent des Porzellanausstoßes für die gewerbliche Anwendung auf den Bereich der GV. Damit steigt auch die Notwendigkeit, hier noch mehr an Anspruch und Ästhetik zu bieten. Beide Porzellanmarken, die WMF in Österreich exklusiv vertreibt, kommen den Ansprüchen der Gemeinschaftsverpflegung in Hinblick auf Funktionalität und Design perfekt nach.

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