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Micro Markets

Cash war gestern 3/5: Micro Markets

Datum: 15.03.2022Quelle: CCV | Bilder: Koonsiri – stock.adobe.com, MaximB – stock.adobe.com I Ort: München

Im ersten und zweiten Teil unserer Serie haben wir Zahlen rund ums bargeldlose und speziell kontaktlose und mobile Bezahlen aufgezeigt. Doch wie lässt sich das in den gastronomischen Alltag einbauen? Ein Beispiel dazu …

Aus den USA und aus Asien erreicht uns ein Trend, den aktuelle Zahlen nun auch in Deutschland belegen: die sogenannten Micro Markets. Diese kleinen Märkte bieten ein bestimmtes, eher klein gehaltenes Warensortiment und kommen von Warenauswahl bis zum Checkout vollkommen ohne Personal aus.

Testlauf gestartet

Gerade im Verpflegungsbereich hat dieser Trend in Zeiten von Corona eine neue Bedeutung erhalten. Viele Unternehmen haben auf Homeoffice umgeschwenkt und für die Aufrechterhaltung der Betriebsrestaurants sind nicht mehr genügend Abnehmer vor Ort. Auf der anderen Seite wäre die Verpflegung rein über Automaten zu einseitig für eine umfassende Versorgung.

„Wir testen aktuell spezielle Micro Market Kassen-Apps auf unserem Self-Service Terminal IM30“, erklärt Torben Dankers, Sales Lead Vending des Bezahlsystemsanbieters CCV. „Diese Kassensysteme müssen selbsterklärend sein und sehr viele Kassenvorfälle abbilden können. So sollten z. B. auch Scanning-Möglichkeiten gegeben sein, die das Paymentterminal mit integrierter Kamera unterstützt. Auf Seiten der Kartenakzeptanz spielen neben den gängigen Bezahlarten Closed Loop-Karten eine Rolle, also unternehmenseigene Karten, die mit Guthaben gefüllt werden können.“

Micro Markets in Maxi

Die etwas größere Entsprechung in Umfang und Angebot zu Micro Markets etablieren sich aktuell in der Handelslandschaft Deutschlands: 24/7-Supermärkte, die komplett autonom funktionieren, bereichern Städte und Hotspots wie Bahnhöfe. Das Start-up LateBird hat mit einem voll ausgestatteten Supermarktcontainer ein modernes Konzept geschaffen, das bereits an ausgewählten Standorten eingesetzt wird. Für den genau bemessenen Platz von 36 Quadratmetern wurden mit Hilfe von Vendingautomaten ausgeklügelte Kühl- und Lagersysteme geschaffen, um die bis zu 10.000 vorrätigen Artikel optimal zu lagern. Der Kunde kann entweder bereits über eine App seine Produktauswahl treffen und diese vor Ort einfach nur abholen oder auch im Container direkt auswählen.

Serie rund ums bargeldlose Bezahlen

Der vierte Teil unserer Serie greift den Gedanken des Self Checkouts noch einmal auf und zeigt anhand von Best-Practice-Beispielen auf, wie und warum derartige Kassen heute bereits in Betrieben der Gemeinschaftsgastronomie zum Einsatz kommen. Den Beitrag finden Sie in Kürze hier.

Und hier finden Sie mit einem Klick Produkte und Konzepte dazu:

Produkte rund ums bargeldlose und kontaktlose Bezahlen

Produkte kontaktloses Bezahlen

Michael Teodorescu / Redaktion GastroInfoPortal

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