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Cafe Rischart Muc

Café Rischart: Traditionshaus in neuem Glanz

Datum: 21.08.18Quelle: Café Rischart | Ort: München

Rischart’s Backhaus eröffnet sein Café am Marienplatz nach umfangreicher Renovierung. Neben dem neuen Design gibt es zahlreiche Kaiserschmarrn-Varianten.

Schweiß und Herzblut

Bei strahlendem Sonnenschein feierten Besucher und geladene Gäste die Neueröffnung des Café Rischart am Marienplatz. Nach einer intensiven Umbauphase erstrahlt das traditionsreiche Café nun in modernem Glanz und spiegelt den aktuellen Zeitgeist wieder. „Elementare Anforderung des Umbaus war die Verbindung der 135-jährigen Unternehmenshistorie mit einem neuen, dem Zeitgeist entsprechenden Innenraumdesign. Die Werte Qualität, Backwerkskunst, Genuss und der Bezug zur Region standen hierbei stets im Vordergrund der Renovierungsarbeiten. Das wichtigste war, dass sich der Gast weiterhin bei uns wohlfühlt. Heute, am Tag der Wiedereröffnung, kann ich voller Stolz und Überzeugung sagen, dass sich der Schweiß und Einsatz der letzten Monate gelohnt hat. Ich möchte mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken, allen voran meinen Mitarbeitern, die dieses Projekt von Anfang an mit Herzblut begleitet haben“, sagt Magnus Müller-Rischart, Inhaber der Traditionsbäckerei.

Tradition seit 1883

Zur Feier des Tages beeindruckte das Café Rischart mit einer etwa 2 m hohen Torte, bestehend aus 1883 kleinen Kuchen und Petit Fours, die an die Gründung der Traditionsbäckerei im Jahr 1883 erinnerte. Zudem konnten sich die ersten 1883 Kunden über eine umweltfreundliche Rischart-Stofftragetasche freuen. Die neue Tagesbar mit Loungebereich und phantastischem Blick auf den Alten Peter lockt indes mit einem verführerischen Eröffnungsangebot: In entspannter Atmosphäre sorgen Drinks wie Aperol- und Himbeer-Sprizz sowie Gin Tonics der Bayrischen Edelmarke Whobertus Dry Gin für perfekte After-Work Momente.

Tradition trifft Moderne

Das Konzept für den Umbau der 750 m² großen Bäckereifiliale wurde zusammen mit der Gruppe Nymphenburg Consult AG und den renommierten Innenraumdesignern der AHA GmbH entwickelt. Der seit Anfang Juni laufende Umbau beinhaltete die vollständige Entkernung der Verkaufsflächen im Erdgeschoss sowie der darüber liegenden Gastronomie. Die Treppe zum Obergeschoss wurde von der Fassade weiter ins Innere versetzt. Anstelle der alten Treppe – links am Eingang des Marienplatzes – finden Kunden jetzt einen Selbstbedienungsbereich. Hier können sie Snacks und Getränke kaufen und selbst via Scanner bezahlen. Zum anderen ist im hinteren Bereich erstmals ein Ladenzugang seitens der Peterskirche und ihrem weit sichtbaren Turm der „Alte Peter“ entstanden. So gibt es von nun an im rückwärtigen Bereich des Erdgeschosses eine Tagesbar mit Terrasse, wo kleine Gerichte sowie Getränke serviert werden. Der normale Bäckerverkauf erfolgt an einer im rechten Bereich platzierten, von AHA sonderangefertigten und mit Schutzrechten versehenen Theke mit geschwungenen Granitformen.

Für Jung und Alt

Im ersten Stock gibt es weiterhin eine Ganztagesgastronomie mit fast 200 Plätzen. „Von Frühstück, über Flammkuchen bis hin zu unseren stark erweiterten Kaiserschmarrn-Spezialitäten erhalten die Gäste auch zukünftig warme Mahlzeiten in unserem Gastronomiebereich. Darüber hinaus sind unsere geschätzten Kaffeespezialitäten, Kuchen und Torten auch weiterhin in bester Qualität erhältlich“, erläutert Magnus Müller-Rischart. Allerdings sprechen auch hier verschiedene Zonen – unterschiedlich gestaltet und möbliert – Zielgruppen von Jung bis Alt an. Das sogenannte Biedermeierzimmer, ebenfalls im ersten Stock gelegen, ist lediglich einem Facelift unterzogen worden, denn die dort befindlichen Einrichtungs- und Erinnerungsstücke sind eine Reminiszenz an die Familienhistorie.

Gelebte Geschichte

Wiederkehrende Elemente stellen die Verbindung zwischen beiden Stockwerken her. 24.000 rautenförmige Eichenholz-Schindeln an den Wänden und Decken lassen den regionalen Bezug zu München und Bayern erkennen. Teilweise hinterleuchtete, historische Fotos wie beispielsweise von einem alten Verkaufswagen oder dem Stammhaus in der Fraunhoferstraße um 1900 erinnern an die Unternehmensgeschichte. Zudem wurde der Schallschutz durch den Einbau von Akustikdecken in beiden Geschossen dauerhaft optimiert.

Verweilen und Genießen

Die Gestaltung des Cafés im ersten Stock besticht mit Altholzelementen im räumlichen Zusammenspiel mit der klaren Linie von Tischen und Stühlen. Der neue Parkettboden im Sitzbereich, die mit Polstern in sanftem Grau bezogenen, komfortablen Bänke und Stühle sorgen für eine Gemütlichkeit, die zusammen mit einem neuen Speiseangebot zum Verweilen und Genießen einlädt.

Neue Kaiserschmarrn-Variationen

Vor allem der Kaiserschmarrn im Café Rischart lässt mit neuen Variationen und bis zu zwölf Geschmacksrichtungen keine Wünsche mehr offen: Liebhaber des süßen Schmankerls können sich zum Beispiel auf Schwarzwälder-Kirsch und Germknödel-Schmarrn freuen. Wer es herzhafter mag, der hat die Qual der Wahl zwischen Elsässer-Kaiserschmarrn mit Speck, Lauchzwiebeln und Kräuter-Dip, einer orientalischen Variante mit pikantem Hummus, schwarzem Sesam und Minze oder einer mediterranen Alternative mit Ziegenkäse, karamellisierten Walnüssen und Rote-Zwiebeln-Dip. Egal, ob zum Kaiserschmarrn-Schlemmen, ausgedehnten Frühstück, leckeren Lunch oder einfach nur zu Kaffee und Kuchen – Rischart’s neugestaltetes Café am Marienplatz verzückt auch nach dem Umbau nicht nur mit Köstlichkeiten, sondern auch mit einem einzigartigen Blick auf Münchens bekanntesten Platz.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

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