x
Vapiano_ApplePay

Vapiano führt Zahlung via Apple Pay ein

Datum: 12.12.18Quelle: Vapiano | Ort: Hamburg

In Sekundenschnelle bargeldlos bezahlen – ohne PIN und Unterschrift: Das können iOS-Geräte- und Apple-Watch-Besitzer ab dem 11. Dezember bei Vapiano. Möglich macht das der neue Bezahldienst Apple Pay, bei dem Nutzer nur noch ihren Fingerabdruck oder einen Gesichts-Scan benötigen, um Rechnungen zu begleichen. Damit ist Vapiano unter den ersten Restaurants und Geschäften, die Zahlungen mit neuen Bezahldiensten akzeptieren. Im Juni hatte die Restaurantkette Google Pay eingeführt – das Mobile-Payment-System für Android-Geräte.

Mit der Zeit gehen

„Beim Bezahlen wollen wir bei Vapiano denselben hohen Ansprüchen genügen wie bei der Speisen- und Getränkeauswahl beim Besuch in unseren Restaurants“, sagt Claudius zur Linden, Director Strategy & Business Development bei Vapiano. „Als digitaler Vorreiter in der Systemgastronomie ist es für uns selbstverständlich, das Bezahlen via iOS-Geräte und Apple Watches anzubieten, da diese Art des Mobile Payment das Restauranterlebnis für unsere Gäste noch bequemer und einfacher macht.“

Zukunfts-Standards in der Gastronomie

Auf digitale Innovationen zählt das Unternehmen bereits seit mehreren Jahren. So bietet die Mehrheit der Restaurants der Kette bereits seit 2017 die Möglichkeit einer mobilen Zahlung per eigener App an. Zuletzt hatte die Restaurantkette gute Erfahrungen mit der Einführung der schnellen Zahlungsmethode Google Pay für Android-Geräte in ihren Restaurants gemacht. Während Apple Pay in den USA bereits seit vier Jahren nutzbar ist, musste bis jetzt auf den Marktstart von Apple Pay gewartet werden, um auch den Nutzern von iOS-Geräten und Apple Watches das komfortable Bezahlen in den Restaurants zu ermöglichen.

Bequem mobil bezahlen

Auch für Online-Bestellungen bei „Take Away & Home Delivery“ bietet das Unternehmen mobile Zahlungsmöglichkeiten an. So können die Nutzer der App bequem mittels Paypal oder Kreditkarte bezahlen. Die beiden mobilen Bezahlverfahren Apple Pay und Google Pay werden für Online-Bestellungen allerdings erst zukünftig aktiv sein: „Egal, über welchen Weg Gäste bestellen wollen, um die Qualität, Frische und Transparenz unseres Angebots zu genießen: Sie werden künftig den für unser Restaurantkonzept typischen hohen Grad an Selbstbestimmung auf allen Kanälen wiederfinden“, erklärt Claudius zur Linden. „Eine Anbindung der mobilen Bezahlsysteme an den Online-Shop und die App ist bereits in Planung.“

iPhone und Apple Watch als Kontaktlos-Kreditkarte

Apple Pay verknüpft die Bankkontodaten seiner Nutzer mit deren mobilen Geräten – etwa einem iPhone oder der Apple Watch. Statt die Bankkarte erst umständlich aus dem Portemonnaie holen, ins Kartengerät einstecken und entweder über PIN oder Unterschrift bestätigen zu müssen, halten Nutzer einfach an der Kasse das iPhone oder die Apple Watch vor das Lesegerät. Die Richtigkeit der Abbuchung bestätigen Nutzer von iOS-Geräten via Fingerabdruck- oder Gesichts-Scan. Apple-Watch-Nutzer müssen jede Zahlung durch einen Doppelklick auf die Seitentaste bestätigen. Eine Authentifizierung entfällt, allerdings müssen Apple-Watch-Nutzer beim Anlegen der Uhr ohnehin einen Code eingeben. Die Abbuchung erfolgt schließlich über den Funkstandard „Near Field Communication“ (NFC) kontaktlos und automatisch.

Einige Banken und Finanzdienstleister sind dabei

Gäste, die den Service im Restaurant nutzen möchten, benötigen lediglich ein iOS-Gerät oder eine Apple Watch. Nachdem die Apple-Pay-Funktion in der Wallet-App aktiviert wurde, kann der Gast ganz einfach mobil bezahlen. Die Aktivierung funktioniert durch das Hinterlegen der Daten einer Kredit-, Debit- oder Prepaidkarte. Schließlich kann mit Apple Pay bezahlt werden, wenn die hinterlegten Kontodaten zu teilnehmenden Kreditinstituten und Finanzdienstleistern gehören. Aktuell sind das American Express, Boon, Bunq, Comdirect, Deutsche Bank, Edenred, Fidor Bank, Hanseatic Bank, HypoVereinsbank, N26, O2 Banking und VIMPay.

Umweg zum Ziel

iPhone-Nutzern, die nicht Kunde einer Bank oder eines Finanzdienstleisters sind, die Apple Pay unterstützen, kann die App Boon weiterhelfen. Hier hinterlegen Nutzer eine virtuelle Prepaid-Kreditkarte, die auf Wunsch automatisch Geld vom jeweiligen Kreditkartenkonto abbuchen kann und Apple Pay bereits unterstützt.

Eva Fürst / Gastroinfoportal

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Hackerangriffe: Wie Hotels sich schützen können Wie jüngst bekannt wurde, konnten bei einem Cyberangriff auf die Hotelkette Marriott Daten von bis zu einer halben Milliarde Gäste gestohlen werden. E...
Transgourmet verleiht „Food Award“ Wie erreichen Hersteller neuer Produkte für die Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung ihre Kunden? Welche Vertriebswege stehen ihnen zu...
Lebensmittelverschwendung stoppen Jedes Jahr landen in Deutschland 18 Millionen Tonnen und damit rund ein Drittel der erzeugten Lebensmittel im Müll. Dabei ließe sich über die Hälfte d...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Send this to friend