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Tessero stattet Messe München aus

Datum: 01.06.2016Quelle: B&L MedienGesellschaft; Foto: Tessero Ort: München

Der Kassensystem-Profi Tessero hat die Messe München während der weltgrößten Baumaschinenmesse mit ihrer dem System helloTESS! ausgestattet. Welche Anforderungen dieser Großauftrag an das Unternehmen stellte und welche zukünftigen Projekte nach dieser Referenz entstehen, verrät Geschäftsführer Hubert Domscheit im Interview mit Gastroinfoportal.

Herr Domscheit, wie kam der Kontakt mit der Messe München zustande?
Das lief klassisch ab. helloTESS! konnte sich im letzten Sommer bei einer offiziellen Ausschreibung gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen. Seit September 2015 stellen wir das Kassensystem für die gastronomischen Betriebe der Messe München. 70 helloTESS! iPad-Kassensysteme sind permanent auf dem Gelände der Messe München im Einsatz. Die gewaltigen Dimensionen der BAUMA 2016 erforderten jedoch zusätzliche 90 Systeme vor Ort, die der Messe bzw. deren Pächtern für diesen Zeitraum verliehen wurden.

Welches Volumen hatte der Auftrag und welche Anforderungen musste ihre Software erfüllen?
Das Auftragsvolumen in 2015 war sechsstellig. Darüber hinaus basiert helloTESS! auf einem „Software as a Service Model” mit monatlicher Abrechnung Die zu stemmende Aufgabe war anspruchsvoll. Gefordert war ein vernetztes System, das sich zentral ansteuern lässt der Messe München Einsicht auf die getätigten Umsätze der drei Pächter ermöglicht. Die sehr unterschiedlichen Einsatzgebiete – Kiosk, Café, SB-Restaurant und Full Service Restaurant – erforderten hohe technische Flexibilität. Bei einer so großen Anzahl von Kassen sind die initialen Hardware-Kosten ein wichtiges Thema. Wir greifen bei Tablets, Kassenständern, Druckern und Netzwerktechnologie auf bewährte Hardware von Apple zurück.

Warum hat sich die Messe für Sie als Anbieter entschieden – welche Vorteile hat hello-TESS! gegenüber anderen Kassensystemen?
Für helloTESS! spricht u. a., dass unser iPad-basiertes Kassensystem günstig in der Anschaf-fung ist. Im direkten Vergleich sind auch die Premium-Varianten des iPad deutlich billiger als ein klassisches Kassensystem. Mit dem Tablet ist der Gastronom sehr flexibel. Umbauten sind schnell zu realisieren. Die Hardware hat sich in der Praxis bewiesen und ist sehr zuverlässig und stabil. Die intuitive Touchscreen-Bedienung ist einfach zu verstehen. Das ist insbesonde-re auf einer Messe wichtig, da hier viele Mitarbeiter nur temporär eingesetzt werden. Die Ein-arbeitungszeit ist letztlich deutlich kürzer als bei herkömmlichen Kassensystemen.

Hinzu kommt, dass helloTESS! einfach erweitert werden kann. Das System ist offen geplant und kann zügig für neue, veränderte Anforderungen angepasst werden. Für den Kassenbetrieb auf einer Messe ist es wichtig, dass das Kassensystem ein zentrales Reporting alle getätigten Umsätze bietet. Und – last but not least – ist unser iPad-Kassensystem zu 100 % offline-fähig. Wir sind im Gegensatz zu einigen anderen Kassensystemen nicht auf eine permanente Internet-Verbindung angewiesen. Dadurch erreichen wir eine sehr hohe Ausfallsicherheit.

Welche Erfahrungen haben Sie während des Messebetriebes gemacht?
Die BAUMA war als größte Baumaschinenmesse der Welt mit 580.000 Besuchern und 160 Gastro-Kassen für uns eine echte Herausforderung. Es galt in wenigen Tagen etliche POS (Point of Sale) – Systeme zu installieren und auf verschiedene Gastronomiekonzepte hin zu konfigurieren. Pannen und Verzögerungen konnten wir uns durch die straffe Taktung nicht erlauben. Hinzu kam die Schulung von zahlreichen, temporären Servicekräften. Die verschiedenen Einsatzgebiete forderten von unseren Technikern ein hohes Maß an Flexibilität, Mitdenken war angesagt.

Wir sind deshalb besonders stolz, dass sich der große Einsatz des Teams vor Ort ausgezahlt hat. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Performance.

Wie viele Gäste haben die gastronomischen Betriebe während der BAUMA gezählt?
Insgesamt konnten an unseren Systemen ca. 558.000 Transaktionen durchgeführt werden. Unsere Eindrücke von der BAUMA haben wir in einem kleinen Video festgehalten, da erhalten Außenstehenden schon eine Idee davon, was vor Ort los war:

Gibt es weitere Kundenprojekte, die Sie in naher Zukunft bereits auf der Agenda haben?
Ja – unter anderen in den Bereichen Groß-Catering und Eventgastronomie wollen wir künftig noch stärker Fuß fassen. Für die Gemeinschaftsverpflegung bzw. betriebliche Verpflegung entwickeln wir aktuell neue Tools. Wir möchten betriebliche Abläufe in diesen Gastronomie-Feldern stärker automatisieren. So wollen wir den Verwaltungsaufwand für den Gastronomen senken und Umsätze durch Zeitersparnis und flachere Strukturen steigern. So kann der Kunde bereits jetzt mittels unseres Tools helloEVE! Konferenzräume für Meetings und Events und im gleichen Arbeitsschritt auch das Catering direkt buchen. Die Bestellung geht dann beim Caterer ein, der auf dieser Grundlage direkt Lieferscheine und Rechnungen erstellen kann.

Weitere Pläne haben wir in der Szene- und Diskothekengastronomie. Das „bootshaus” in Köln, aktuell einer der besten Clubs der Welt (laut DJ Mag), setzt bereits erfolgreich helloTESS! ein. In diesem speziellen Gastronomie-Segment sehen wir für unser Kassensystem noch viel Potential.

Vielen Dank für das Gespräch Herr Domscheit!

Gastroinfoportal

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