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Check Services

Alles gecheckt?

Datum: 07.11.2018Quelle: Redaktion GVmanager | Ort: München

Die Zettelwirtschaft der Hygienedokumentation könnte bereits jetzt ein Ende haben. Den digitalen „Check“ erleichtert das gleichnamige Dokumentations- und Organisationssystem von Check Services, das jetzt voll durchstartet.

Wie es funktioniert, was dessen besondere Merkmale und die Vision dahinter sind, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Was sind die besonderen Merkmale von Check HACCP?

Check HACCP grenzt sich durch drei Merkmale von anderen digitalen Systemen der Hygienedokumentation ab:

  • Bluetoothfühler:
    Bluetooth Check
    Die Technik des Kerntemperaturfühlers stammt aus der Formel 1 und sorgt für eine Ansprechzeit von nur 2,3 Sekunden. Die automatische Datenübertragung garantiert fälschungssichere Werte.
  • Temperatursensor:
    Sensor Check Services
    Der auch nachträglich verbaubare Sensor hat ein Temperaturspektrum von -40 bis +140°C, ist spülmaschinentauglich, lebensmittelecht und langlebig. Im Gegensatz zu gängigen Loggern agiert er nicht nur One Way.
  • Datensicherheit:
    Screen Check Services
    Alle Messungen gehen direkt und ohne manuelle Zwischenschritte in die Cloud. Damit wird das System auch fälschungssicher, schneller und bietet eine von der T-Systems gewährleistete Ende-zu-Ende Datensicherheit.

 

Wie geht’s?

Das eigene HACCP-Konzept und Hygienemanagement lässt sich mithilfe von drei Grundfunktionen und QR-Codes abbilden:

QR-Code

QR Code Check Services

Wofür?

Zur Definition der Prüforte (z. B. Waren-, Speisenausgabe) oder -behälter (z. B. GN-Behälter)

Wie?

Nach Scannen des QR-Codes per App wird der Anwender durch die hier anstehende Prüfungsaufgabe geführt.

Mobile Check, SMS-Prinzip

Auto Check Services

Wofür?

Messen der Temperatur von Lebensmitteln an Speisenausgabe, Wareneingang oder Warenausgabe

Wie?

Der bluetoothfähige Kerntemperaturfühler wird manuell eingesetzt, sendet die Daten aber automatisch, und damit fälschungssicher, via Cloud in die App. Das Prinzip dahinter nennt sich SMS-Prinzip, kurz für Scannen (des QR-Codes), Messen, Senden.

Auto Check

 Auto Check Services

Wofür?

Automatische, regelmäßige Temperaturmessung, z. B. in Kühlhäusern oder mobilen Speisentransportboxen

Wie?

Fest installierte Sensoren messen und senden die Temperaturwerte in definierten Intervallen

Hygiene Check

Hygiene Check Services

Wofür?

Hygiene- und Servicecheck, Bsp.: Wurde die Arbeitsfläche gereinigt und desinfiziert?

Wie?

Durch eine digitale Checkliste, die vom Prüfenden in der App digital abgearbeitet wird, ergänzbar durch (Beweis)Fotos und eigene Anmerkungen

Sie wollen noch mehr über Check HACCP wissen? Hier (www.checkcloud.com) gelangen Sie zur Homepage!

Welche Vision steht hinter Check HACCP und wie will man sich dieser annähern?

Mehr dazu haben uns der Geschäftsführer von Check Services, Max Maier jr., und der Experte der Digital Division bei T-Systems, Klaus Renkl, im persönlichen Gespräch berichtet.

Meier Check Services

Max Maier jr. (MM): „Die Vision besteht darin, irgendwann alle qualitätsrelevanten Informationen entlang der Food Supply Chain transparent zu machen: von der Erzeugung und Produktion über die Lagerung und Verarbeitung bis hin zu Transport und Ausgabe. Das senkt Kosten, spart Ressourcen und bringt Vertrauen zurück.“

Klaus Renkl (KR): Das Werkzeug und Bewusstsein für die Vision muss erst geschaffen werden. Sichtbar wird die Vision im Fernlicht. Dazu sind aber Einzelschritte nötig. Deren spürbaren Nutzen für den Anwender müssen wir im Abblendlicht ausloten. Der Kunde gibt dabei teils auch die weitere Richtung hin zum Ziel vor.

MM: Als nächstes Teilprojekt steht Check Trace an. Dieses soll es ermöglichen, den Weg von Mehrwegbehältern zu verfolgen – und damit möglichem Schwund vorbeugen. Indirekt soll das Projekt damit auch Ressourcen schonen und Anwender dazu animieren, vermehrt auf Mehrweg zu setzen. Diese Behälter müssen aber künftig gar nicht mehr die eigenen sein. Der Trend wird zu Pay-per-Use-Modellen gehen, also dass wir Sachen nicht mehr anschaffen, sondern für deren Gebrauch zahlen.

KR: Im Fernlicht des Projekts angesiedelt ist entsprechend die Etablierung eines begleitenden Pfandsystems für Mehrwegbehälter ebenso wie eine unabhängige Transportlösung à la UberEats oder DHL. So ist es für eine Großküche oft wenig rentabel, einen riesigen Fuhrpark vorzuhalten, um punktuell ausliefern zu können. Das einzige Dilemma ist bisher die Hygienegarantie. Mit einem temperaturüberwachten Rieber-thermoport sind wir aber schon sehr nahe an der Lösung dieses Problems dran. Der Rest ist Logistik.

MM: Andere Geschäftsbereiche und Einsatzmöglichkeiten, die sich bereits jetzt erkennen lassen, sind die Organisation generell, das Facility Management oder die Zeiterfassung externer, mobiler Mitarbeiter.

Check Trace, dem nächsten Teilprojekt, ist bereits ein Pilotprojekt zum Thema Mehrweg vorausgegangen.

Wie lässt sich ein Mehrwegprojekt realisieren und was sind die besonderen Herausforderungen dabei?

Lesen Sie mehr zum Pilotprojekt, an dem u. a. die Großküche der BruderhausDiakonie Reutlingen und die Hofmolkerei Schmid beteiligt waren in GVmanager 11/2017 ab S. 38.

Claudia Kirchner / Gastroinfoportal

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