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Wäschekrone

Wäschekrone feiert 60-jähriges Jubiläum

Datum: 09.11.2020Quelle: Wäschekrone | Ort: Laichingen

Laichingen auf der Schwäbischen Alb blickt auf eine jahrhundertelange Tradition in der Herstellung hochwertiger Textilien zurück und ist bis heute als „Leinenweberstadt“ bekannt. Während der vergangenen 60 Jahre prägte insbesondere Wäschekrone diesen Ruf. 1960 von sieben ortsansässigen Webereien und Wäscheproduzenten gegründet, entwickelte sich das Unternehmen zu einem der führenden Anbieter für Hotelwäsche in Deutschland.

In den 60er-Jahren dominierte noch die Aussteuerwäsche das Geschäft von Wäschekrone.

Von Aussteuer- zu Hotelwäsche

Zu Beginn dominierte allerdings noch die sogenannte Aussteuerwäsche das Geschäft von Wäschekrone. Als 1968 schließlich die Gründerunternehmen fusionierten und vollständig in der Wäschekrone aufgingen, wurde erstmals eine dedizierte Hotelabteilung eingerichtet. Schon bald zeigte sich, dass man die Zeichen der Zeit richtig erkannt hatte – in den Siebzigerjahren verlor das Aussteuergeschäft zunehmend an Relevanz, während der Hotel- und Gastronomie-Bereich immer wichtiger wurde.

Entscheidend für den Erfolg in dieser Branche waren nicht nur die hochwertigen Produkte. Ein für damalige Verhältnisse außergewöhnliches Netzwerk an Außendienstmitarbeitern erlaubte es Wäschekrone, immer nah an den Bedürfnissen der Kunden zu arbeiten. Auch Besuche auf Hotel- und Gastronomiemessen fanden zu dieser Zeit erstmals statt.

 

Mit Weitblick für die Bedürfnisse der Branche prägt Geschäftsführer Hans Werner Groß seit 25 Jahren die Entwicklung von Wäschekrone.

Als Hans Werner Groß 1995 die Position des Geschäftsführers übernahm, begann eine anhaltende Phase der Expansion. In den folgenden Jahren wurden Auslandsvertretungen in Österreich, der Schweiz und Südtirol gegründet, um im gesamten deutschsprachigen Raum präsent zu sein. Die Produktpalette konnte außerdem durch die Übernahme und Einführung zusätzlicher Marken erweitert werden – darunter die Frottierwäsche-Marke „Delfina“, die auch als Werbeartikel mit individueller Einstickung gefragt ist.

2018 führte Wäschekrone die Mietwäsche-Kollektion „proRent“ im Markt ein, mit der insbesondere Großwäschereien adressiert werden. Darüber hinaus prägte Wäschekrone die Branche mit textilen Innovationen. Beispielsweise brachte das Unternehmen 1982 die erste Bettwäsche mit Diagonalstreifen auf den Markt – eine willkommene Abwechslung zu den bis dato üblichen Längs- oder Wechselstreifen.

1998 macht Wäschekrone mit den ersten abwischbaren Tischdecken von sich reden; diese wiesen trotz der Beschichtung eine angenehme textile Haptik auf. Auch jüngst zeigt das Unternehmen, dass es immer Wege sucht, aktuelle Herausforderungen zu meistern bzw. Lösungen dafür zu bieten. Im April 2020 erweiterte Wäschekrone das Produktspektrum um Mund-Nasen-Masken. „Mit diesem Angebot konnten wir einen Beitrag zum Maskengebot bzw. zur Maskenpflicht leisten und darüber hinaus ist es uns dadurch gelungen, die Kurzarbeit in unserer Produktion einzudämmen”, so Groß.

Rundum zukunftsfähig

Im Bereich der Fertigungsanlagen konnten zwei Wegmarken ebenfalls in jüngster Vergangenheit erreicht werden. 2017 wurde der Unternehmenssitz in Laichingen stark erweitert. Dazu Groß: „Eine Gesamtnutzfläche von 3.500 Quadratmetern sowie moderne Lager- und Produktionstechnik sichern unsere Zukunftsfähigkeit sowie die weitere Expansion an unserem Standort auf der Schwäbischen Alb.“ Heute lagern im Fertigwaren-Lager etwa 3.700 Artikel mit circa 610.000 Teilen. In der Näherei werden um die 400 unterschiedliche Artikel gelagert, was etwa 300.000 Laufmetern Stoff entspricht.

Da Wäschekrone einen Großteil der Produkte nach Kundenauftrag individuell produziert, haben Schnelligkeit gepaart mit Wirtschaftlichkeit einen hohen Stellenwert im Unternehmen. Um diesen Anspruch langfristig auf ein festes Fundament zu stellen, kooperiert Wäschekrone seit 2018 eng mit dem Laichinger Textilproduzenten Pichler. „Unsere Unternehmen haben Textiltradition und einen hohen Qualitätsanspruch gemeinsam. Die Kooperation ermöglicht uns dank industrieller Nähtechnik, direkt vor Ort nachhaltig, wirtschaftlich und zukunftsorientiert zu produzieren. Beispielsweise wären wir jetzt in der Lage, bei einem Großauftrag innerhalb von acht Stunden bis zu 800 Tischdecken mit Sondermaß zu fertigen.“

Nicht nur aufgrund dieser Investitionen sieht Hans Werner Groß das Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet: „Mit der Zertifizierung unserer Feder- und Daunenprodukte werden wir dem großen Nachhaltigkeitsbewusstsein der Kunden gerecht. Doch auch die steigende Nachfrage nach Synthetik-Textilien können wir bedienen. Und unser moderner Online-Shop macht den Einkauf bei uns so einfach wie nie zuvor – für Profis ebenso wie für Privatkunden.“

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