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Tipps für ein festliches Bankett

Datum: 04.11.2019Quelle: Party Rent | Ort: München

Weihnachtsfeiern, Jahresabschlussevents, Familienfeste – der Dezember bietet reichlich Raum für gesellschaftliche Zusammenkünfte mit hoher Teilnehmerzahl. Damit sich die Gäste an einem in sich stimmigen Feiererlebnis erfreuen können, sollten Hoteliers und Gastronomen die Planung nicht unterschätzen.

Das Service macht den Unterschied

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Festliche Tafel. Foto: Meissen

„Das Augenmerk sollte bei einem festlichen Bankett in jedem Fall auf dem Porzellan liegen“, sagt Wiebke Lehmann von Meissen.

„Für ein festliches Weihnachtbankett eignet sich insbesondere unser weißes Service Meissen Cosmopolitan sehr gut, weil es eine moderne klare Formensprache mit der Reminiszenz an die noblen Silberservice moderner Grandhotels verbindet.“ Die Teller aus der Linie Purity Specials von Bauscher sind aus dem Material Noble China gefertigt und verbinden stilvoll klares puristisches Design mit Funktionalität. Eine Auswahl an unaufdringlichen Dekoren mit unterschiedlichen, natürlichen Strukturen ermöglichen ausgefallene Arrangements auf der Tafel. Im Sortiment des Porzellanproduzenten finden sich auch Platten, Schalen und Etageren, die den weihnachtlichen Gedanken des Teilens wahr werden lassen können. Zu hochwertigem Porzellan passen Besteck-Kollektionen mit PVD-Beschichtung in Hellgold, Gold, Kupfer oder Anthrazit, wie es sie bei Hepp im Sortiment gibt. „Sanft geschwungene Linien, klares Design und vollendete Proportionen machen die Kollektion Carlton von Hepp zum idealen Begleiter festlicher Banketts“, erklärt Stephan Schmuck, Produktmanager Besteck. Neben dem hochglanzpolierten Edelstahl 18/10 setzen seiner Ansicht nach Gastronomen mit der PVD-Variante in Gold besonders anmutige Akzente. WMF Professional bietet Hoteliers und Gastronomen ebenfalls verschiedene Oberflächenveredelungen für Bestecke. „Das geometrische Design verbindet sich bei der Serie Mondial mit der Brushed-Optik zu einem besonders festlichen Look“, sagt Stephan Schmuck. Auch das Kristall für die Weinbegleitung verlangt einen Kennerblick. „Das Minimum an benötigten Gläsern besteht aus einem Wasserglas, einem Weißwein- und einem Rotweinglas – bei einer aufwändigeren Weinbegleitung können hier auch mehrere Gläser passend zum Weinmenü zum Einsatz kommen“, erklärt Gerhard Frank, Senior Product Manager bei Zwiesel Kristallglas. Wer die Gläser des Unternehmens verwendet, schont die Umwelt. Denn Zwiesel Kristallglas stellt Trinkgläser mittels Tritan-Technologie her, die das Glas besonders bruchfest und damit langlebiger macht. Ökologische Standards setzt das Tritan-Kristallglas zudem durch den Verzicht auf das Schwermetall Blei. Auch die Serie Sensa von Schott Zwiesel wird aus dem besonderen Glassatz hergestellt. Sie deckt mit fünf Glasformen sämtliche Weinstile von leichten, fruchtigen Aromen über samtig üppige bis hin zu kraftvoll und würzigen Geschmack ab. Welches Glas gewählt wird, sollte das Aroma des Weines und nicht seine Farbe entscheiden.

Die Bühne für das Menü

„Beim eindecken für ein Bankett kommt es unter anderem auf Genauigkeit an – das heißt, Porzellan, Besteck, Gläser etc. müssen exakt ausgerichtet werden, um einen ruhigen und ansprechenden Gesamteindruck zu erhalten“, erklärt Ingo Bittmann, Leiter Vertrieb bei Wäschekrone. Er empfiehlt als Bühne für die Gedecke hochwertige Vollzwirn-Damast- oder Leinen-Qualitäten und ein Dessin, auf dem die Table-Top-Ausstattung ihre Wirkung voll entfalten kann. „Wir empfehlen daher für die Basis-Tischwäsche zurückhaltende Farben wie das klassische Weiß oder als Alternative Champagner-Töne, entweder ganz ohne Muster oder mit dezenten Ranken oder Ornamenten“, erklärt er. Farbige Akzente könnten abhängig von der Tischgeometrie und der Bankettbestuhlung durch Tischläufer in weihnachtlichen Grün- oder Rottönen gesetzt werden, wobei Wäschekrone auch individuelle Kundenwünsche anfertigt. Dies gilt auch für Servietten, die das Unternehmen auf Wunsch mit weihnachtlichen Stick-Motiven wie Tannenzweigen, Hirschgeweihen, Sternen oder auch kurzen Sprüchen veredelt. „Die Wahl sollte auf das Format 50 x 50 cm fallen, da sich dieses optimal für verschiedene Falttechniken eignet – vom traditionellen Flügeltor bis zum kreativen Weihnachtstern“, rät Ingo Bittmann. Farblich zur Tischwäsche passende Skirtings verbergen den Blick auf die Tischbeine und lassen den Festsaal eleganter wirken.

Hantermann schnürt für seine Kunden komplette Pakete, die neben Tischwäsche auch Dekoelemente enthalten. Für das Bankett zur Weihnachtszeit gibt es textilähnliche Arlaid Servietten in Gold und Creme mit passendem Tischläufer. Darauf sind goldene Schaukelpferdchen im Shabby-chic-Look abgebildet, die als Miniatur auch den Sprung auf die Tafel schaffen. „Um die Tischdekoration zu vollenden, haben wir die derzeit trendigen Glitzer-Tannenbäume, natürlich auch in goldener Farbe, mit Schnee-Spitzen in das Paket mitaufgenommen“, sagt Artur Müller, Leitung Marketing bei Hantermann. „Schmuckfarben, vor allem Gold und Silber, liegen unserer Ansicht nach dieses Jahr im Trend“, ergänzt er.
Dass Scandinavian Design in Sachen Weihnachtsdeko ebenso auf dem Vormarsch ist, weiß Tobias Boeing, Design&Planung bei Partyrent. „Grafisch-reduzierte Holzfiguren, hellgraue Leinen-Servietten, glänzende Xmas-Origamis und ein minimalistischer Einsatz von kleinen Birnen oder Äpfeln verwandeln so zum Beispiel unseren Eichentisch Halmstadt in eine urban-behagliche Festtagstafel“, sagt der Designer. Auch Obst und Gemüse seien ein einfaches Deko-Stilmittel. „Ob kleine rote Kohlköpfe in Kombination mit Nüssen, Kiefernzapfen, Artischocken, Feigen oder in Gold angesprühte Granatäpfel – die Devise lautet je simpler desto besser“, ist sich Tobias Boeing sicher. Neben gold gefärbten Disteln oder Mohnkapseln seien Eukalyptus und Wildamaryllis ein toller weihnachtlicher Blumenschmuck. Auch Felle machten sich gut als Winteraccessoire für Sitzgelegenheiten. Wiebke Lehmann empfiehlt Tischfiguren aus Porzellan, die durch Kerzen, Früchte oder Blumengestecke ergänzt werden können.

Die Temperatur muss stimmen

Gastros InductWarm 200 Tabletop Geräte
InductWarm 200 Tabletop-Geräte. Foto: Gastros Switzerland

Das schönste Event wird getrübt, wenn warm angedachte Speisen kalt auf den Tellern landen. Das mit dem Smart Label ausgezeichnete, batteriebetriebene Induktionsmodul InductWarm Battery von Gastros Switzerland lässt sich in alle Arten von mobilen Buffetsystemen integrieren und hält Speisen bis zu vier Stunden warm. Im Gegensatz zu Warmhaltelösungen mit Wasserdampf hält das System Speisen dampffrei und schonend bei richtiger Temperatur. Auch die Design-Möglichkeiten sind variabel, da die Induktionsmodule quasi unsichtbar unter Oberflächen aus Kunststein, Glas oder Holz verbaut werden können. Für Bankette eignet sich insbesondere das Auftischmodell InductWarm 200 Tabletop-Gerät. Es wird an eine Steckdose angeschlossen und kann sofort in Betrieb genommen werden. Eine lange Vorheizdauer entfällt, da die induzierte Leistung direkt nach dem Einschalten im Induktionsgeschirr selbst in Wärme umgewandelt wird – ohne Abstrahlwärme in den Raum. Dank vier vorprogrammierter Leistungsstufen lassen sich diverse Speisen für das Bankett bei der für sie bestmöglichen Temperatur warmhalten. Sobald ein Gefäß von der Oberfläche des Auftischmodells genommen wird, schaltet sich das InductWarm-System automatisch ab und reaktiviert sich bei erneuter Bestückung eigenständig in die gleiche Wärmestufe. So wandern die Gerichte gut temperiert auf die hoffentlich im Vorfeld sorgfältig ausgesuchten Teller der Gäste.

Planung macht den Meister

Ohne sorgfältige Vorbereitung funktioniert keine Veranstaltung, doch es gibt Werkzeuge, die bei der Planung helfen können. Die Veranstaltungssoftware Bp Event von Bankettprofi bietet für den Bankettbereich viele Vorteile. Der gesamte Verkauf von Angebot bis Rechnung, ebenso wie die Buchung von Räumen, Equipment und Mitarbeitern laufen über eine Software. Tablets oder Smartphones ermöglichen mobiles Arbeiten. Kunden, F&B-Manager sowie Servicemitarbeiter haben durch Web Apps für Reservierungen, Dienstpläne oder Produktion und Logistik Zugriff auf den aktuellen Planungsstand. Schnittstellen zu den gängigen Front-Office- oder Kassensystemen und Datev sollen einen sicheren Datenaustausch mit anderen Abteilungen garantieren.

Nina Schinharl / Gastroinfoportal

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