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Potenzial statt Platzproblem

Datum: 18.09.2015Quelle: Adagio Deutschland, Fotos: ©Adagio, Christian Boehm, privat Ort: München

Seit über 20 Jahren arbeitet Katharina Kamm (Foto unten) als Interior Designerin und erklärt am Beispiel des Adagio access Aparthotel München City Olympiaparkwie „Urban Living“ funktioniert und sich kleine Räume mit funktionellem Design nutzen lassen.

Kombimöbel erfüllen tagsüber und nachts jeweils andere Funktionen“, erklärt die Interior-Designerin. Hochgeklappt werden die Betten in den Apartments des Adagio access München City z. B. zum Sofa (Foto oben), der Ess- zum Schreibtisch. Manches lässt sich multifunktional nutzen – etwa ein Beistelltisch, der auch die Arbeitsplatte beim Kochen vergrößern kann.

Ablagen und Regale sind häufig integriert und kommen erst bei Bedarf zum Vorschein. Auch im Wandschrank versteckt sich Extra-Stauraum. „Gerade kleine Räume wirken sonst unruhig, wenn Gegenstände herumliegen“, erklärt Katharina Kamm. „Mit wenigen Handgriffen lässt sich ein Apartment auf diese Weise von einem typischen Nacht-Ambiente zum Schlafen in eine Tages-Wohnsituation für Kochen, Essen, Arbeiten und Besuche verwandeln.“

   

Eine Frage der Perspektive

„Bei jedem Inneneinrichtungs-Projekt hilft uns das Phänomen der Wahrnehmung“, gibt die Expertin für Raumkultur einen weiteren Tipp. „Wir spielen dabei mit den Proportionen.“ So kombiniert sie gerne große Sofas mit kleinen Tischen und erweitert für das menschliche Auge dadurch die Tiefe des Raums.

Wechselnde Fußbodenbeläge wiederum erzeugen eine Art Raum-in-Raum-Optik, was mehr Fläche vermuten lässt. Auch hinter dem Platzieren der Möbel stecken Effekte, die den Grundriss subjektiv verändern können. „Wandert ein großes Bett z. B. an die Stirnseite eines schmaleren Zimmers, gleicht es die Proportionen aus. Das Zimmer wirkt optisch breiter. Das kann man übrigens schon mit Hilfe einer kleinen Bleistift-Skizze ausprobieren. Schwere Möbel hin- und herschieben – das muss gar nicht sein.“

Farben und Beleuchtung

Licht- und Farbkonzepte sind wichtig, wenn es darum geht, einen Raum optisch zu öffnen“, weiß Katharina Kamm. „Diese Wirkung erzielen z. B. helle Wände.“ Auch eine dunkle Wand sei erlaubt, wie Schatten biete sie einem Raum Tiefe. „Die Farbauswahl für das Interieur entscheidet jedoch wesentlich mit über das Gefühl, das ein Raum vermittelt.“ Ton-in-Ton-Übergänge wirken eher ruhig. Harte Kontraste wiederum liefern klare Strukturen, die unserem Auge einen Fixpunkt geben.

Im Münchner Aparthotel liefern Grün, Blau und naturfarbene Töne in der Einrichtung die Frische. „Farben assoziieren wir mit Empfindungen“, berichtet Katharina Kamm. Zudem sollte ein Raum richtig ausgeleuchtet sein. Im Adagio access München Olympiapark geschieht das durch verschiedene Lichtquellen in verstellbaren Höhen – auch diese sind wandelbar von einer Arbeitsumgebung in eine Wohn- und Entspannungsatmosphäre.

Material-Mix

„Nichts ist im Adagio access aus einem Guss, um den Wohn-Effekt zu übertragen“, erklärt Katharina Kamm. Hinter jedem Raum müsse eine Idee, ein eigenes Konzept stehen. „Gleichzeitig wurde gezielt gemixt – ob klassische und moderne Stilelemente.“ Textil-Kontraste aus Leinen versus Seide z. B. sprechen die Haptik an, der Wechsel von transparenten Stoffen und blickdichtem Material die Optik. Holzböden bieten einen weiteren Komfort.

www.adagio-city.de

 

 

 

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