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Wittekind nachhaltige Outdoorgestaltung

Nachhaltige Outdoorgestaltung

Datum: 16.08.2021Quelle: Witteknid I Bilder: Wittekind, pixabay.com © SeaReeds (CCO Creative Commons) Ort: Löhne

Ob Energiesparen, reduzierter Wasserverbrauch oder überlegtes Einkaufen, in der Gastronomie gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Zudem liegen Nachhaltigkeit und ein sensibles Umweltbewusstsein absolut im Trend. Wer beispielsweise gerade dabei ist, eine gemütliche Outdoor-Area zu erschaffen, kann bei der Gestaltung nachhaltig und umweltfreundlich vorgehen, ohne dabei auf persönliche Vorlieben, ein stilvolles Arrangement oder eine individuelle Farbwahl zu verzichten. Dieser Beitrag verrät, wie eine umweltbewusste und nachhaltige Outdoorgestaltung in der Gastronomie funktioniert.

Das Beleuchtungskonzept

Keine Frage, wenn es um Gemütlichkeit und eine angenehme Wohlfühlatmosphäre geht, spielt das Beleuchtungskonzept eine übergeordnete Rolle. Damit sich Gäste im Außenbereich rundum gut fühlen, bieten sich beispielsweise LED-Lichterketten, LED-Lampions oder LED-Kerzen an. Energiesparende Geräte ergänzen die effektiven Leuchtmittel, sodass die Kombination für einen niedrigen Energieverbrauch im Außenbereich sorgt. Zudem sind Lichterketten, Lampions und Co. nicht nur im warmweißen Lichterschein erhältlich. Wer sich mehr Farbe wünscht, kann hier richtig aus dem Vollen schöpfen.

Extra-Tipp: WC, Flur und weniger genutzte Räume kommen sehr gut mit einem Bewegungsmelder aus, sodass hier nicht ständig die Festbeleuchtung in Betrieb ist. Das spart dauerhaft Energie und Nebenkosten.

Die nachhaltige Outdoorgestaltung

Die Möbel sind das Herzstück eines jeden Gastro-Außenbereichs. Um hier möglichst nachhaltig und umweltbewusst zu bleiben, empfiehlt es sich auf natürliche Ressourcen zu setzen oder Produkte zu kaufen, die per Re- und Upcycling designt wurden. Ob Restaurant, Café oder Bar, der Wittekind Planungsservice ist der für nachhaltige Outdoorgestaltung passende Ansprechpartner für Gastronomie, Hotellerie und Gewerbe. In Absprache mit dem Kunden übernimmt Wittekind die kostenfreie Möbelplanung im Außenbereich. Dieser Service ist ideal für Gewerbekunden. Im Repertoire des Anbieters befinden sich sowohl Tische als auch Tischgruppen und einzelne Sitzgelegenheiten aus massivem Vollholz.

Jedes Stück ist ein Unikat. Kein Holz gleicht hier dem anderen und jedes Möbelstück wird individuell in Handarbeit zusammengebaut. Nachhaltigkeit transportieren diese Möbel in den Gastro-Außenbereich, weil sie aus Holz gemacht sind, das schon lange in Benutzung ist. Es ist in der Regel abgewittert und durch die Jahre an der frischen Luft optisch an der Oberfläche völlig verändert. Dadurch erhält es einen hochwertigen und exklusiven Vintage-Charme. Deshalb ist es beispielsweise auch nicht nötig, das Holz nach einer Weile zu imprägnieren oder Ähnliches. Wer diesem natürlichen Prozess allerdings entgegenwirken möchte, kann das mit entsprechenden Wachsölen oder Abdeckplanen tun. Auf Wunsch sind die Möbel mit regenfesten Polstern ausgestattet, die lediglich abgewischt werden müssen, wenn es mal nass wird. Zudem ist es möglich, die einzelnen Serien flexibel miteinander zu kombinieren, falls die Lounge durch neue Terrassenmöbel erweitert werden soll.

Wittekind alt neu nachhaltige Outdoorgestaltung
Aus Alt mach Neu: Umweltbewusste Gastronomen setzen auf Re- und Upcycling-Trends, wenn es um die nachhaltige Outdoorgestaltung des Mobiliars geht.

Essen & Cocktails

Sowohl beim Essensangebot als auch bei der Getränkekarte kann der Nachhaltigkeitsgedanke einfließen. Eine nachhaltigere Ernährung ist beispielsweise möglich, indem zum einen überlegt eingekauft wird und zum anderen Lebensmittelabfälle vermieden werden. Beim überlegten Einkauf geht es darum, dass zum Beispiel nur saisonale und regionale Lebensmittel im Einkaufskorb und somit auf der Speisekarte landen. Klar, Erdbeeren im Winter sind was Feines, aber dass dafür eine große CO2-Menge für den Import des Obstes aus warmen Ländern benötigt wird, lässt sich vermeiden, wenn saisonale Sorten auf den Teller kommen.

Extra-Tipp: Was würde besser zu einer nachhaltigen Außen-Lounge passen als umweltfreundliche Cocktails? Wer sich auf dieses Experiment einlassen will, beginnt mit nachhaltig produziertem Rum, regionalen Früchten und Bio-Säften.

Der Verbrauch

Tatsache ist, dass in der Gastronomie ein Plus an Energie benötigt wird. Ob Spülmaschine, Kühlschrank oder Backofen, all diese Geräte verbrauchen eine Menge. Wichtig sind daher kleine Spartricks, die dabei helfen, dass der Außenbereich nicht zur Belastung avanciert. Folgende Tipps helfen beim Sparen:

  • Sinnvoll geplante Einkäufe sollten schnell verarbeitet werden, damit nicht so viel im Kühlschrank landet und dieser mehr Leistung aufbringen muss. Zudem schmecken Gerichte mit frischen Zutaten sowieso besser.
  • Um TK-Ware aufzustauen, muss nicht unbedingt der Ofen eingeschaltet werden. Das rechtzeitige Rausnehmen der Ware sorgt dafür, dass keine zusätzliche Energie benötigt wird.
  • Die Spülmaschine sollte immer vollständig gefüllt sein. Wer nach dem Essen Teller und Co. einmal abspült, tut seiner Spülmaschine etwas Gutes, denn diese muss weniger Energie aufwenden, um die Reste zu entfernen. Im Zweifelsfall bleibt die Hälfte nämlich hängen und ein zweiter Waschgang ist nötig. Ergo: Die Energiekosten steigen.

Die Einwegprodukte

Eine coole und nachhaltige Idee sind Einwegprodukte aus biologisch abbaubarem Material. Das ist nicht nur umweltbewusst, sondern liegt auch im Trend. Geschirr und Besteck aus Palmblatt, Pappe oder Zuckerrohr sind nicht nur öfter kompostierbar, sondern auch unheimlich schonend für die Umwelt. Es gibt definitiv weniger Abfall und die Einwegprodukte stehen den Plastik-Urgesteinen in Nichts nach. Zudem können sich die einzelnen Produkte auch optisch sehen lassen. Richtig sinnvoll sind die umweltschonenden Alternativen insbesondere für Außenbereiche mit „schneller Küche“ wie einem Food-Truck. Kein Wunder, dass die Einwegprodukte gerne auf Streetfood-Festivals zum Einsatz kommen.

Das Material

Ob alte Paletten, wiederverwendetes Holz wie bei Wittekind oder alte Möbel, die wieder zu neuem Leben erwachen, das Material ist ganz entscheidend für einen nachhaltigen Outdoor-Bereich. Holz ist ein beliebter Rohstoff, was nicht zuletzt an seiner Umweltfreundlichkeit liegt. Er ist nachwachsend, überzeugt mit stabiler Festigkeit und er schadet weder der Ökobilanz noch der Atmosphäre. Zudem verursacht Holz bei der Verarbeitung kaum Abfall. Späne, Sägemehl und Co. sind hervorragend für andere Produkte wie Papier weiterzuverarbeiten.

Für den Gastro-Outdoor-Bereich ist der Werkstoff die perfekte Wahl. Insbesondere, weil er so vielseitig daherkommt. Ob rustikal, mit etwas Farbe oder geschliffen, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Holz-Mobiliar nach dem eigenen Geschmack richtig in Szene zu setzen. Empfehlenswert ist darauf zu achten, dass das Holz aus heimischen Gefilden kommt oder recycelte Ware verwendet wird. Grund dafür ist, dass so die Transport- und Anfahrtswege geringer sind und somit keine höheren Kosten anfallen.

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