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Eckert Schulen

Weiterbildung ist gefragt

Datum: 06.05.2020Quelle: Inhalt und Bild: Dr. Robert Eckert Schulen AG | Ort: Regenstauf

Die Coronakrise trifft Deutschlands Hoteliers, Gastronomen und Caterer mit aller Härte. Viele Betriebe befinden sich am Rande ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit. „Die Zukunft vieler der 223.000 Unternehmen des Gastgewerbes mit über 2,4 Millionen Erwerbstätigen ist akut bedroht”, sagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Nach seiner Schätzung werden bis zu 70.000 Betriebe die Krise nicht überleben und in anderen werden zahlreiche Stellen, zumindest vorübergehend, verlorengehen.
„In unserer Branche verschärfen sich die fatalen wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise von Tag zu Tag“, sagt der Dehoga-Präsident. Er befürchtet eine regelrechte „Pleitewelle“. Daran dürfte auch der schrittweise Neustart des Geschäfts nicht ändern. Gründe dafür gibt es viele: So werden Betriebe nur mit eingeschränkter Kapazität operieren. Zudem dürften viele Menschen auch aus Angst vor einer Ansteckung öffentliche Orte vorerst meiden. Die Eckert Hotelfachschule rät deshalb gerade in der aktuellen Situation zur Weiterbildung. Aber dazu später mehr.

Langsame Erholung erwartet

Den langen Weg zurück zur Normalität bestätigt auch die Unternehmensberatung McKinsey & Company in ihrer jetzt vorgestellten Studie „COVID-19 als Startpunkt für eine Erneuerung in Deutschland“. Der Gastro- und Hotelsektor gehört demnach zu den Bereichen, in denen die Autoren nur mit einer „langsamen Erholung“ rechnen. Das Geschäftsmodell hänge daran, „dass Menschen sich bewegen oder versammeln können“.
Betroffen seien alle Gastgeber gleichermaßen. „Inzwischen leidet die gesamte Branche in der gesamten Republik – ob Hotels, Restaurants, Caterer, Kneipen, Bars, Diskotheken und Clubs, ob Betriebs-, Stadion- und Verkehrsgastronomie, ob in der Stadt oder auf dem Land”, berichtet Guido Zöllick.

„Es kann sich deshalb besonders lohnen, diese schwierige Zeit der kommenden Monate für eine Weiterbildung zu nutzen, die völlig neue Karrieremöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Gastronomie und Hotellerie eröffnet.“

Qualität und Qualifikation werden noch wichtiger

„Wann die Branche wieder das Niveau vor der Krise erreicht, ist derzeit nicht absehbar”, sagt auch Petra Mayer, Leiterin der Eckert Hotelfachschule. „Gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte werden sich auch in einem schwierigen Arbeitsmarktumfeld weiterhin durchsetzen“, ergänzt die Schulleiterin. „Bereits vor der Krise haben wir gespürt, dass das Bewusstsein für Qualität steigt und dass neben den großen Betrieben zunehmend auch gerade mehr und mehr familiengeführte Hotels und Restaurants erkennen, dass der Qualitätsanspruch gut ausgebildete Mitarbeiter erfordert“, sagt sie.
Besonders Küchenchefs, Gastro- und Hotel-Manager, die das operative Geschäft am Gast kennen und Management-Qualitäten mitbringen, würden auch künftig besonders gefragt sein. „Es kann sich deshalb besonders lohnen, diese schwierige Zeit der kommenden Monate für eine Weiterbildung zu nutzen, die völlig neue Karrieremöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Gastronomie und Hotellerie eröffnet“, betont sie.

„Dank der fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse haben die Absolventen auch in fachfremden Branchen gute Chancen.“

Wissen als Schlüssel

Zu den auch in der Krise gefragtesten Aufstiegsfortbildungen gehört nach eigenen Angaben beispielsweise der Staatlich geprüfte Hotelbetriebswirt. Der renommierte Abschluss kombiniert Gastgeber-Know-how mit Management-Wissen. Das schafft zahlreiche Karrierechancen, etwa als Abteilungsleiter, Bankettmanager, als Empfangschef oder als Veranstaltungsleiter. Nicht zuletzt ist er ein bewährtes Fundament für die erfolgreiche Selbstständigkeit rund um Kulinarik, Events und Übernachtungen. „Dank der fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse haben die Absolventen auch in fachfremden Branchen gute Chancen“, sagt Petra Mayer.

Karriereperspektiven dürften sich auch künftig abseits der klassischen Gastroszene bieten. Immer mehr Unternehmen, aber auch Kliniken, setzen in ihren Küchen und Betriebsrestaurants zunehmend auf gut qualifizierte “Gastro-Manager”. „Unseren Absolventen wird diese Möglichkeit zum Karriere-Umstieg auch künftig neue berufliche Möglichkeiten eröffnen, wenn Arbeitsplätze in der klassischen Gastronomie wegfallen“, so die Schulleiterin. Ein weiterer Vorteil ist die durch die Weiterbildung erworbene Fachhochschulreife. Damit steht auch einem anschließenden Studium an einer Fachhochschule nichts mehr im Wege.

Weiterbildungsstart im Herbst

Neben den Weiterbildungen zum Küchenmeister IHK und zum Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt bietet die Eckert Hotelfachschule auch weitere Lehrgänge an. Zum Beispiel zum Restaurantmeister IHK und zum Hotelmeister IHK. Restaurant- und Hotelmeister übernehmen Positionen mit Verantwortung, leiten und führen Mitarbeiter – zum Beispiel als Food and Beverage Manager. Die nächsten Aufstiegsfortbildungen für Fachkräfte aus Gastronomie und Hotellerie starten an den Eckert-Hotelfachschulen im Herbst.

Jeanette Lesch / Gastroinfoportal

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