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Hat Ihre Versicherung während des Lockdowns gezahlt? Oder sind Sie leer ausgegangen? Alles was Sie in puncto Versicherungsschutz gegen Corona wissen müssen, lesen Sie hier.

Versicherungsschutz gegen Corona

Datum: 27.07.2020Quelle: Fritz & Fritz | Foto: Colourbox.de | Ort: Margetshöchheim

Zu viele Unternehmen im Gastgewerbe waren in der Krise nicht oder zu schlecht versichert und haben kaum Entschädigungszahlungen von ihrer Versicherung erhalten. Reicht eine Allgemeinverfügung, um den Versicherungsfall auszulösen? Ist ein Versicherungsschutz gegen Corona überhaupt möglich? Werden Unterstützungen und Kurzarbeitergeld angerechnet?

Viele ungeklärte Fragen führten zunächst zu Ablehnungen bei der Betriebsschließungsversicherung. Später einigten sich das Bayerische Wirtschaftsministerium, der Dehoga und einige Versicherer auf die sogenannte „Bayerische Lösung“: Alle mit bestehender Versicherungspolice erhalten 15 Prozent für einen Zeitraum von 30 Tagen. Wer damit nicht einverstanden war, musste klagen. Der Vergleich wurde deutschlandweit eingesetzt.

Über die volle Zeit des Lockdowns abgesichert

Die 500 Hoteliers und Gastronomen, die sich bei Fritz & Fritz mit der ausgezeichneten All-Risk-Versicherung abgesichert hatten, standen weit besser da. Nicht nur, dass sie umfangreiche Zahlungen aus ihrem Versicherungsvertrag erhalten haben. Zudem waren sie über die volle Zeit des Lockdowns – also bis zu 75 Tage – abgesichert. Dieses Ergebnis wurde durch wochenlange intensive Verhandlungen beim Versicherer erreicht und ermöglichte vielen Hoteliers und Gastronomen, erfolgreich ins Tagesgeschäft zurückzukehren.

Corona noch versicherbar?

Mit der Zahlung wurden durch die Versicherung Covid-19 sowie sämtliche Mutationen vom zukünftigen Versicherungsschutz ausgeschlossen. Aktuell werben einige Makler und Vermittler damit, dass sie wieder gegen Corona versichern. Momentan hat allerdings nur die HDI-Versicherung ein Angebot, welches Covid-19 mitversichert. Jedoch gibt es hier ein paar Punkte zu berücksichtigen:

  • Die Betriebsschließungsversicherung ist nicht einzeln abschließbar, sondern nur in Verbindung mit einer Inventar- & Elektronik- und Betriebsunterbrechungsversicherung, die deutlich schlechteren Schutz bietet, als beispielsweise die Allgefahren-Versicherung All-Risk von Fritz & Fritz.
  • Die Betriebsunterbrechungsversicherung hat nur zwölf Monate Haftzeit.
  • Der Krankheitserreger muss im Betrieb auftreten (vorsorgliche Schließungen sind nicht versichert).
  • Der Betrieb muss aufgrund einer Einzelanordnung (Einzelverwaltungsakt) geschlossen werden. Schließungen mittels Allgemeinverfügung sind kein Versicherungsfall.
  • Die Wartezeit ab Vertragsbeginn beträgt vier Wochen, erst dann greift die Versicherung.
  • Die Tagesentschädigung beträgt maximal 75 Prozent des entgangenen Tagesnettoumsatzes.
  • Entschädigungszahlungen aus einer Betriebsschließungsversicherung müssen vor der Berechnung und Beantragung angegeben werden. Das kann zu einer erheblich vom Standard abweichenden Angebotsprämie führen oder eine Antragsablehnung zur Folge haben.

Beratung durch Fritz & Fritz

Eines ist sicher: Betriebsschließungsversicherung, wie es sie vor Corona gab, wird es nicht mehr geben. Die Policen werden Covid-19 sowie sämtliche Mutationen ausschließen oder zu unattraktiven Konditionen versichern.

Wichtig bleibt jedoch, dass alle anderen Risiken, die im Betrieb auftreten können, nicht unter der Absicherung von Corona vernachlässigt werden. Der gesamte Versicherungsschutz sollte überprüft werden und Fritz & Fritz hilft Gastgebern gerne dabei: Die Berater des Unternehmens schauen über Ihre Verträge, beraten per Videokonferenz und stellen Ihnen den geeigneten Schutz zusammen.

Für erste Fragen kontaktieren Sie gerne Ulrike Lang (Vertriebsmanagement) unter der Telefonnummer
+49 931 468 65-344 oder via E-Mail: u.lang@fritzufritz.de.

Fritz & Fritz

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