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Verlängerung der tilgungsfreien Zeit

Datum: 21.04.2021Quelle: Dehoga / KfW | Bild: KfW | Ort: Berlin, Frankfurt a. M.

In Gesprächen mit dem BMWi wie auch direkt mit der KfW hat sich der Dehoga für eine Verlängerung der Tilgungsaussetzung ausgesprochen. Die Dauer des 2. Lockdowns macht dies zwingend erforderlich. Die Zahl der KfW-Kredite im Gastgewerbe belief sich 2020 deutschlandweit auf 14.160 mit einem Zusagevolumen von 2.983 Mio. Euro. Im 1. Quartal 2021 kamen 1.959 Verträge mit einem Volumen von 202 Mio. Euro hinzu. Die Mehrzahl der KfW-Kredite wurden im 3. Quartal des letzten Jahres abgeschlossen, so dass die Verlängerung der tilgungsfreien Zeit jetzt in den notwendigen Gesprächen mit der Hausbank geklärt werden sollte.

Folgende Informationen stellt das BMWi dazu zur Verfügung:

Eine Verlängerung von einem auf zwei tilgungsfreie Jahre ist im KfW-Sonderprogramm in den Programmteilen ERP-Gründerkredit, KfW-Unternehmerkredit und KfW-Schnellkredit in Absprache mit der KfW möglich. Der Antrag ist über die Hausbank bei der KfW zu stellen.

Die Darlehenslaufzeit darf die maximal im Programm mögliche beihilferechtlich zulässige Laufzeit nicht überschreiten. Diese beläuft sich für Kleinbeihilfen auf zehn Jahre und niedrigverzinsliche Darlehen auf sechs Jahre. Im KfW-Schnellkredit werden alle Kredite als Kleinbeihilfe gewährt. Im ERP-Gründerkredit und im KfW-Unternehmerkredit werden als Kleinbeihilfen aktuell Kredite bis zu einem Höchstbetrag von 1,8 Mio. Euro vergeben (bis zum 31. März 2021 Kredite bis 800.000 Euro, gemäß des bisherigen Kleinbeihilferahmens).

Auch außerhalb des KfW-Sonderprogramms besteht in den gewerblichen Förderkreditprogrammen über die KfW, z. B. dem ERP-Startgeld oder dem ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit, die Möglichkeit, auf Antrag die tilgungsfreien Anlaufjahre von ein auf zwei Jahre zu erhöhen, sofern die Laufzeitvariante dies erlaubt. Auch hier gilt, dass die maximal im Programm zulässige Gesamtlaufzeit dabei nicht überschritten werden darf.

Redaktion GastroInfoPortal

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