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Datum: 03.07.2001Quelle: Ort: Ochsenfurt

Grund sei auch, so Dr. Theo Spettmann (Vorstandssprecher der Südzucker AG) in einer eigens vorgezogenen Bilanz-Pressekonferenz, die schwache Rendite bei Speiseeis/Tiefkühlkost. Nestlé ist nach eigenen Angaben daran interessiert, seine Position als zweitgrößter Eisproduzent der Welt – nach Langnese (Unilever) – zu stärken. Vor allem in Deutschland sehe man Nachholbedarf, weil der Marktanteil der Nestlé-Marken Motta und Warncke vergleichsweise gering sei. Durch die Schöller-Übernahme würde Nestlé zudem seine Position in Nord- und Osteuropa sowie der Türkei ausbauen. Schöller hat in Europa im Jahr 2000 mit Speiseeis und Tiefkühlkost rund 1,4 Milliarden Euro umgesetzt.

In der Branche wird vermutet, dass Unilever (Langnese) im Zuge der Vorgespräche vorzeitig „die Segel gestrichen“ habe, weil die Übernahme – aufgrund entstehender Marktdominanz – einer kritischen Prüfung der Kartellbehörden nicht hätte standhalten können.

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