x
Corona Impfung Impfgipfel

Nicht konkret genug!

Datum: 27.04.2021Quelle: Dehoga Bayern | Bild: Ali Raza auf Pixabay | Ort: München

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern hätte sich von der auf dem Impfgipfel geführten Diskussion, Geimpften, Genesenen sowie Getesteten wieder mehr Rechte zurückzugeben, deutlich mehr erwartet. „Einerseits begrüßen wir, dass das Impfen mittlerweile so weit fortgeschritten ist, dass die ersten Weichen hin zu Konzeptöffnungen gestellt wurden, andererseits hätten wir uns mehr Mut hinsichtlich konkreter Öffnungsperspektiven gewünscht“, erklärt Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer und betont weiter: „Da es sich ja nicht um die Einräumung von Sonderrechten oder Privilegien, sondern um die Aufhebung nicht mehr gerechtfertigter Grundrechtseingriffe handelt, sollten wir ein umsichtiges, verantwortbares, zugleich aber auch möglichst schnelles Zurück zu einer weitestgehenden Normalität wagen. Gelänge uns dies unter den gegebenen strengen Rahmenbedingungen, würde es zugleich mehr Akzeptanz für andere Corona-bedingte Einschränkungen schaffen.“

Österreich als Beispiel?

Die begonnene Diskussion bildet laut Inselkammer zwar die Voraussetzung für spätere Konzeptöffnungen, also die Öffnung gastgewerblicher Betriebe für Geimpfte, Getestete sowie Genesene, lässt jedoch noch viele Fragen offen. „Wir verlieren wertvolle Zeit, wir brauchen jetzt konkrete Vorgaben für kontrollierte Öffnungen. Andere Länder wie Österreich machen es vor, wie es gehen kann. Eine Notbremse kann nicht ewig dauern, auch wir brauchen jetzt verbindliche Aussagen, wie es in drei, vier Wochen weitergeht.“

Inselkammer betont, dass auch für Sie die Sicherheit von Mitarbeitern und Gästen immer an oberster Stelle stehe: „Uns ging es nie um Öffnungen auf Kosten der Gesundheit oder um jeden Preis. Doch wir wollen, dass auch vor dem Hintergrund jüngster Erkenntnisse wie der Aerosolforschung oder von Virologen verantwortbare Öffnungsschritte gegangen werden.“ Hierzu seien Konzeptöffnungen der richtige Weg. „Konzeptöffnungen sind keine Experimente, sondern schaffen mehr Sicherheit. Denn im Gastgewerbe können aufbauend auf den nachgewiesenermaßen funktionierenden Schutz- und Hygienekonzepten sichere Bereiche geschaffen werden, die dazu beitragen, Orte des Aufeinandertreffens zu entzerren. Ziel muss es sein, ungeschützte Kontakte zu minimieren – dies schafft man nicht mit einem undifferenzierten pauschalen Dauerlockdown“, erklärt die Präsidentin des Dehoga Bayern.

Redaktion GastroInfoPortal

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Deutsche Biere im Online-Check Deutschland feiert als Nation der Bierbrauer und Biergenuss-Freudigen den „Tag des Deutschen Bieres“ – allerdings inmitten von ernüchternden Lockdown-...
Aktionstag Kitaverpflegung Unter dem Motto „Vielfalt schmecken + entdecken“ findet am 4. Mai 2021 der Tag der Kitaverpflegung statt. Deutschlandweit setzen Kitas an diesem Tag e...
Gemeinsam für den guten Zweck Die erste Smeg Spende ist in Verwendung: Der Leiter des Kinderheims Aschaffenburg, Bruno Hein (rechts im Bild) nimmt die Smeg Foodservice Frischwasser...
Artikel mit Bildern drucken Artikel ohne Bilder drucken

Newsletter

Immer die aktuellsten Informationen. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.
Zum Datenschutz

Send this to friend