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München. Der Online-Marktplatz für Gastronomiebedarf Lusini.de bietet in seiner Ratgeber-Rubrik einen Überblick über die wichtigsten Änderungen. Die GEZ-Novellierung beginnt beim Namen: aus der als GEZ bekannten Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland wird der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice AZDBS. Dazu kommt, dass nun „Beiträge" statt „Gebühren" zu entrichten sind. Bezahlen müssen diese alle – Privatpersonen wie auch Unternehmen, selbst wenn kein Empfangsgeräte vorhanden sind.
In der Hotellerie und Gastronomie berechnet sich der künftige Beitragssatz nach der Zahl der Mitarbeiter sowie nach der Zahl der Betriebsstätten. Ein Tipp von Markus Bohl, Geschäftsführer von Lusini.de: „Nur versicherungspflichtige Vollzeit- und Teilzeitkräfte zählen als Mitarbeiter. Azubis, geringfügig Beschäftigte, Leiharbeiter und/ oder die Inhaber des Unternehmens müssen nicht angegeben werden." Im Grundbetrag sind nur ein Firmenfahrzeug sowie ein Hotel-, Gäste- oder Fremdenzimmer inbegriffen. Für jedes weitere Auto oder Zimmer fällt eine Pauschale von 5,99 Euro an.
Profitieren werden von den neuen Regelungen kleinere Hotelbetriebe, die nicht zu einer Kette zählen. Für sie sind durch das neue System Einsparungen in einer Höhe von bis zu 42 % möglich. Größere Hotelbetriebe und Restaurants müssen sich auf bis zu 17 % höhere Ausgaben einstellen. Der Kernkritikpunkt der IHK am neuen Gebührenmodell: die Unausgewogenheit in den Belastungen der einzelnen Unternehmen. Firmen mit vielen Betrieben oder Filialen zahlen bei gleicher Mitarbeiteranzahl ein Vielfaches im Vergleich zu denen, die gebündelt nur an einem Standort sitzen. www.lusini.de/ratgeber/gez-gebuehren.

mth/ Redaktion 24 Stunden Gastlichkeit

Grafik: Lusini.de

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